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    Der Wahl-Sonntag

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    In Natz-Schabs und in St. Ulrich haben die Bürger am Sonntag einen neuen Bürgermeister und einen neuen Gemeinderat gewählt. Wer macht das Rennen?

    +++ 06:00 Uhr +++

    Nun liegen auch die Listenergebnisse aus Natz-Schabs vor, wobei die genaue Sitzverteilung im Gemeinderat noch nicht veröffentlicht wurde.

    Demnach kommt die Bürgerliste auf 25.81 Prozent und die Dörferliste erreicht 16,40 Prozent.

    Der überwiegende Teil der Stimmen verteilt sich auf die drei SVP-Listen: SVP Natz-Raas-Viums 37,42 Prozent, die die stärkste Fraktion im neuen Gemeinderat sein wird, SVP Schabs 11,17 Prozent und SVP Aicha 9,20 Prozent.

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    +++ 01:35 Uhr +++

    Nun liegt das Endergebnis der Listenstimmen in Natz-Schabs vor:

    Demnach ist die Lista Unica von Bürgermeister Tobia Moroder mit 1.424 Stimmen bzw. 56,20 Prozent die stärkste Partei.

    Die SVP erhielt 1.010 Stimmen bzw. 39,86 Prozent.

    Abgeschlagen die Freiheitlichen mit lediglich 100 Stimmen bzw. 3,95 Prozent.

    In Sitzen aufgedrückt bedeutet das Ergebnis zehn Mandate im neuen Gemeinderat für die Lista Unica – und damit die absolute Mehrheit, sieben Mandate für die SVP und ein Restmandat für die Freiheitlichen.

    In St. Ulrich muss die SVP also notgedrungen auf der harten Oppositionsbank Platz nehmen. Für das Edelweiß ein äußerst ungewohntes Gefühl!

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    +++ 23:17 Uhr +++

    Der Wahlsieger in Natz-Schabs Alexander Überbacher in einer ersten Reaktion:

    „Ich bin überglücklich und zugleich überrascht, dass das Ergebnis so deutlich ausgefallen ist. Ich hätte mir ein knapperes Ergebnis erwartet. Es ist der richtige Schritt in die Zukunft.“

    +++ 23:05 Uhr +++

    Und es liegt bereits eine erste Reaktion des unterlegenen Kandidaten Andreas Unterkircher vor:

    „Ich bin nicht enttäuscht. Ich habe mir ein derartiges Ergebnis erwartet, nachdem wie die SVP vorgegangen ist. Ich respektiere den Wählerwillen. Ich habe den Bürgern ein Programm präsentiert und es wurde abgelehnt.“

    +++ 22:46 Uhr +++

    EILMELDUNG

    Alexander Überbacher ist neuer Bürgermeister von Natz-Schabs. Der SVP-Kandidat erreichte 1.035 Stimmen.

    Auf den Kurzzeit-Bürgermeister Andreas Unterkircher von der Bürgerliste entfielen 765 Stimmen.

    Der SVP-Kandidat Überbacher kam auf 57,50 Prozent der Stimmen, Andreas Unterkircher auf 42,50 Prozent.

    Rund ein Dutzend Stimmen sollen umstritten sein. Sechs Prozent der Wahlzettel waren ungültig. Das definitive Ergebnis liegt am Montag am 14 Uhr vor.

    Alexander Überbacher, Bürgermeister von Natz-Schabs

    Alexander Überbacher, Bürgermeister von Natz-Schabs

    +++ 22:16 Uhr +++

    EILMELDUNG:

    Tobia Moroder von der Lista Unica ist neuer Bürgermeister von St. Ulrich.

    Moroder erreicht insgesamt 1.417 Stimmen und setzt sich damit deutlich gegen seine SVP-Herausfordererin Lara Moroder (952 Stimmen) durch.

    Auf den Kandidaten der Lista Unica entfielen somit 59,81 Prozent der gültigen Stimmen. Tobia Moroder hat einen Vorsprung von 20 Prozent auf Lara Moroder.

    12 Prozent der Stimmzettel waren ungültig.

    Der neue Bürgermeister von St. Ulrich, Tobia Moroder

    Der neue Bürgermeister von St. Ulrich, Tobia Moroder

    +++ 21:49 Uhr +++

    Auch in 12 Trentiner Gemeinden wurde am Sonntag gewählt.

