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    Martin Plattner gewinnt

    Teilnehmer der Autorentage: Plattners Theatertext besticht durch starke theatrale Situationen, eine  ganz besondere Sprachschöpfung, eine scharfe Figurenzeichnung und durch Humor

    Teilnehmer der Autorentage: Plattners Theatertext besticht durch starke theatrale Situationen, eine ganz besondere Sprachschöpfung, eine scharfe Figurenzeichnung und durch Humor

    Der Tiroler Dramatiker Martin Plattner hat bei den Bozner Autorentagen 2015 den Siegerpreis der Stiftung Südtiroler Sparkasse in Höhe von 2.500 Euro gewonnen. Martin Plattner hat sich mit seinem Stück „antimortina“ gegenüber insgesamt 14 Einreichungen in der Sparte Dramatik durchgesetzt.

    Die Jury für die dramatischen Texte bestehend aus Ferruccio Delle Cave (Südtiroler Künstlerbund), Viktor Matic (Künstlerkollektiv wupwup) und Ina Tartler (Vereinigte Bühnen Bozen) begründeten ihre Wahl folgendermaßen: „Martin Plattners Theatertext besticht durch starke theatrale Situationen, eine ganz besondere Sprachschöpfung, eine scharfe Figurenzeichnung und durch Humor.“ Martin Plattner lebt Dank mehrerer Stipendien seit einigen Jahren als freier Schriftsteller in Wien, er schrieb das Stück inspiriert von den Gemälden seines berühmten Großonkels Karl Plattner. In der Gattung Dramatik haben insgesamt 14 Autorinnen und Autoren aus Süd-, Nord- und Osttirol eingereicht, vier Texte wurden von einer ersten Jury ausgewählt und bei den Bozner Autorentagen 2015 präsentiert: „Ypsilon“ von Maria Christina Hilber, „Rhetorik. Oder Fische sind schlechte Biographen“ von Wolfang Nöckler, „Schatten“ von Brigitte Knapp und „antimortina“ von Martin Plattner. Die szenischen Lesungen wurden von Regisseur Christian Mair eingerichtet und den Schauspielerinnen und Schauspielern Paul Demetz, Christine Lasta, Nevena Lukic und Hannes Perkmann gelesen.

    Seit 2013 widmen sich die Bozner Autorentage nicht nur der jungen dramatischen Literatur, sondern in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Künstlerbund auch der jungen Lyrik und Prosa. Es waren in diesen Sparten ebenfalls sehr eindrucksvolle Texte zu hören, die jungen Autorinnen und Autoren haben ihre Texte selbst vorgetragen.

    In der Kategorie Lyrik Oberschulen siegten die Gedichte der verstorbenen Jessica Steger, ihre Gedichte wurden von einer Freundin gelesen. In der Kategorie Prosa Oberschulen konnte sich Claudia Rubner durchsetzen. In der Kategorie Lyrik Hochschulen wurde der Sterzinger Josef Haller gekürt und in der Kategorie Prosa Hochschulen gewann Greta Ferrari.

    Einen sensiblen Auftakt machte die Eröffnungsrede des österreichischen Dramatikers Thomas Arzt, er hat den jungen Autorinnen und Autoren in seiner Rede nicht nur viel Mut für das eigene Schreiben gemacht, sondern ihnen auch jede Angst genommen, ihre Texte zum ersten Mal einer Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Wettbewerb ist bei so viel Aufregung fast schon zweitrangig. Für Auflockerung und Unterhaltung sorgten am der Sänger Francesco Camin sowie Greta Marcolongo mit Michele Giro am Piano.

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