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    „Harte Kürzung“

    Wer weniger als zwei Hektar bewirtschaftet, hat heuer kein Anrecht auf Umweltprämien und Ausgleichszulagen im Grünlandwirtschaftsbereich. Rund 700 Bauern sind davon betroffen.

    TAGESZEITUNG Online: Herr Tiefenthaler, seit Beginn dieses Jahres gibt es eine Veränderung bei den Umweltprämien und Ausgleichszulagen im Grünlandwirtschaftsbereich…

    Leo Tiefenthaler: Bislang haben die Südtiroler Bauern, die eine Wiese von einem bis zwei Hektar bewirtschaftet haben, Umwelt- und Ausgleichsprämien erhalten. Wer weniger als einen Hektar bewirtschaftete, hatte keinen Anspruch. Bereits vor einigen Jahren haben wir von der Basis, also von Mitgliedern, Ortsbauernräte, Ortsobmännern und Bezirksbauernräte die Anregung bekommen, eine Flurbereinigung zu machen: Bei denjenigen, die zwischen einem und zwei Hektar Grund bewirtschaften, seien nämlich einige dabei, die direkt mit der Landwirtschaft nichts mehr zu tun haben. Sie haben einen Beruf, üben den aus und gehen nur mehr nebenbei der Landwirtschaft nach. Wenn nur ein bis zwei Hektar Grund bewirtschaftet werden, kann man davon ja auch nicht mehr leben. Wir haben uns aber immer gegen eine Änderung dieses Prämiensystems gewehrt, weil wir die Rechte unserer Bauern nicht beschneiden wollten.

    Wieso hat man mit 2015 dennoch diese Änderung vorgenommen?

    In den vergangenen Jahren ist von der Basis immer mehr der Druck gekommen, dass man dennoch diesen Weg gehen soll. Deshalb hat der Bauernrat in Zusammenarbeit mit dem Landesbauernrat im vergangenen Jahr beschlossen, die Flächen für Umweltprämien und Ausgleichszulagen zu verändern: Wer zwischen einem und zwei Hektar Fläche bewirtschaftet, hat kein Anrecht mehr auf diese Prämien.

    Wie viele Betriebe sind betroffen?

    Es gibt rund 700 Betroffene. Einige von ihnen sind wirklich passionierte Bäuerinnen und Bauern – für sie ist das natürlich eine harte Kürzung ihres Einkommens. Die Kürzungen betragen zwischen 800 und 1.200 Euro pro Betrieb pro Jahr. Das sind rund 700.000 Euro, die in diesem Jahr nicht ausgezahlt werden.

    Vonseiten der Bauern gibt es nun Widerstand…

    Es hat Beschwerden gegeben und wir haben auch die Information bekommen, dass dennoch viele betroffen waren, die noch relativ viel mit der Landwirtschaft zu tun haben. Für sie fallen einige Hunderte Euro jährlich auch ins Gewicht. Deshalb haben wir im Landesbauernrat besprochen, dass wir das gerne rückgängig machen würden. Für 2015 geht das nicht mehr, aber für das kommende Jahr wollen wir die Förderungen wieder einführen. Die anderen Bauern, die heuer ein wenig mehr bekommen haben, würden nächstes Jahr wieder ein bisschen weniger bekommen. Aber wir haben gesehen, dass das nicht der richtige Weg ist – und werden deshalb wieder einen Schritt zurück machen. Im Landesbauernrat haben wir die Entscheidung bereits getroffen – ob das umsetzbar ist, muss die Politik entscheiden.

    Interview: Karin Köhl

     

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    Kommentare (101)

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      • Hubert

        @Vision är

        Was hat das bitte mit los von Rom zu tun?
        Obwohl ich in der Sache mit Dir eins bin, muss schon doch unterschieden werden:
        Die Bauern (die großen natürlich) machen selbst die kleinen kaputt (sie Landesbeirat entscheidet über Auflassung von Beiträgen für Kleinbauern, die einen Beitrag an und für sich am ehesten brauchen würden)
        Bei der Höfekommission geht es in die gleiche Richtung. Nein, wer von Verständnis bei Bauern träumt, der träumt wirklich.
        Zuerst müssen wir endlich weg von dieser Sippenpolitik in Südtirol dann bin ich mit Dir einverstanden mit los von Rom……
        Kannst Du dies nachvollziehen?

