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Das Hotel des Präsidenten

Das Hotel des Präsidenten

Pünktlich zum Sommerbeginn erhält der Flughafen Bozen neue Charterflüge: Ab 5. Juni fliegt Austrian Airlines einmal wöchentlich zu den kroatischen Hotels von Airport-Präsident Otmar Michaeler. 

Es ist wohl auch ein Deal in eigener Sache: Otmar Michaeler ist nicht nur Präsident der Flughafengesellschaft ABD – sondern auch Manager der Falkensteiner Hotels & Residences. In dieser Funktion dürfte er in gewisser Weise mit sich selbst verhandelt haben. Der Grund?

Rechtzeitig zum Sommerbeginn hebt ein Flieger der Austrian Airlines in Richtung Kroatien ab. Der Flughafen Zadar wird ab Juni 2016 direkt vom Bozener Flughafen aus angeflogen. Organisiert werden diese Charter von den „Falkensteiner Hotels & Residences“, jeden Sonntag werden sie in einer Stunde die Strecke von Bozen nach Zadar direkt zurücklegen.

„Wir haben zu dem neuen Charterflug ein spezielles Reisearrangement entwickelt. So kommen die Gäste bequem in kürzester Zeit von Bozen nach Zadar. Besonders für Familien versprechen die angenehmen Flugzeiten und die Abholung mit dem hoteleigenen Flughafentransfer eine Stressreduktion und einen entspannten Start in den Urlaub, “ erklärt Georg Unterkircher, General Manager der Falkensteiner Hotels in Punta Skala, „ unsere kroatischen Vier- oder Fünf-Sterne Häuser und Apartments bieten dafür ein besonderes Flug Special an.“

Im Angebot „Flug Special Bozen“ für die Termine von 05.06. – 31.7.2016 seien Flüge, das Shuttle zum jeweiligen Hotel sowie zusätzliche Vorteile und verschiedene Vergünstigungen, je nach Hotel oder Apartment, inkludiert.

Preislich liegen die Familien-Pakete für Hotels und Appartements zwischen 1.539 und 2.099 Euro.

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Kommentare (27)

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  • andy

    Für die Flughafen Befürworter ist das sicher das normalste auf der Welt!

    Wer schon die Machenschaften der SVP gewohnt ist, regt sich über das hier erst gar nicht mehr auf!

    • andy

      Preislich liegen die Familien-Pakete für Hotels und Appartements zwischen 1.539 und 2.099 Euro.

      da freuen sich die südtiroler Arbeiter, die mit seinen Steuern das auch noch finanzieren dürfen, aber sich diese Urlaube nicht leisten können!

    • marting.

      nein die SVPler sind das nicht nur gewohnt, die wollen das so.
      Beispiele SEL, Stein an Stein, Sparkasse usw.
      Südtirol ist zu einem Selbstbedienungsladen für die unverschämten Eliten verkommen und die Selbstbedienungs- und Postschacher Partei sorgt dafür, daß es auch so bleibt.

  • werner

    Der Flughafen verhilft also die Ersparnisse der Südtiroler in Kroatien auszugeben. Also wird Steuergeld eingesetzt damit weniger Geld in Italien bleibt und weitere Steuern nicht mehr generiert werden.
    In der Werbung ist es aber genau umgekehrt reklamisiert. Hätte der Flughafen ausländische Turisten zu uns bringen sollen oder ist es jetzt plötzlich umgekehrt?

  • gerecht

    und wird aus der Volksbefragung?
    Nicht’s ?
    und wenn dann ist es von vornherein gewonnen?
    Sicher oder Wählerstimme dazugekauft
    wie auch Fahrgäste zu 100% beigesteuert

  • marting.

    könnte das vielleicht, aber nur gaaanz vielleicht, ein klitzekleiner Interessenkonflikt sein?

  • sepp

    in flughafen brauch jo lei er aussa tien nix wellen und no verdienen donn in Kroatien und der Steuerzahler soll zahlen
    gerecht @ brauchts nett isch ols schun beschlossene sache

  • sepp

    marting na na isch in Südtirol normal man muiss sich a frogen obs gutachten van Theiner nett a a Fälschung isch in Südtirol ols passiert (siehe Laimer SEL)

  • andreas

    Gute Idee, und das Beste ist, dass die, welchen es zu teuer ist, gar nicht mitfliegen müssen.

