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    Mehr Personal

    Mehr Personal

    Landesrätin Waltraud Deeg freut sich über das neue Stabilitätsgesetz. Dieses bringe in der Landesverwaltung mehr unbefristete Arbeitsverträge und zusätzliches Personal.

    Politik – Das vom Landtag genehmigte Stabilitätsgesetz 2016 enthält wichtige Neuerungen für das Landespersonal: „Der Anteil der unbefristeten Verträge im Bereich Kindergarten und Integration kann künftig bis auf 120 Prozent erhöht werden“, unterstreicht Personallandesrätin Waltraud Deeg.

    Nach der Genehmigung der „Bestimmungen im Zusammenhang mit dem Stabilitätsgesetz 2016“ durch den Südtiroler Landtag weist Verwaltungslandesrätin Waltraud Deeg auf die wichtigsten Neuerungen im Personalbereich hin:

    „Eine zentrale Bestimmung ist sicher die Möglichkeit, den Anteil der unbefristeten Arbeitsverträge des Landespersonals in bestimmten Bereichen künftig bis auf 120 Prozent des jeweiligen Stellenkontingentes zu erhöhen.“

    Von Bedeutung ist dies vor allem für den Bereich Kindergarten und Integration. „Angehoben wird durch die neue Bestimmung nicht das Stellenkontingent an sich, sondern nur die Anzahl der unbefristeten Arbeitsverträge“, betont die Landesrätin. Dadurch würden der Landesverwaltung keine Zusatzkosten entstehen, „vielmehr können wir dadurch einiges an befristeten Arbeitsverträgen in unbefristete verwandeln“.

    Dies sei auch ein ausdrücklicher Wunsch des Kindergartenpersonals gewesen, mit dem sich die Landesrätin in den vergangenen Monaten mehrfach getroffen hat. Bisher sei dies nicht möglich gewesen, da das besetzbare Stellenkontingent ausgeschöpft war:

    „Wir haben im Kindergartenbereich aufgrund von Mutterschaften und Warteständen weit mehr Personal, als wir Stellen besetzen dürfen, einige davon sind bis zu acht Mal besetzt. Das bedeutet, dass Mitarbeiterinnen mitunter auch nach 15 Dienstjahren und mehr keine unbefristeten Arbeitsvertrag bekommen konnten, weil das Kontingent bis auf den letzten Beistrich ausgeschöpft war“, so Personallandesrätin Waltraud Deeg.

    Ein zweiter wichtiger Punkt betrifft die Erhöhung des Gesamtstellenkontingentes um 99 Stellen. „Mit diesen neuen Arbeitsplätzen werden wichtige Dienste abgedeckt, die an die Landesverwaltung übergegangen sind“, so Deeg.

    Dazu zählen etwa die Zuständigkeiten für das Verwaltungspersonal des Regionalen Verwaltungsgerichtes oder jene in Bezug auf den Südtiroler Anteile am Nationalpark Stilfser Joch. Zusätzliches Personal brauche es auch in der EU-Abteilung zur Verstärkung der Dienste im Zusammenhang mit EU-Programmen:

    „Wenn wir in diesem Bereich gut aufgestellt sind, können wir eine bedeutende Menge an Geldmitteln abholen, die von der EU zur Verfügung gestellt werden, aber auch beantragt werden müssen. Es ist absolut strategisch, mehr Ressourcen in diesen Bereich zu investieren“, so Landesrätin Deeg.

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    Kommentare (11)

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    • Puschtra

      Es findet sich immer ein Grund um die Verwaltung weiter aufzublasen,
      um im Gegenzug Pflegepersonal abzubauen.

      • Walter Mair

        @Puschtra
        Wo gibt es Etwas zu holen? Stimmen-mäßig und das ist das Einzige was diese Herren und Damen interessiert oder ihre angekratzte Selbstsicherheit und das in der gesamten POLIT- Bevölkerung? Grün Blau,Schwarz!!
        Menschen ohne Rückgrad, auf Stimmen und Macht programmiert ! Jeder Handwerker bzw Geselle hat mehr Hausverstand! Der Wähler hat entschieden, ob er von „NOBODYS“ regiert wird, die in der Privatwirtschaft ihr kümmerliche Dasein fristen würden! Und das nicht einmal!! Eigentlich arme Schweine…. 🙂

    • einereiner

      Es gibt Landesräte mit Hang zum Geldverschwenden und andere zum Gut-Verwalten. Leider sind die zweiten nicht in der Südtiroler Landesregierung.

    • ......

      das Gefühl im falschen Film zu sein? nein, nur die Bestätigung, man hatte von Anfang an Recht. die svp muss weg.

      • Berni

        Ein Wahnsinn , haben es immer noch nicht verstanden ! Statt endlich diesen unnützen Beamtenapparat radikal zu reduzieren und Buerokratie abzubauen wird er weiter munter aufgeblasen! Kein Wunder das wir die höchsten Steuern und Abgaben haben , dieser Apparat mit den Kompetenz Freien aber Europaweit bestbezahlten Politikern an der Spitze Mus ja erhalten werden!

        • ......

          wers noch nicht geschnallt hat, dem ist nicht zu helfen. Sie hätten wirklich können das Ruder rum reisen, es ist sowieso aus mit denen, aber jetzt ist es mutwillige ausbeutung, nicht mehr versehentlich.

    • Garuda

      Jaja stellt nur noch ein paar Tanten und ein paar Integrationslehrkräfte als Sesselwärmer an.

      Die Aussage, dass eine Stelle bis zu acht Mal vergeben ist, sagt doch mehr als genug.

      Wer errät, woran das Ganze krankt?

      Bingo! In der Privatwirtschaft wäre durch eine solche Situation zuerst der Betrieb Pleite, bevor die 5. Arbeitskraft für eine Planstelle eingestellt würde.

    • Yannis

      >>>Wenn wir in diesem Bereich gut aufgestellt sind, können wir eine bedeutende Menge an Geldmitteln abholen, die von der EU zur Verfügung gestellt werden<<<

      Damit ist die Katze wieder aus dem Sack, EU Gelder zum alimentieren unnützer Sesselwärmer,
      aber Krankenhäuser und Geburtenstationen werden aufgelöst ! einfach an Frechheit nicht zu übertreffen.
      "Geburten" scheinen ja nicht mehr von Interesse zu sein, der Nachwuchs kommt ja übers Mittelmeer geschippert.

    • LUDWIG

      Noch mehr Landespersonal? Na Mahlzeit!

    • Cyrano

      Die Betroffenen wirds freuen, beim Land geht es ihnen unvergleichlich besser als in der Privatwirtschaft.

    • Hubert

      bravo Frau LR Deeg und Anhang,
      wer es bisher noch nicht verstanden hat, hat es zum wiederholten Mal schriftlich:
      Der Beamtenstaat wird nicht weniger, sondern mehr und zwar auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung und damit wird auch die Vorwahllüge der Reduzierung der Bürokratie immer nur noch wahrer! Und vielleicht dämmert es so manchen BisherSVPWähler nun doch, dass Lügen, Lügen, Lügen die Hauptbeschäftigung dieser Regierenden sind, oder täusche ich mich?

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