        • Chico

          Vollkommen richtig, unsere Politiker machen die Kleinbauern kaputt,trotzdem wählen sie fleißig SVP

        • Luis

          Die Erklärungen von Tiefenthaler sind alles andere als logisch. Was ändert sich wenn ein Bergbauer 2,x ha oder 3,x ha oder 4,x ha …, bewirtschaftet? Sehr wenig! Die Arbeit je Fläche ist zu machen, fertig. Für mich ist diese Regelung nicht nachvollziehbar.

      • Luis

        Herr Tiefenthaler, wenn Sie kürzen, dann sollten die Belastungen, Zahlungen der Bergbauern an ihre „Bande“ auch gekürzt werden.
        Oder reicht ihre Logik bei den Belastungen der Bergbauern nicht mehr aus?

    • schnellermichl

      Versauen die Umwelt und kassieren Prämien.

    • Batman

      Neben der relativ offenen
      Monopolisierung und Zentralisierung 
      des Schulsystems hat der moderne demokratische Staat im 
      BERUFSPOLITISCHEN Bereich nach
      Goodmans Einsicht (unter anderem) ein
      weiteres, sehr produktives Instrument 
      geschaffen: Die PROFESSIONALS werden Regeln unterworfen, die sie 
      sich selbst gegeben haben. Dabei heißt
      „sich selbst gegeben“, dass eine zentrale
      Instanz der Vertretung geschaffen 
      wird. Der Berufsverband erscheint noch
      als Organ der Freiwilligkeit und Selbst-
      ständigkeit, verändert aber sofort seine
      soziale Funktion: Er wird zu einem 
      Zwangsverband im Rahmen der Verstaatlichung. Aus dem freiwilligen
      Verband wird ein lizensiertes Monopol,
      das die Mitglieder nicht vertritt, sondern kontrolliert, und insbesondere,
      das die Macht hat, nach willkürlichen
      Gesichtspunkten zu benachteiligen, sei
      es nach Geschlecht, Rasse, Religion, 
      Kultur und beruflicher Auffassung.

      Aus dem Buch von Stefan Blankertz 
      „Gestalt begreifen“
      Peter Hammer Verlag

      • Batman

        Der Bauernbund ist ein Zwangsverband, die SVP-Spitze profitiert davon und der Kleinbauer hat das Nachsehen. Außer Spesen nix gewesen. 😉

        • mike

          Der Bauernbund und die SVP sind die einzigen zwei Verbände bzw. Partei die in Suedtirol etwas voran bringen . Die andern reden und reden und würden alles besser machen solange sie nicht Verantwortung übernehmen müssen . Sowas nennt man heuchlerisch und überflüssig.

          • svp - 70 jahre käse

            Was hat Bauernbund weiter gebracht und wenn, mit wessen Geldern?

            • mike

              In Suedtirol haben wir zumindest noch Bauern die ihre Flächen bewirtschaften. Im Tal sowie am Berg. Schauen Sie mal in anderen Provinzen und Täler Norditaliens. Da verödet die Landschaft . Die Wiesen wachsen zu und im Tal stehen Obstbetriebe verlottert da und werden zu Schläuderpreisen angeboten weil keiner mehr darauf arbeiten will weil es sich nicht mehr auszahlt und alle gehen in die Städte. wo dann die Arbeitslosigkeit steigt. Wollen Sie dass dies auch hier in Suedtirol passiert ? Dann wählen Sie die Tiroler Freiheit oder die Freiheitlichen oder Grüne ! Wenn nicht dann SVP

            • svp - 70 jahre käse

              Die SVP Regierung und der Bauernbund haben erst 700 kleinen Bergbauern (mit Grünlandflächen unter 2 Hektar) bescheidenste Ausgleichszahlungen gestrichen.
              Fragen sie Vertreter anderer Parteien, der STF, Grünen, FH,
              Ich glaube nicht, dass Vertreter anderer Parteien diesen Beschluss der SVP, einer Diskriminierung der Kleinsten mittragen.