    Wenn nur Flüge nach Rom angeboten werden, wird gejammert, warum nicht ins Ausland, wir das Ausland angeboten, wird gejammert, dass das Geld im Ausland ausgegeben wird. Mann. Mann, seit ihr teilweise bescheuert 🙂 🙂

  • pantone

    Ist doch eine Super Sache. Falkensteiner fliegt ja auch von Innsbruck aus.
    Indem auch von Bozen Flüge abheben können Kunden, die in die Hotels der Falkensteinergruppe Ihren Urlaub buchen, dies ohne Zeitverlust und ohne zusätzliche Kosten tun.
    Ist ja klar, dass der Flugplatz genutzt wird, um Urlauber nach Südtirol zu bringen, aber auch uns Einheimischen selber auch nutzen soll, wenn wir in den Urlaub fahren.

  • latemarbz

    Diese Meldung ist das beste Beispiel, dass auch vom nicht ausgebauten Flugplatz Charter-Flüge möglich sind, wie schon bisher nach Sardinien. Linienflüge sind eine Illusion; nicht realistisch!

  • erbschleicher

    MANN MANN MANN WAS SEIT IHR SÜDTIROLER DENN ALLES NEIDHAMMEL!

    Habt ihr euch eigentlich mal Gedanken gemacht, dass es in Südtirol auch Leute gibt die im Ausland Urlaub machen (mich eingeschlossen)!
    Der Michaeler hats verstanden was man den Leuten anbieten muss, und es heisst auch nicht, dass ich nach Kroatien fliegen muss. Stellt euch vor, Man kann auch immer noch mit dem Auto dorthin fahren, wenn man schon vom fliegen nichts versteht oder das Geld dafür nicht hat oder nicht bereit ist aus zu geben!
    Wisst ihr gscheiden Flughafengegner eigentlich wieviele Leute aus dem Skandinavischen Raum gerne zu uns kommen würden um Urlaub zu machen, dies aber leider nicht tun,weil es keine gscheiten Verbindungen gibt?
    Ahja das ist auch wieder nur zu Gunsten der Hotellerie, dann verdienen sich die eine goldene Nase und all die Anderen schauen in die Röhre! Dass aber die GESAMTE WIRTSCHAFT WAS DAVON HAT das scheint ihr nicht zu kneisen! Und das bestimmte Bauern die besseren/teureren PKW s fahren als so mancher Hotelier, das scheint ihr auch nicht zu kneisen! Warum wohl?

  • george

    Wir haben bereits genug funktionierende Flughäfen in der Nähe um wegzufliegen. Dazu brauchen wir nicht auch noch einen, der ständig defizitär ist und kaum einmal funktioniert auch noch erhalten.

    • andreas

      Wir erhalten auch jedes Museum und jedes Theater, welche jetzt auch nicht zwingend notwendig wären und auch genügend in der Nähe sind, also miß mit demselben Maßstab auch bei solchen Bauten oder such Dir ein besseres Argument.

      Das Museion in BZ hat ca. 32 Millionen gekostet und hat ca. 50.000 Besucher jährlich. Dass sich dies je rechnen wird, stelle ich mal in Frage.

  • philip

    Also ich verstehe die gesamte Diskussion hier nicht. Anscheinend bin ich zu dumm dafür! Wir haben einen Südtiroler Hotelier, der auch im Ausland Hotels besitzt in denen auch jährlich viele Südtiroler Urlaub machen. Dieser organisiert nun Flüge ab Bozen in seine Hotels, anstatt alle Gäste von Südtirol mit einem stinkenden Bus über den Brenner nach Innsbruck zu karren um von dort zu fliegen und fast alle hier schimpfen! Ok, Otmar Michaeler ist der Präsident des Flughafen Bozens, aber wenn nicht er als Präsident mit solchen Paketen startet, wer dann? Jetzt passiert endlich mal etwas am Flughafen und es werden Flugpakete geschnürt und alle schimpfen darüber. Wird garnichts getan schimpfen auch alle darüber. wir sind schon ein neidisches Jammervolk geworden!

    Und wenn wir von Steuergeldern reden muss auch mal eines gesagt sein. Die gesamte Mobilität in Südtirol kostet dem Steuerzahler 186 Mio. Euro. Davon gehen lediglich 2,5 Mio. Euro in den Flughafen. Das sind nicht einmal 2% davon!!! Ich muss ganz ehrlich sagen – Ich fahre so gut wie nie mit den öffentlichen Bussen und jammere auch nicht, dass dieser dem Steurzahler jährlich über 80 MIO. Euro kostet!!! Also hört endlich auf mit diesem gejammere bzgl. Steuergelder und Flughafen. Danke!

