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Mahnwache im Vinschgau

Die Süd-Tiroler Freiheit ruft zur Teilnahme an der Mahnwache am Krankenhaus Schlanders auf: „Ohne Aktionismus findet man kein Gehör.“

Benjamin Pixner

Benjamin Pixner

Die Diskussion um die Schließung des Vinschger Bezirkskrankenhauses in Schlanders findet kein Ende. Auch alle anderen Bezirkskrankenhäuser bleiben weiterhin unter Beschuss.

„Wann sind unsere regierenden Politiker endlich fähig auf den Tisch zu hauen, um eine konkrete und endgültige Regelung zu treffen? Anscheinend, haben die Regierenden noch nicht begriffen, dass die Bevölkerung von den unendlichen, unverständlichen Diskussionen und Aussprachen satt ist“ so, Benjamin Pixner, Landesjugendsprecher der Süd-Tiroler Freiheit.

Ohne den Aktionismus der betroffenen Bevölkerung und den daraus entstehenden Druck wären einige Bezirkskrankenhäuser heute schon mit ihrem undenkbaren Schicksal besiegelt. Jeder einzelne Bürger ist deshalb gefordert, seinen Beitrag zu leisten. Auch die Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit im Vinschgau, haben und werden weiterhin Einsatz für den Erhalt des Krankenhauses in Schlanders zeigen. Die in den Gemeinden eingereichten und behandelten Beschlussanträge zum Thema wurden mehrheitlich angenommen und haben den Stein wieder ins Rollen gebracht.

„Es ist unumgänglich weiter und weiter mit demokratischen Mitteln und friedlichen Aktionismus Widerstand zu leisten“ so, Pixner.

Die Süd-Tiroler Freiheit im Vinschgau ruft dazu auf, an der Mahnwache, am Mittwoch, 28. Oktober um 20 Uhr, in Schlanders teil zu nehmen. „Lassen wir uns von Rom und den romtreuen Politikern nicht alles vorschreiben!“ bekräftigt Pixner abschließend.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (4)

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  • Steuerzahler

    Nicht Mahnwache, sondern abwählen ist das Gebot der Stunde.

  • ÖZzi

    In letzter Zeit haben sich – so hört man -in diesem Krankenhaus einige fatale Behandlungsfehler ereignet, anscheinend weil man nun auf jeden Pazienten als Kunden angewiesen ist, auch auf solche die man zuvor mangels ausreichender Kompetenz nach Meran oder Bozen weiterverlegen musste.
    Wenn Arbeitsplätze wichtiger als Menschenleben sind dann kann von mir aus dieses Spital geschlossen werden.

  • Hansi

    Nuja habe leider selbst auch mitbekomme, dass in der ErstenHilfe mehr schlecht als Recht versorgt ist; trotzdem müssen wir Vinschger für das Krankenhaus eintreten und der Politik (aus Rom und auch im unseren Land – unabhängig von jeglicher Partei) die Stirn bieten; denn wir sind Steuerzahler und haben ein Recht auf Infrastruktur, und keineswegs uns mit a „Pflasterlespital“ begnügen!
    An das Krankenhaus sind auch andere Existenzen gekoppelt bzw. bietet Arbeitsplätze für unser Tal; und wie eingangs erwähnt ist mancher Sektor verbesserungsbedürftig und dies vorallem in der grundlegensten Versorgung. Denk wir könten die Beraterhonorare der Korifäen aus anderen Ländern sparen und besser einsetzen. Studien über Studien – liebe Martha wir wollen unser Spital, ansonsten Bewahrheitet sich, dass die gesamte derzeitige politische Führung fehl am Platz ist (was leider auch bei so manch anderen Themen immer mehr den Anschein hat: Flugplatz, Benko u Oberrauch, Manegergehälter, Rentenvorschüsse, Bildungspolitik, Technologiepark, Wohnbauförderung,Fahrsicherheitszentrum, und und und alles nicht das Gelbe vom Ei)

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