            • Batman

              svp – 70 Jahre käse
              Den Preisverfall bei den landwirtschaftlichen Produkten aufzufangen mit Doppelbelastungen. Wie Urlaub auf dem Bauernhof, Bauernmarkt, Selbstvermarktung, oder wenn das nicht geht,
              weil jemand allein am Hof ist, kannst du dir ja im Winter beim Sessellift den Arsch abfrieren. Natürlich haben die Herren ein Interesse daran, dass du nicht vor die Hunde gehst und weiterhin imstande bist deine Beiträge und Steuern zu bezahlen. Während sie die Krawattenträger im beheizten Büro sitzen ohne sich selber die Hände schmutzig zu
              machen. Das nenne ich eine Leistung!

          • Batman

            @ mike
            in welchen Realitäten bist du zu Hause? Was hat der Bauernbund weitergebracht? Hast du je gehört, oder gesehen, dass sich der Bauernbund Gegen die Politik der SVP gestellt hätte?
            Hat der Bauernbund je gegen die Enteignung und die Verbauung von Kulturgrund demonstriert?
            Protestiert der Bauernbund gegen zu viel Bürokratie und Steuern?
            Hast du in den vergangenen Jahrzehnten, je einen Bauern bei einer Demo gesehen?
            Weißt du warum nicht? Weil der Bauernbund keine unabhängiger Verband ist. Weil Bauernbund und die Partei SVP ein und dasselbe ist.

            • mike

              Batmann
              Dubist nicht gut informiert. Der Bauernbund mahnt auf jeder Versammlung die zunehmende Verbauung an und presst auf eine Kürzung der Verbauung und den schonenden Umgang mit Kulturgrund. Bitte informiere dich besser bevor du dich hir zu Wort meldest.

            • Batman

              @mike
              Mit seinen Mahnungen hat der Bauernbund offensichtlich nicht viel erreicht! Der Grund ist wahrscheinlich der, dass es immer bei den Mahnungen geblieben ist. Was gut funktioniert beim Bauernbund ist die Steuerabteilung. Aber die arbeitet ja auch für den Staat und für die Provinz und die Gemeinden! Der Bauernbund sorgt dafür, dass die Steuern pünktlich bei den Politikern ankommen.

    • ThomasO

      bitte???????? bis zu 1200€ förderung weil man hobbybauer ist?!?!
      und dann soll sich ein gewöhnlicher arbeitnehmer nicht aufregen!

      • Hubert

        Nein muss sich kein Arbeitnehmer aufregen:
        80 Euro Bonus / Monat für Arbeitnehmer beschlossen durch Regierung Renzi.
        Weiters Anhebung der Steuerfreibeträge (ist ja auch irgendwie ein Beitrag) für Arbeitnehmer durch den jobs act.
        Die Arbeitnehmer bekommen nur nicht immer mit, was sich bei ihnen alles tut.
        Dass generell die Steuern in Italien zu hoch sind, dem stimme ich zu.

    • Franz

      Batman
      Du meinst einen modernen Staat wie bei Paul Goodmann bzw. einer seiner Verschwörungstheoretikern die an einer Gesellschaft ohne staatlichen Institutionen ohne Eigentum und ohne Bargeld glauben.. Ganz nach der These“ von, Stefan Blankertz -Batman’s *Gestalttherapeut und Vertreter des Anarchokapitalismus der für eine politische Philosophie, , einer Gesellschaft ohne staatliche Institutionen und Eingriffe eintritt 🙂

      • Franz

        Batman hör doch auf hier Werbung für Bücher zu machen von diesen Verschwörungstheoretikern wie Stefan Blankertz- Günter Hannich –Paul Goodmann und Bücher von den antisemitischen Propagandascheiß wie „Geheimgesellschaften“ von – Jan Udo Holey Pseudonym Jan van Helsing, dessen Bücher bzw. deren Veröffentlichung in Deutschland und der Schweiz verboten sind.

    • Hoppla

      Mit 1 oder 2 Hektar ist keiner Bauer..oder er hat 1 oder 2 Esel die ala Grossvieheinheit zählen… Die Luxusgesetze für Südtiroler Bauern, ein paar Esel und schon ist man Bauer und kassiert überall brav Steuergelder…

    • Konrad

      Thomas0 und Hoppla
      Ihr habt das Beitragssystem verstanden! 🙂
      Fragt euch mal warum der Bauer von
      seinem Produkt nichts mehr bekommt und der Konsument im
      Laden es teuer bezahlen muss.

