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    Sindaco Murano

    Sindaco Murano

    Der langjährige Gemeinderat von Forza Italia, Franco Murano, will neuer Bürgermeister von Bozen werden. Der Fußballpapst tritt als Spitzenkandidat des „Partito dei Pensionati“ an. 

    Von Matthias Kofler 

    Dass es im rechten Lager brodelt, hätte man spätestens dann gemerkt, als nach der bereits erfolgten Nominierung von Mario Tagnin zum Bürgermeisterkandidaten eines Teils des Mitte-Rechts-Flügels aus Rom die Nachricht kam, der Bürgermeisterkandidat sei eigentlich Igor Janes.

    Kurze Aufregung, aber es stellte sich sofort heraus, dass es sich um eine römische Intervention von Michaela Biancofiore handelte, die von der neuen Koordinatorin Elisabetta Gardini von allen Verhandlungen ausgeschlossen worden war. Mario Tagnin bleibt also der Kandidat von Forza Italia, Alto Adige nel Cuore, Lega Nord und Unitalia .

    Parallel dazu tritt Giorgio Holzmann mit einer eigenen Liste an.

    Aber damit nicht genug. Gestern hat ein langjähriger Parteigänger von Forza Italia, der lange Gemeinderat in Bozen war, eine eigene Kandidatur angekündigt. Es handelt sich um den in Sportkreisen bestens bekannten Franco Murano, der der Streitereien im rechten Lager überdrüssig alleine zu den Wahlen antreten wird.

    Franco Murano kehrt FI nach 22 Jahren den Rücken. Seine neue Partei heißt „Partito dei Pensionati“ und setzt sich aus unter anderem aus ehemaligen FI-Mitgliedern zusammen. Bisher unterstützten Murano 15 Kandidaten, er selbst wird sich für das Amt des Bürgermeisters bewerben.

    Murano ist sich sicher, die Drei-Prozent-Hürde knacken zu können und rechnet ganz fest mit dem Einzug in den Bozner Gemeinderat mit zwei Räten. Der Sportpapst bietet sich auch als zukünftiges Mitglied der Stadtregierung an. Er will den liberalen Flügel von Forza Italia vertreten und betont seine politische Ausgeglichenheit. Er sei durchaus auch für deutsche Bürger wählbar, er habe in all den Jahren auch als Sportfunktionär ein gutes Verhältnis zur deutschen Sprachgruppen vorgelebt.

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    Kommentare (1)

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    • prof

      Murano der Fussballpapst? man kann ihm wirklich nicht böse sein ,ausser man war einmal ein Spieler von seinem Fussball-Club (hat anscheinend nicht immer das Versprochene gehalten,aber das tun ja die Politiker auch meistens nicht).Habe schon vor einigen Monaten gesagt als er vor seiner geführten Bar bei der Tribüne Canazza dem FC Südtirol beide Daumen gehalten hat (ironisch gemeint) Murano wird der nächste Bürgermeister von Bozen.
      Sollte er es wirklich werden,dann wird seine Mannschaft Virtus Bozen sicherlich innerhalb von 5 Jahren in die Serie A aufsteigen, denn er ist ein Experte von Spieler und Trainer Verpflichtungen und zugleich Verschleis ,er wird auch von XX Mannschaften als Sportdirektor und Präsident und Mädchen für Alles gesucht..
      Natürlich ist mein Kommentar ein vorgezogener April-Scherz!!

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