  • pantone

    Echt belustigend wie man da lesen kann

    – dass die Südtiroler Arbeiter mit ihren Steuergeldern die Ferienflüge, die
    Falkensteiner anbietet, finanzieren;
    – dass der Flughafen hilft, die Südtiroler Ersparnisse in Kroatien auszugeben,
    oder vielmehr, dass das Geld direkt dem Flughafenpräsident nach Kroatien
    gebracht wird, und
    – man vermutet, dass da ein Interessenkonflikt dahinter steht ..

    Aber sicher, der Südtiroler Arbeiter finanziert mit seinen Steuergeldern allerhand, – Bus – und Bahnverkehr mit Zuschüssen, damit die einzelnen Fahrkarten nicht zu
    teuer ausfallen und die Busse manchmal auch leer fahren können;
    – Touristen geben nun mal das Geld dort aus, wo sie urlauben, auch die Gäste, die
    zu uns kommen, geben es Gott sei Dank bei uns aus;
    – wo soll ein Interessenkonflikt liegen beim Flughafenpräsidenten? Wenn seine
    Firma die entsprechenden Gebühren wie alle anderen Fluggesellschaften
    bezahlt wird es ja passen oder?

    Alles nur komische Argumente gegen den Flugplatz. Oder sollte man besser sagen, neiderfüllte?
    Die Summen, die das Land zuschießt sind im Verhältnis sehr gering. Die 120 Millionen insgesamt sind ja auf mehr als 10 Jahre aufzuteilen. Also etwa 10 bis 12 Mio pro Jahr. Die akutellen 2,5 Mio pro Jahr zur Abdeckung des Defizits sind bei diesem Landeshaushalt wirklich nicht belastend.
    Hat jemand schon mal überlegt, dass auch Leute eine Arbeitsstelle am Flughafen besitzen, mit steigendem Flugverkehr in steigender Anzahl und wieviel Nutzen für die Wirtschaft entstehe. So im Tourismus, wo die Steuern auf dem Umsatz der mit den Gästen erzielt wird leicht diese Steuern von € 2,5 abdeckt??????
    Niemand sagt etwas hingegen wegen der möglichen Umweltverschmutzung, welches das einzige Argument gegen den Flugplatz wäre.
    Meine Meinung hinsichtlich der Finanzierung ist, dass diese vom volkswirtschaftlichen Standpunkt aus mehr als gerechtfertigt ist,
    wegen der Umwelt: bis 2014, wo der Flugplatz noch einen normalen Verkehr das gesamte Jahr über hatte, gab es 65.000 Passagiere.
    Jetzt sollen so bald wie möglich 170.000 erreicht werden. Wird diese Anzahl nicht erreicht, so wird der Zuschuß auf 1,5 Mio begrenzt.
    Um auf 170.000 Passagiere zu kommen braucht es gerade mal 105.000 Passagiere im Jahr mehr.
    Ist die Piste auf 1.462 m verlängert, können größere Flugzeuge landen wodurch der Flugplatz für Fluggesellschaften interessanter wird.
    Sind diese Flugzeuge, im Falle von Ferienfliegern, gut ausgelastet, so können sie 80 – 100 Leute mitnehmen.
    Bei 80 Leuten (im Ferienflieger) braucht es 2 Flieger täglich die starten und landen (Passagiere die ankommen, fliegen ja auch wieder weg), also 320 Passagiere x 365 Tage, das sind 116.800. Passagiere.

    Sind 2 Flugzeuge täglich zusätzlich wirklich eine wesentliche Belastung? Wohl kaum.
    Auch wenn diese Flugzeuge saisonal und dann zum Wochenende mehr verkehren, ist die Umweltbelastung bei diesem Verkehrsaufkommen nicht wirklich bedenklich.

    • werner

      365 Tage Urlaubsflieger? Kennen Sie jemand der am 01 Januar in der früim Urlaub geflogen ist? Oder zurück? Urlaub = Saison.
      Linienflüge fliegen immer, voll sind sie seltenst. Man kann nicht einfach ein Waggon zusätzlich einhängen, wie bei der Eisenbahn. Wenn das Flugzeug dann auch noch durschnittlich 90% voll sein soll, dann ist er in der kurzen Hochsaison 180% voll.

  • sepp

    also deswegen olle zum Referendum und dogegen stimmen schaug mo mol wos passiert
    ober wies ausschaug wird do jede Volksbefragung ignioriert a wens nein isch
    so isch in Südtirol und flughafen brauch mo überhaupt koan

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