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    Keine Befreiung

    Keine Befreiung

    Schlechte Nachricht für Südtirols Wohnungsbesitzer: Heuer wird es zu keiner GIS-Reduzierung mehr kommen.

    Andreas Schatzer stellt klar: „Eine Reduzierung der Gemeindeimmobiliensteuer GIS ist heuer nicht mehr möglich“, so der Gemeinenverbandspräsident.

    Der Grund: Die Gemeinden haben ihren Haushaltsvoranschlag für das laufende Jahr 2015 bereits im Dezember verabschiedet. Rückwirkend könne nicht mehr eingegriffen werden, so Schatzer.

    Einige neue Bürgermeister hatten nach ihrer Wahl erklärt, die Erstwohnungen von der GIS zu befreien bzw. die Hebesätze zu reduzieren. Auch Landeshauptmann Arno Kompatscher erklärte, dass es bei der Befreiung von der Immobiliensteuer GIS noch Luft nach oben gebe.

    Die von der Landesregierung eingeführte Gemeindeimmobiliensteuer sieht einen Steuerfreibetrag für die Hauptwohnungen vor, die als Standardwohnungen gelten (Katasterkategorie A1 bestehend aus sieben Räumen) – dies entspricht einer normalen Wohnung von bis zu 110 Quadratmetern.

    Für die anderen Hauptwohnungen besteht ein verminderter fixer Steuersatz von 0,4 Prozent des Katasterwertes, während für andere Wohnungen der ordentliche Steuersatz von 0,76 Prozent gilt, den die Gemeinden um bis zu 0,5 Prozent erhöhen oder herabsetzen können.

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    Kommentare (16)

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    • kyrie eleison

      lustig, dass man das nicht VOR den wahlen sagen wollte

    • Batman

      Ihr Politiker selber seid es, die die Probleme schaffen, die ihr anschmiedend vorgebt zu lösen.
      Ihr Politiker seid im erfinden von neuen Steuern sehr erfinderisch, denkt aber in alten Schablonen.

      „Die Probleme, die es in der Welt gibt, sind nicht mit der gleichen Denkweise zu lösen, die sie erzeugt hat.“
      Albert Einstein (*1879, †1955), dt.-amerikan. Physiker, Nobelpreis 1921, angesichts der Weltwirtschaftskrise
       

       

    • Batman

      Rückwirkend Strafen und Steuern berechnen das könnt ihr!
      Schatzer go Home!

    • johann

      wem ist noch nicht aufgefallen dass wir schon das jahr 2015 schreiben? dem Verfasser des Artikels oder Herrn Schatzer?

    • Einereiner

      Ja ja, die Politiker wollen auf kein Geld und auf keine Protzbauten verzichten.
      Sparen sollen die Bürger und ja brav Steuern zahlen. Und die Politiker huldigen für deren „supergute“ Arbeit.

    • Batman

      Was sind Katasterwerte? Reine Phantasie!

      „Da ist eine gigantische Zahlengläubigkeit, eine gigantische Formelgläubigkeit, eine gigantische Modellgläubigkeit. Ich habe manchmal den Eindruck, wir haben so eine Art von Kirche, so eine Art Finanzreligion erfunden, in der alle gläubig sind, aber keiner mehr etwas weiß.“

      Bankengeschäftsführer, anonyme Befragung in ‚Strukturierte Verantwortungslosigkeit – Berichte aus der Bankenwelt‘ (Honegger et al., 2010)

      Die Formel zur Berechnung der GIS, ist nur eine erfundene Formel, um die Konten der Wohnungsbesitzer zu plündern und etablierte Quacksalber gegen Neuerung zu schützen und ihnen ein hohes und sicheres Einkommen, ein gutes Ansehen und ein bequemes Leben zu
      gewähren Denn nur Aufklärung, Diskussion und Information schützt vor Quachsalberei!
      Ich kann Leute wie Schatzer einfach nicht mehr höhren!

