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„Zum Kotzen“

Xavier Naidoo darf nach heftigen Protesten nun doch nicht für Deutschland beim ESC antreten. Frei.Wild-Sänger Philipp Burger findet die Entscheidung der ARD „zum Kotzen“.

Xavier Naidoo wird nun doch nicht im kommenden Jahr für Deutschland zum Eurovision Song Contest nach Stockholm reisen. Die ARD teilte mit, der Vorschlag sei zurückgezogen worden. Der Sender begründete dies mit der heftigen öffentlichen Kritik an dem Sänger.

Naidoo war in der jüngsten Zeit immer wieder durch als verschwörungstheoretisch, homophob und als antisemitisch interpretierbare Aussagen aufgefallen.

Frei.Wild-Sänger Philipp Burger kann die Entscheidung der ARD dennoch nicht nachvollziehen. Auf seiner Facebook-Seite schreibt er:

„Wie lächerlich, scheinheilig und Medien- gesteuert ist dieses Deutschland denn überhaupt? Geht es noch tiefer, darf man auf Besserung hoffen oder wird es gar noch schlimmer? Diese Art, wie vermeintlich demokratisch-Aufrichtige vor allem aber scheinbar der Meinungsfreiheit dienende Menschen und Agenturen andere behandeln, ist zum Kotzen. Einladen, Rauschmeißen, Draufhauen. Kennen wir ja.“

Auch Frei.Wild wurde mehrere Male für den Musikpreis „Echo“ nominiert, aber nach heftigen Protesten von anderen Künstlern hatten die Südtiroler den Preis bislang nie erhalten. Philipp Burger meint dazu:

„Dass man sich von Reaktionen der linken Wutbürger so steuern lässt, zeigt schon, dass wir auch hier mit dem Song ‚Land der Vollidioten‘ Recht haben. Unglaublich.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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