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    Teurer Spaß

    Einige Jugendliche waren von dem Hollywood-Streifen „Fast and Furious“ so sehr beeindruckt, dass sie in der Schlachthofstraße gleich ein Rennen initiierten. Der Spaß könnte den Verantwortlichen teuer zu stehen kommen. DAS VIDEO.

    Das kann ein teurer Spaß werden!

    Nachdem sie sich im Cineplexx den Film „Fast and Furious 7″ hineingezogen hatten, ist einigen Jugendlichen nichts Besseres eingefallen, als in der Schlachthofstraße in Bozen ein „Street Race“, also ein illegales Rennen zu veranstalten.

    So geschehen am vergangenen Wochenende in Bozen.

    Eine junge Frau fungierte als Starterin. Die „Rennwagen“ – zwei potente BMW.

    Das Pech für die „Rennfahrer“:

    Das illegale Rennen in der Schlachthofstraße wurde von anderen Jugendlichen gefilmt. Und das Video landete am Ende auf Facebook.

    Die Möchtegern-Paul-Walkers müssen jetzt mit einer gesalzenen Strafe rechnen.

    Laut  Stadtpolizei Bozen werden die beiden Autos beschlagnahmt und an Dritte weiterverkauft, sobald die Lenker bzw. Halter identifiziert sind.

    Die „Rennfahrer“ riskieren außerdem einen Führerscheinentzug von bis zu drei Jahren, eine Haftstrafe zwischen 6 Monaten und einem Jahr – und eine Verwaltungsstrafe zwischen 5.000 und 20.000 Euro.

     

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (29)

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    • Pincopallino

      Dor Tata und die Mama werdns schun richtn!

    • Toni

      volle geil!!! i finds cool!!!!

    • Klaus

      Oh du fröhliche…. So a teurer Spass. Wäre gescheiter gewesen sie hätten sich in der Schlachthofstrasse einen anderen Spass gegönnt, wäre billiger gewesen:-))))). Auch wenn die Damen jetzt Steuern zahlen müssen:-)))))

    • Meister

      Wenn sie oan zomgschlogen hatten, oder ingebrochen warn tat ihmene nix passieren.
      Italiens Justizsystem isch echt der Hit.

    • Einereiner

      Das heißt einmal zu schnell fahren mit Handzeichen einer Dame wird als „illegales“ Rennen gewertet und bringt 30-50000 Euro Strafe.
      Bedankt euch beim italienischen Staat. In Österreich oder Deutschland würde es nicht mal ein Zehntel kosten.
      Dafür werden dort die Mafiamitglieder, Diebe und Betrüger (SEL und ähnliche) härter bestraft.
      Los von Italien!

    • Martin S.

      Für Autorennen auf öffentlichen Straßen habe ich als Vater 0,0% Toleranz ich hoffe, dass die Verantwortlichen ordentlich bestraft werden (natürlich wünsche ich mir das auch für Schläger, Einbrecher und Bilanzfälscher)

    • Karin B.

      Italien ist ein „Polizeistaat“. Foltern ist laut RAI – Nachrichten von den „Polizeiorganen“ erlaubt.
      Wie weit die „organisierte“ Kriminalität sich in „Polizeiorganen“ befinden, bleibt für viele Bürger unbeantwortet?

    • Ainer von Fielen

      Ich heise solche Aktionen sicher nicht für gut, aber wie das künstlich aufgepeitscht wird hier, ist übertrieben.
      Bei solchen Aktionen achten die Beteiligten schon darauf, dass nix passieren kann, so gut wie es halt geht.

      Es steht im keinen Verhältnis zu den beduselten, jähzornigen, rasenden Autofahren und amoklaufenden Motorradfahrern die täglich uns und unsere Kinder kreuzen. Diese stellen die richtige Gefahr da!

      • Mark P.

        Kannst du mir bitte diese/deine Aussage erklären? Danke:

        „Bei solchen Aktionen achten die Beteiligten schon darauf, dass nix passieren kann, SO GUT WIE ES HALT GEHT.“

        Wie will man hier für Sicherheit sorgen? Wurde die Straße abgesperrt, daß sich nicht zufällig ein anderer Autofahrer, der jetzt vielleicht von der Arbeit kommt, daherkommt und dem Treiben stört?
        Wurde dafür gesorgt, daß keiner der Fahrer einen Fahrfehler machen und links und rechts auf die geparkten Autos drauffahren?
        Wurde dafür gesorgt, daß die „Gaffer“ ja einen Sicherheitsabstand eingehalten haben?

        Daß auch andere Verkehrsteilnehmer in anderen Situationen lieber heute als morgen der Führerschein genommen werden soll, damit bin ich einverstanden. Aber wer diese Sachen tolleriert, für den fehlt mir absolut das Verständnis.