    • Peter.g

      @Konrad
      Und gerade Heute am 1. Mai wird der Arbeitnehmer von diesen deinen Bauern und Landwirten ausgelacht weil er mit seinen Steuern für deren Auskommen sorgen muss. Die Steigerung von schäbig ist………

      • Konrad

        Peter.g
        Deine Aussage ist zu einseitig und beschränkt noch dazu. . Bewirtschafte doch selber einen Ha landwirtschaftlichen Grund und rechne aus, wieviel du für die hierfür notwendigen Mittel Steuern bezahlst plus direkte Steuern (6% Mwst.), die im Pauschalsystem nicht verrechnet wird. Die Arbeiter erhalten die Bauern! 🙂 Bauern bräuchten dann ja nicht zu arbeiten, wenn sie die Arbeiter erhalten. So einen Quatsch hört man ständig. Du solltest dich besser informieren und Fakten auf den Tisch legen, denn meinen tun die Hühner auch!

        • Peter.g

          Dann lass dir als Beispiel die Einzahlung der IRPEF erklären ääähhh aber nicht vom Bauerbund sondern von anderer Stelle.

          • Batman

            Peter.g,
            du verwechselst das Bruttoeinkommen mit dem Nettoeinkommen der Bauern.

            • THEMA

              Oh Gott, und der Arbeiter hat kein Brutto und Nettoeinkommen ?
              Es geht darum dass man für die Rinkünfte genauso viel Steuern bezahlt wie
              jeder andere Bürger.

            • Batman

              @THEMA,
              ja, wenn ich deine Kommentare lese, denke ich mir immer: Oh Gott, ooooh Gott!
              Hast du die Preisentwicklung bei den landwirtschaftlichen Erzeugnissen in den letzten 10 Jahren verschlafen? Zum Beispiel: Durchschnittsauszahlungspreis pro Kilo Trauben 1,89 €
              Das ist 1,5 Macchiati am Thresen! Produzier mal in einer Hanglage mit 40% Steigung ein Kilo Trauben für diesen Preis! Und nachher sage ich dir noch du zahlst keine IRPEF dafür!

        • Saggra

          Ein Hektar Grund mit Obst- oder Weinanbau hat einen Wert von 700.000 Euro aufwärts. Eine solche Fläche anzukaufen kann sich doch kein normaler Arbeitnehmer leisten. Jeder Bauer aber, der einige Hektar solchen Grundes sein Eigentum nennt (meist geerbt oder gratis und steuerfrei übertragen bekommen vom väterlichen Hofübergeber) ist ein Millionär. Von solch realen Werten beim Eigentum kann jeder Arbeitnehmer, dessen Wohnung vielleicht 250.000 Euro wert ist und der diese 20 Jahre lang mühsam abbezahlt, nur träumen.

          • Luis

            Der Artikel bezieht sich auf Grünlandwirtschaft und nicht Obstanlagen.

          • mike

            Das ist genau die Sache die Ihr Nichtbauern nicht versteht ! Auch wenn ein Bauer 2 oder 3 Ha Obstwiesen besitzt, ist er bestrebt den Hof dem Jungbauer wieder weiter zu vererben damit auch dieser wieder mit dem Einkommen daraus , seine Familie ernähren kann. KEIN Bauer verkauft seinen Hof nur um Geld in der Hand zu haben sondern nur weil er ihn finanziel nicht mehr imstande ist zu halten. Sagen Sie mir ein Beispiel , nur eines , wo ein Bauer seinen Hof aus Jux zum Geld verkauft hat.