    • Demosthenes

      Die Wahlen sind vorbei, jetzt kann man wieder weiterwursteln.
      Jene neue Bürgermeister, die vor ihrer Wahl erklärt haben, die Erstwohnungen von der GIS zu befreien bzw. die Hebesätze zu reduzieren, müssen 2016 liefern. Landeshauptmann Arno Kompatscher genauso, sonst ist irgendwann für ihn keine Luft mehr nach oben.
      Gebrochene Wahlversprechen sind Wählertäuschung, man sollte damit etwas vorsichtiger werden.

    • Franz

      Batman,
      am besten wäre keine Katasterwerte, keine Steuern keine Zinsen, das alles ist eine gigantische Zahlengläubigkeit, eine gigantische Formelgläubigkeit. eine gigantische Modellgläubigkeit.
      Batman,
      meint er würde sein Weingut gerne verpachten, gratis 0 % Pachtzins natürlich, dazu zitiert bzw. meint Batman
      „Jede Gesetzgebung, die den Zins erlaubt, ist null und nichtig.“
      Papst Alexander II. (*1010, †1073), Pabst 1061-1073; bürgerlicher Name Anselmo da Baggio.
      +++
      Laut Pierre-Joseph Vertreter des solidarischen Anarchismus, er setzte sich für die Abschaffung der Ausbeutung und der Regierung des Menschen durch den Menschen ein.[1]Vielzitiert ist der Satz „Eigentum ist Diebstahl
      Ganz nach der These“ von, Stefan Blankertz -Batman’s *Gestalttherapeut und Vertreter des Anarchokapitalismus der für eine politische Philosophie, einer Gesellschaft ohne staatliche Institutionen und Eingriffe eintritt.

      Es liegt wohl in der Natur der Sache, dass Verschwörungstheoretiker und Pessimisten, immer alles schwarz sehen.
      Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist. 🙂
      Theodor Heus ( 1884- 1963 )

    • wellen

      Wahlversprechen brechen, Bürger aussackeln, wos geht, jetzt auch noch besser organisiert mit einem eigenen Einzugsdienst, das Raubrittertum lebe hoch! Aber fleißig weiterhin gewissen jammernden Bauern Beiträge hineinschieben, mithilfe von Verbänden, die das begünstigen, Unternehmern Steuern senken, die dafür fleißig Schwarzgeld scheffeln, das alles auf dem Rücken der Arbeiter und Angestellten, die nix hinterziehen können und nix abschreiben,Danke SVP.

    • Du nix verstehen?