        Ich kann verstehen, wenn man sich mal ein Rennen geben will. Aber bitte, dann einen Privatplatz suchen oder eine andere Zone, wo wirklich kein Mensch oder Sache rumgeistert und sich höchstens die beiden aktiven Protagonisten verletzen können.

    • HORST

      Hä? was soll dieser „scheiss“? auto weiterverkaufen-führerscheinentzug-gefängnisstrafe?!?-immense geldstrafe… ja sind wir jetzt komplett verrückt? da ist es nicht mehr weit bis nach saudi arabien

    • Mike

      Pubertäres Imponiergehabe 🙂

      Wer in den 70er Jahren seine Jugendzeit erlebt hat, weiß ganz andere Sachen zu erzählen. Zum Glück sind die Schutzengel immer brav mitgeflogen und die Autos der Dorfsherriffs zu langsam 😉

    • Ali

      Mir sein olle amol jung giwesn und wens mein Sohn
      war giwesn tati hinter ihm stian!!

    • barfusler

      was ist denn das jetzt, eine mediale Strafaktion gegen Jugendliche?
      Habt ihr nichts besseres zu tun?

    • Wusler

      Richtig, wer sich nicht aufzuführen weiß, soll bezahlen. Knallhart ohne wenn und aber. Toleranz null und da braucht es auch kein Mitleid!

      • Andreas

        Mein Gott, die Jungs haben einen Blödsinn gemacht.
        Die Strafe steht in keinem Verhältniss zum Vergehen.
        Und ja, ich weiß, dass sie jemanden hätten überfahren können, haben sie aber nicht.

        • Mark P.

          Komische Logik Herr Andreas. Nur weil etwas „nicht“ passiert ist, entschuldigt es einen Delikt?
          Gut, dann können wir ab jetzt ja alle betrunken Autofahren, ohne Versicherung herumfahren… denn – laut deiner Logik – solange nichts passiert ist es legal.
          Aber wenn was passiert, dann wird laut losgeheult.

          Ich stimme mit dir nur darüber ein, daß die Strafe überzogen ist und zu keinem Verhältinis zu anderen Sachen steht. Aber hier habe ich 0 Tolleranz gegenüber diese beiden Möchtegerrennfahrer, weil sie ihre Lust auf Geschwindigkeit dort ausleben, wo sie wirklich nur sich selber gefährden. Und solche Plätze gibt es genügend, da muß es nicht das Stadtzentrum sein.

      • Meister

        Dei dei – und du bisch olm brav und konform?
        Dass sie gstroft werdn isch richtig, ober die Verhältnismäßigkeit zu Räuber, Schlägern und sonstigem Pack isch net gegeben.

    • goggile

      hat solch eine strafrechtliche verfolgund eventuell am europäischen gerichtshoft erfolg auf annulierung? kònnte durchaus sein. der sinn der hohen strafe ist völlig unverstàndlich. wann wachen die Politiker endlich auf und stellen den Einbrechern und vor allem schlàgern hohe schadenersatzahlungen an die geschàdigten und Haftstrafen dazu. unfassbar solch eine gesetzeslage. das mittelalter làsst gruessen.

    • michl

      Einen Führerscheinentzug von bis zu drei Jahren und 6 Monate Haftstrafe.
      Für ein illegales Autorennen?
      Aber stock besoffen Autofahren mit Verletzten und einen Toten,dafür gibt es 1 Jahr Führerscheinentzug ohne Haft!
      Waren es keine Prommis?
      Gibt es bei der Italienisch-Deutsch Übersetzung im Gesetzbuch so Probleme?
      Oder ist das italienische Gerechtigkeit?

    • Hush

      Was ist wenn die Autos nicht den Fahrern gehören? Wenn sie Freunden oder Bekannten gehören, oder wenn sie geleast sind?
      Weiß da jemand Bescheid? Bei einer bestimmten Promillegrenze wird das Auto ja auch angeblich versteigert, auch in diesem Fall habe ich das nie verstanden. Man kann mir doch nicht mein Auto von Staats wegen verkaufen, nur weil ich es einem Bekannten geliehen habe.

    • goggile

      erst wenn jemand die finanziellen mittel aufbringt mal beim europäischen Gerichtshof diese schandgesetzeslage zu hinterfragen kònnten kòpfe rollen die solch einen irsinn der oft Existenzen zerstört mit fuherscheinentzug hohe Geldstrafen Haftstrafen und viel Geld verloren bei Versteigerung eines evtl.tollen Autos.

    • hannes

      Hauptsache die kriminellen Einbrecher lässt man nach begangener Tat nach wenigen Tagen wieder frei herumlaufen. Toller Staat!

      Los von Rom!

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