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    Neues Leben

    Wie ein Mann aus Meran einer deutschen Rentnerin 19.500 Euro abluchste. Nun wurde er am Landesgericht verurteilt.

    Das mutmaßliche Opfer beschreibt Salvatore Ferrara, 49, als „intelligent und perfekt zweisprachig“. Die 72-jährige Frau, die aus Deutschland stammt und sich zeitweise in Meran aufhielt, kann sich dennoch nicht erklären, wie sie Ferraras Geschichten glauben konnte. Eine mögliche Erklärung: Die Rentnerin ging im Jahre 2008 eine Liebesbeziehung mit dem um 23 Jahre jüngeren Mann ein.

    Und sie übergab ihm innerhalb weniger Monate stattliche Geldsummen: 15.000 Euro bei einem Treffen in einer Garni in Wolkenstein, 4.500 Euro in einem Gasthaus in Marling. Ferrara hatte sie darum gebeten, weil er das Geld für den Einstieg in eine Firma benötige. In Kürze werde er ihr das Geld zurückzahlen, weil auf seinem Konto in Liechtenstein 150.000 Euro eingehen würden, versprach der Mann. Dieser hatte der deutschen Rentnerin zudem angekündigt, ein „neues Leben“ beginnen und sein Geld mit ehrlicher Arbeit verdienen zu wollen.

    Von wegen. Salvatore Ferrara, der u.a. wegen Bankrotts und unterlassener Unterhaltszahlung vorbestraft ist, wurde am Donnerstag am Landesgericht von Richterin Carla Scheidle zu einem Jahr und acht Monaten Haft und 1.700 Euro Geldstrafe wegen erschwerten Betrugs verurteilt. Die Anklage hatte neun Monate Haft beantragt.

     

     

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