      • Chrissi

        Dass ich nicht lache, ein fleissiger Arbeitnehmer kann heute in der Privatwirtschaft immer noch ein sehr gutes Einkommen erzielen. Ausserdem sollte hier doch berücksichtigt werden, dass der Arbeitnehmer eine Abfertigung am Ende seiner Dienstzeit (arbeitsjahre mal Monatslohn) ausbezahlt bekommt und schliesslich eine Rente mit der es sich leben lässt.
        Ich denke aber gerade dass diese Neidhammel die sich in diesen Foren zu Wort melden meistens zu faul zum selber denken sind aber alles kritisieren anstatt durch Fleiss und Weiterentwicklung gutes Geld zu verdienen. N.b. Ich bin ein gut bezahlter Arbeitnehmer im Handwerk

    • dana

      700 Bauern zahlen an den Bauernbund rund 80.000 Euro pro Jahr oder mehr?
      Herr Tiefenthaler sie und ihre Kollegen versagen total als Vertretung. Deswegen diese „Zwangsmitgliedschaften“ in den Verbänden und Kammern abschaffen.

    • Konrad

      @dana
      117,60 Mitgliedsbeitrag plus die vom Bauern bezahlten Dienstleistungen für den STAAT plus Beiträge vom
      Land. Davon lässt sich’s gut leben. Aber was ist die Gegenleistung? Die Doppelbelastung (Hof plus Zuerwerb)? Tiefenthaler und Rinner verdienen sich den Namen Führungskräfte nicht.

      • svp - 70 jahre käse

        An die Handelkammer müssen diese 700 Kleinbauern pro Jahr wie viel Zwangsbeiträge zahlen? Kammerbeitrag mal 700?
        Da kommt auch ein Betrag von über 100.000 zusammen.

    • eine buergerin

      Und wieder einmal zahlen die kleinen Bauern drauf, die eh schon wenig haben und die Grossbauern kassieren weiter gross ab. Ein Armutszeugnis fuer den SBB und der Landesregierung die solche Entscheidungen trifft.

    • puschtra

      Es ist ja überall so, den Großen wird es in den A..sch gesteckt und die Kleinen gehen drauf.
      Das ist Politik allà SVP

    • Erich 1

      Es geht in jedem Sektor gleich, ob Gastgewebe, Handwerker, Landwirtschaft usw.
      Der Grosse wird gefördert, der Kleine bleibt auf der Strecke. SVP lässt grüssen,
      fleissig wählen

    • Murks

      Die Landesregierung unter Schuler benachteiligen die Kleinbauern, stecken selber jährlich mehr als 200.000 Euro in den eigenen Sack.
      Es werden von der SVP – Regierung wiederholt Wahlversprechen gebrochen.

    • Franz

      Es hat zwar nichts mit den Thema zu tun, trotzdem ab und zu gibt es auch gute Nachrichten, so z.B hat gestern das Verfassungsgericht das Fornero- Gesetz gekippt.
      Die Rentner dürfen jetzt wieder auf Anpassung an den Istat, ihrer Rente rechnen.
      Pensioni, la Consulta boccia norma Fornero
      Per lo Stato un buco da cinque miliardi di Euro
      Incostituzionale il blocco delle rivalutazioni degli assegni. Sindacati: “Governo restituisca il maltolto”
      http://www.ilfattoquotidiano.it/2015/04/30/conti-pubblici-consulta-trova-falla-in-riforma-fornero-danno-da-5-miliardi/1640365

    • dana

      Das nennt die heutige SVP – Landesregierung „Förderung des ländlichen Raumes“?
      Diesen Blödsinn hätte sich Durnwalder nicht erlaubt.

      • svp - 70 jahre käse

        Bei den „kleinen“ und „kranken“ traut sich diese inkompetente svp Landesregierung heran. Wie nennen das viele Menschen? Eine feige svp Aktion?

    • bergbauer

      ein bauer mit 2 Hektar ist kein bauer,er hat sicher einen beruf und bauer sein ist sein Hobby.echte Bauern fangen bei mir ab 5 Hektar Grünland an und sind auch zu fördern,je steiler die flächen,desto mehr förderung,in der ebene keine förderungen,und wer den Bauern neidisch ist ein kleiner tipp.alle kriegen hierzulande förderungen,sogar viele global tätige firmen und Fabriken…sonst wären die schon lange nicht mehr im schönen Südtirol sondern abgewandert…

      • Einereiner

        Hallo Bergbauer, wieso sollen die Südtiroler Talbauern keien Förderung kriegen, wenn doch alle Bauern in der Europäischen Union Förderungen kriegen?
        Bist a bisserl zu viel neidisch?