      „Zusammenfassung und Ausblick: Die Entwicklung unseres Finanzsystems läuft, wie gezeigt wurde, auf einen Endpunkt zu. Durch den Zins kommt es zu einer explodierenden Schuldenlast und auf der anderen Seite zur entsprechenden Vermehrungen der Geldvermögen bei wenigen Superreichen. Um die wachsenden Zinsforderungen erfüllen zu können, wird der einzelne durch den Staat und am Arbeitsplatz ausgebeutet. Die Globalisierung verschärft die Situation zusätzlich, da nun ganze Nationen in einen rücksichtslosen Verdrängungswettbewerb gezwungen werden. In diesem System spielt die Sicherung der Lebensgrundlagen eine immer kleinere Rolle, der Umweltschutz verkommt zum bloßen Schlagwort, da Wachstum, zur Bedienung der Schulden, absoluten Vorrang erhält. Auch die Kultur muß unter diesen Umständen verfallen, was sich besonders in der Politik feststellen läßt. Die Politik ist letztlich nur noch ein Erfüllungsgehilfe der reichen Oberschicht und soll durch restriktive Maßnahmen die Schuldenzahlungen der Bevölkerung sicherstellen. Durch die Nähe der Regierenden zur reichen Klasse degenerieren diese zunehmend und wer den für Korruption zugänglich. Jeder Bereich der Gesellschaft wird im Zinssystem zwangsläufig per – vertiert, die eigentlichen gesellschaftlichen Werte werden entwertet, da nur noch die Rendite zählt. Schöpferische Arbeit wird abfällig beurteilt, während leistungslose Zinsgewinne in der Gesellschaft an Ansehen gewinnen. Dabei ist dieses System allerdings von vornherein zum Zusammenbruch verurteilt, da die Zinslasten letztlich schneller wachsen als die reale Produktion und damit einen immer größeren Teil der Wertschöpfung beanspruchen. Auf der anderen Seite ermöglicht ein wachsendes Geldvermögen einer kleinen Gruppe Superreicher schließlich, alle Geschicke des Landes gezielt zu beeinflussen. Durch die Einführung der Kunstwährung „Euro hat sich die Herrschaft des Kapitals drastisch verschärft. Die Währungskrisen der letzten Jahre dar. Dabei bereitet sich die reiche Oberschicht offenbar gezielt auf einen solchen Schlag vor. Der Aktienmarkt wird beispielsweise angeheizt, um einen großen Teil der Bevölkerung zur Investition an der Börse zu animieren. Das ermöglicht der privilegierten Klasse den Ausstieg aus dem Aktienmarkt. Gleichzeitig werden die Finanzzentren gebündelt, um im Crash das eigene Vermögen zu sichern und eine effektive Umverteilung der Ersparnisse vom Mittelstand zu den Superreichen zu bewerkstelligen. Auch für die weitere Entwicklung nach dem Crash wer den anscheinend intensive Vorbereitungen getroffen, um alles im Griff zu behalten. So wird schon seit einiger Zeit ein effizientes Überwachungsnetz aufgebaut, das es den Machthabern ermöglichen würde, jeden Unmut in der Bevölkerung gewaltsam zu unterdrücken. Es besteht die reale Gefahr, daß unser System in einer Diktatur endet. Auch die Entwicklung eines Weltkrieges ist nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch durchaus vorstellbar. Da der finanzielle Niedergang welt – weit erfolgen wird, werden sich auch die Lebensumstände der Menschen drastisch verschlechtern. Dadurch wächst die Gefahr, daß es in allen Krisenregionen welt weit zu gewaltsamen Konflikten kommt. Für Mitteleuropa stellt hier vor allem das große Waffenpotential Rußlands ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar. Es ist durchaus denkbar, daß dieses Land nach einem völligen Zerfall des Wirtschaftssystems keine andere Möglichkeit mehr sieht, als eine Eroberung Mitteleuropas anzustreben. Fatalerweise befindet sich unsere militärische Situation bereits vor der Krise in katastrophalem Zustand und wird sich nach dem Crash noch wesentlich weiter verschlechtern. Dabei müßte es gar nicht so weit kommen, wenn die Menschen nicht immer den leeren Versprechen der Mächtigen erliegen wür – den. Eine Behebung der Fehler im Geldsystem wäre jederzeit durch eine Währungsreform möglich. Dies setzt allerdings eine aufgeklärte, an einer Besserung der Lage interessierte Bevölkerung und eine verantwortliche Führung voraus. Wohin die Entwicklung unserer Welt letztlich geht, hängt nicht zuletzt von der Einstellung und dem Willen eines jeden einzelnen ab. Hier hilft es wenig, auf Führungskräfte oder eine „Mehrheit zu vertrauen. Erstens haben die bisher leitenden Kräfte in Krisensituationen schon immer versagt und zweitens wurden Fortschritte in der Menschheitsgeschichte ausschließlich durch Minderheiten in Gang gesetzt. Selbst wenn dieses System in der schlimmsten Krise aller Zeiten untergeht, ist dies immer noch besser, als wenn sich die Umstände über einen langen Zeitraum verschlechtern.“
      Günter Hannich (*1968), dt. Autor, Finanzberater, in „Börsenkrach und Weltwirtschaftskrise – Der Weg in den 3. Weltkrieg“ (2002)
       

    • dana

      Die Wahlversprechen der SVP wieder Lügengeschichten.

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