    Die Trentiner Gemeinden sind Albiano (1.427 Wahlberechtigte), Bocenago (346), Caderzone Terme (518), Castelfondo (535), Castello Tesino (1.261), Cinte Tesino (389), Civezzano (3.233), Faedo (556), Fornace (1.220), Lona-Lases (606), Pieve Tesino (630) und Strembo (428).

    Am höchsten war die Wahlbeteiligung in Lona-Lases mit 88 Prozent.

    +++ 21:40 Uhr +++

    Die Wahlbeteiligung in Natz-Schabs ist am Ende nun doch nicht so viel höher, wie anfangs vermutet wurde.

    Insgesamt schritten in der Eisacktaler Gemeinde am Sonntag 81,08 Prozent der Wahlberechtigten an die Urnen (Mai 78 Prozent).

    +++ 21:32 Uhr +++

    Was passiert, wenn Andreas Unterkircher erneut als Sieger hervorgeht? Werden sich Bürgerliste und SVP dieses Mal zu einer Koalition zusammenraufen?

    Bei der Abwahl des Bürgermeisters im Sommer erklärte der SVP-Exponent Helmut Plaickner:

    „Der Bürgermeister hat nichts getan, um das Vertrauen wieder aufzubauen. Die Bürgerlistler spielen sich Baugenehmigungen zu, die illegal sind. Auch das mit dem Stimmenkauf ist im Raum. Unterkircher hat nichts getan, um die Gräben zuzuschütten. Ich betrachte Neuwahlen als das geringste Übel.“

    Mit 6 Ja-, 6 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen erhielt der Vorschlag des Bürgermeisters damals nicht die notwendige absolute Mehrheit von acht Stimmen.

    +++ 21:17 Uhr +++

    Im Mai beteiligten sich nur 40 Prozent an den Wahlen in St. Ulrich. Dieses Mal ist die Wahlbeteiligung deutlich höher ausgefallen.

    Insgesamt gingen in St. Ulrich 72,02 Prozent der Wahlberechtigten respektive 2.698 Personen zur Wahl.

    Um 17 Uhr lag sie bereits bei 55 Prozent (Mai 27 Prozent).

    Auch in Natz-Schabs lockten die Neuwahlen mehr Bürger an die Urnen als die Wahlen im Mai.

    In der Eisacktaler Gemeinde lag die Wahlbeteiligung um 17 Uhr bei 66 Prozent (Mai 51 Prozent).

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    +++ 21:01 Uhr +++

    Die Wahllokale haben gerade eben geschlossen. Nun beginnt in Natz-Schabs und in St. Ulrich die spannende Stimmenauszählung.

    Zur Ausgangslage:

    In Natz-Schabs hatte der Bürgerlistler Andreas Unterkircher im Mai äußerst knapp bei nur fünf Stimmen Vorsprung die Bürgermeister-Wahl gewonnen. Er setzte sich gegen den scheidenden SVP-Bürgermeister Peter Gasser durch.

    In der Folge konnten sich SVP und Bürgerliste im Gemeinderat jedoch nicht auf eine Koalitionsregierung einigen. Andreas Unterkircher, der ohne Partner über keine Mehrheit verfügt, wurde gestürzt. Es kam zu Neuwahlen.

    Am Sonntag trat Andreas Unterkircher erneut für das Bürgermeister-Amt an. Sein Herausforderer auf SVP-Seite ist dieses Mal Alexander Überbacher.

    Für den Gemeinderat bewerben sich gleich fünf Listen: die SVP Schabs, die SVP Natz-Viums, die SVP Aicha sowie die Bürgerliste Natz-Schabs und die Dörferliste, die keinen eigenen Bürgermeister-Kandidaten stellt.

    In St. Ulrich waren Neuwahlen notwendig, nachdem im Mai nicht das notwendige 50-Prozent-Quorum bei der Wahlbeteiligung erreicht werden konnte. Das Quorum galt deshalb, weil mit der SVP nur eine einzige Liste angetreten war.

    Am Sonntag schickte die SVP Bürgermeisterkandidatin Lara Moroder ins Rennen. Ihr Herausforderer ist Tobias Moroder von der Sammelliste Lista Unica.

    Neben SVP und Lista Unica stellten sich auch die Freiheitlichen zur Wahl, allerdings ohne eigenen BM-Kandidaten.

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