      • dana

        Warum sollen jene bis 2 Hektar keine Förderung erhalten und jene mit 2,01 Hektar und darüber schon? Das ist doch unlogisch und ein SVP politischer Unfug.

    • Franz I

      @ Ando73,

      obo die Japana kreieren die Schnitzlan van ando Hondvoll „Kloake“, do brauchts noa kana Bauern mehr (isch hoffentlich net die Zukunft).
      Nur muß bedenkt werden, die Bauern unter 2 Ha sind wahrscheinlich Nebenerwerbsbauern, (warum?) wenn schon die Großbauern + Apfel- bzw. Weinbauern ohne Zuschüsse vom Land nicht Überlebensfähig sind, wie solls dann ein „Minibauer“ mit 2 Ha (= max. 2 Kühe!)sein.
      Das vom Bauernbund ist alles nur ein „Stimmen-Lotteriespiel“ für die SVP und für die vielen verschiedenen „Züchter“ und Verbände Direktoren (sic)!!!

    • Luis

      Herr Tiefenthaler und seine Direktoren vom Bauernbund fördern den Bauernschwund.

    • dana

      Warum haben Tiefenthaler und die Landesregierung nicht gegen die Kürzungen interveniert. Der Gleichbehandlungsgrundsatz wird doch massiv verletzt.

    • Wicki

      Am 1. Mai müssen die Ärmsten daran glauben.

    • Bernhardl

      In zehn Tagen werde ich mich in der Wahlkabine an unfaire Kürzungen erinnern.

      • mike

        Ohne SVP geat Suedtirol den Bach hinunter garantiert. Weil die ondern Parteien sein olls Möchtegerne und wenn sie verontwortung übernehmen miassn nocher werden sie af oanmol gonz kleinlaut. Des kennen mir schun seit jeher. Die SVP hot als oanzige Partei verstonden dass insere Bauern es Herz von Suedtirol sein . Dessholb an olle Bauern : Wählts SVP und seit nit blöd .

        • svp - 70 jahre käse

          Warum kürzt die SVP und der Bauernbund bei den schwächsten „Herzen“?

          • Bernhardl

            Versteht niemand und deswegen bleibt es eine unfaire Handlung der SVP – Regierung und daran werde ich mich am Muttertag in der Wahlkabine bestimmt erinnern.

            • mike

              Die SVP und der Bauernbund sein schun in Ordnung und sel woass a der Groaßtoal von die Suedtiroler !!. Deswegen isch sie a die stärkst Partei und werd a die Wahlen im Mai gewinnen weil die ondern Parteien keine guate Alternatieve sein sondern Möchtegern.

            • Bernhardl

              Meine Stärke bekommt die SVP nicht mehr. Nach Gesprächen mit einigen Bekannten und Verwandten werden diese etwas anderes ankreuzen.

        • ThomasO

          @mike …

          ahahahahahahahahahahaa „Die SVP hot als oanzige Partei verstonden dass insere Bauern es Herz von Suedtirol sein“ …. der ist gut

          Die anderen Parteien sind sicher nicht besser, aber die SVP ist garantiert nicht die Rettung. Hör auf die Dolomiten oder die Newsletter vom Bauernbund zu lesen und
          fang an die Fakten und die Politik dieser Partei zu hinterfragen …

          Danke für diese lacher … 🙂

    • iPinktl

      Mal ehrlich, braucht es für die Bewirtschaftung von 2ha wirklich einen Beitrag?
      Das was tatsächlich stört ist wohl eher das Wegfallen von Privilegien als die Notwendigkeit der Unterstützung.

      • mike

        Bernhardl
        Und die Leute mit denen ich geredet habe wählen alle wieder SVP . weil es die einzige Partei in Suedtirol ist die auch Verantwortung übernimmt auch wenn mal Fehler gemacht worden sind . Die andern Parteien sind so arm es auch klingt zu nichts außer zu wildem Geschrei und aufmugserei imstande.

    • dana

      Die Fixkosten fallen bei den Kleinen stärker ins Gewicht. Die Kleinen sollten mehr je Fläche bekommen als die großen.

    • Steuerzahler

      Herr Tiefenstrahler, erklären sie bitte unseren notorischen Handaufhebern dass jeder Beitrag der ausbezahlt wird in Form von Steuern anderswo einkassiert werden muss..

