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    „Vollstes Vertrauen“

    Letizia Ragaglia (Foto: Silva Corvetta)

    Letizia Ragaglia (Foto: Silva Corvetta)

    Letizia Ragaglia wird das Museion auch in den kommenden vier Jahren leiten. Das entschied der Stiftungsrat des Museion in seiner Sitzung am 24. April.

    „Diese Entscheidung steht im Zeichen der Kontinuität. Damit sprechen wir der Direktorin unser vollstes Vertrauen aus und erkennen die großartige Arbeit an, die von ihr geleistet worden ist. Das Museion ist schon jetzt eine auch jenseits der Landesgrenzen anerkannte Institution: Wir möchten, dass unser Haus diesen Weg weiter verfolgt und seine Position als Ort kritischer Gegenwartsbetrachtung noch verstärkt”, sagt die Präsidentin der Stiftung Museion Marion Piffer Damiani.

    Unter der Leitung von Letizia Ragaglia zeigte das Museion zahlreiche Einzelausstellungen wegweisender Künstlerinnen und Künstler, die stellvertretend für aktuelle Tendenzen in der zeitgenössischen Kunst stehen. So widmete das Museion – als erstes Museum in Italien – Künstlerinnen und Künstlern wie Carl Andre, Rosemarie Trockel oder Isa Genzken umfangreiche Einzelausstellungen, die hier neben den Positionen von Vertretern einer jüngeren Generation standen wie etwa Monica Bonvicini, Klara Lidén, Rossella Biscotti und Danh Vo. Dazu kommt die intensive Pflege der eigenen Sammlung, die in den vergangenen Jahren mit signifikanten Arbeiten erweitert und im Dialog mit anderen bedeutenden Archiven zeitgenössischer Kunst wie der Sammlung Goetz in München oder der Sammlung Migros in Zürich aktiviert wurde.

    Im Museion konnte sich die Südtiroler Kulturszene mit der internationalen Kunstlandschaft vernetzen. Mit den Ausstellungen im Project Room oder im Kleinen Museion – Cubo Garutti, im Rahmen der Projektionen auf der Medienfassade oder mit dem in Zusammenarbeit mit dem SKB und Transart ausgeschriebenen Kunstpreis präsentierte das Haus Künstlerinnen und Künstler wie Vera Comploj, Nicolò Degiorgis, Michael Fliri, Sonia Leimer, Christian Niccoli, Gabriela Oberkofler, Sven Sachsalber, Leander Schwazer und viele andere mehr.

    Ein intensiver Dialog mit dem regionalen Umfeld und ein zukunftsweisendes Engagement bei der Entwicklung innovativer Formate zur Kunstvermittlung begleitet dieses ambitionierte Ausstellungsangebot. Das Museion wurde damit zu einer parallelen Bildungseinrichtung, die das Angebot aller Schulstufen ergänzt und begleitet. Ein Ergebnis dieser Ausrichtung ist der stetige Anstieg der Besucherzahlen.

    Der Einsatz von Gastkuratoren bzw. –kuratorinnen wurde für die kommenden vier Jahre ebenfalls bestätigt. Damit werden externe Kuratoren und Kuratorinnen weiterhin Themenausstellungen betreuen. Seit 2012 übernahmen Rein Wolfs (heute Leiter der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn), das Kritiker- und Kuratorenpaar Carol Yinghua Lu und Liu Ding sowie der Direktor des Contemporary Art Center in Bretigny (Frankreich) Pierre Bal-Blanc (der dem Kuratorenteam der documenta 14 angehört) diese Position.

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    Kommentare (1)

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    • Verwunderlich

      scheiße.. und wenn man die scheinheiligen gründe des Kapitalismuses liest… in dem alle wie ausgemacht darin herum schwimmen… kann man leicht erkennen wie die kunst darin untergeht… und ersauft… oben bleibt nur das… was sie wollen… man will nicht verstehen das eine änderung überall und immer gut tut… sie arbeiten mit absicht dagegn… wieder vier jahre lang… scheiße für die nicht kunst….

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