      • Paulmichl

        @Steuerzahler
        750 Millionen ist die Wertschöpfung der Südtiroler Landwirtschaft pro Jahr.
        75 Millionen (10%) erhaltet sie jährlich an Beiträgen. Wie hoch ist die Steuerbelastung in Italien?
        Um die 10%?

    • Murks

      Wenn streichen, dann bei allen streichen! Nicht nur bei denen die weniger als 2 Hektar Grünland bewirtschaften.

    • Gebi Mai

      Der Bauernbund ist zu kürzen. Mehr als 50 Prozent.

    • svp - 70 jahre käse

      Kürzt die Belastungen für die Menschen. Kürzt GIS, Zwangsabgaben, Steuern und Gebühren!!

    • peter

      Liebe Leute regt euch doch nicht immer wegen Allem auf.
      Den Bauern Gross oder Klein sollten allen Beiträge gestrichen werden, sage
      auch warum…..
      Fast jeder Bauer betreibt 4 Ferienwohnungen…. also verdient er ETWAS mit
      den Turisten.. “ die Gäste dürfen nicht im Wald ,ist ja Privatbesitz, die
      Loipen werden dauernd gesperrt, bitte informiert euch mal, diese Beiträge gibt
      es NIRGENDS, in den Usa kann ein Bauer unter 70 Rindviecher nicht überleben.
      Ja, es ist Richtig, wir leben ja nicht in Amerika…. wie sieht es in Deutschland aus,
      genauso.Also streicht diesen Kirchengeher alles und kassiert noch die Gis dazu,
      was übrig bleibt soll an die kinderreichen “ einheimischen Familien“ weitergereicht
      werden.

      Grüße und schönen Abend !

    • peter

      Sorry, Murks “ Viele „

    • R.Pfeiffer

      Die Leute müssen halt mal anfangen sich zu beschweren und sich mehr wehren!
      Solange niemand was sagt,wird das korrupte System immer weiter gehen.
      Denn besser wird es nimmer.sondern es wird schlimmer!

    • Radio Eriwan

      Zu viel Industrielle ziehlen auf ein Höfchen ab um ihren Ferienwohnsitz aufs Land zu verlegen, sogar aus Südafrika wurde vermittelt und gekauft, also hat Tiefenthaler nur angefangen den Ausverkauf der Heimat zu limitieren, helfen wird es nicht!

    • Murks

      Werden Tiefenthaler und seine Parteikollegen auch gekürzt?

    • Michael

      @Thomas+Peter+,…..?

      Treffen wir uns mal von Angesicht zu Angesicht bei einem Bergbauern. Schauen ob ihr dann auch noch euer Maul aufreisst!!
      EURE KOMENTARE SIND DAS LETZTE!!

      • Peter.g

        Welchen Bergbauern? Dieser im Unterland oder der Bergbauer mit zugeteilten Erschwernispunkten.

      • ThomasO

        @Michael

        ja, wirklich gerne! Dafür kriege ich aber Hofstelle und Almen auch noch dazu! Nicht, dass ich nur als Angestellter für dich arbeite, weil das mache ich schon!!!!

        Hmmm… endlich der eigene Chef sein! Man steht in der Früh auf, man ist in der Natur, man arbeitet für sich selbst und nicht für irgendwelche launischen Chefs zu einem Hungerlohn.

        Vielleicht kann man ich mir sogar eine Almwirtschaft mit Ausschank errichten …

        tja Michael wirklich gerne, ich würde auch nicht jammern (so wie ihr Bauern es ständig tut) dass ich nicht immer in den Urlaub fahren kann, weil das mache ich jetzt schon nicht. Ich werde auch nicht jammern, dass ich kein tolles neues Auto fahren kann, weil das habe ich jetzt auch nicht.

        Ihr Bauern glaubt immer die Opfer zu sein, das niemand so hart arbeitet wie ihr … die Realität sieht ganz anders aus!

    • Inge

      Sonst fällt der Landesregierung unter Schuler und dem Bauernbund unter Tiefenthaler nichts besseres ein? Wenn nicht, dann sollten sich diese besser nicht mehr Bauernvertreter nennen.

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