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    Innichner Konter

    Innichner Konter

    Die Geburtshilfe im Krankenhaus von Innichen ist geschlossen, aber die Diskussion geht weiter: Wie sich die Gemeinde Innichen gegen die Angriffe aus der Nachbargemeinde Sexten verteidigt.

    von Silke Hinterwaldner

    Aus Sexten wehte vergangene Woche ein kalter Wind gen Innichen.

    Erst hatte Oppositions-Gemeinderat Hans Peter Stauder angemahnt, dass die Gemeindeverwaltung von Innichen die Schließung der Geburtshilfe im Krankenhaus völlig in Eigenregie durchgezogen habe. Dann war auch noch HGV-Chef und SVP-Gemeinderat Peter Karader von all seinen Ämtern zurückgetreten, weil er bei der Kundgebung vor dem Krankenhaus nicht das Wort ergreifen durfte.

    Nun sehen sich die Gemeindeverwalter von Innichen bemüßigt, sich gegen diese Angriffe zu wehren. In einer Stellungnahme schreibt Gemeindereferent Willi Feichter:

    Diese Anschuldigungen sind völlig haltlos und entziehen sich jeder Grundlage. Der Schließung der Geburtenstation am Krankenhaus von Innichen liegen mehrere Gründe zu Füßen, die bereits vor gar einigen Jahren ihren Lauf genommen haben dürften. Letzthin wurde den Vertretern der Gemeinde Innichen im Rahmen einer Sitzung des Sanitätsbetriebes mitgeteilt, dass aus diversen Gründen die Weiterführung der Geburtenstation absolut nicht mehr gewährleistet werden kann. Beispielsweise waren die Kündigung des Vertragsarztes auf der Gynäkologie, die Abgabe von Verantwortlichkeiten seitens der ärztlichen Kompetenzträger, der akute Ärztemangel und die daraus resultierende Unmöglichkeit einer kompetenten Nachbesetzung für den Kreissaal zu finden, dafür ausschlaggebend, die unausweichliche Entscheidung zu treffen.“

    Bei besagtem Treffen am 9. März sei Bürgermeister Werner Tschurtschenthaler und Sozialreferentin Simone Wasserer mitgeteilt worden, dass die Aufrechterhaltung des Dienstes nicht mehr möglich sei. Im Vorfeld zu dieser Sitzung habe es keine Informationen über die bevorstehende Schließung gegeben. Auch deshalb hätten die Gemeindevertreter von Innichen keine Absprachen mit den Nachbargemeinden treffen können.

    Grundsätzlich gelte: Die Gemeinde Innichen habe weder Verwaltungs- noch Entscheidungskompetenz, aber sich trotzdem stets für die Zukunft des Krankenhauses stark gemacht. Zitat: „Die Marktgemeinde Innichen hat sich, auch aus geschichtlichen Gründen, stets für den Erhalt der Sanitäts-Struktur verantwortlich gesehen und in allen Bereichen auch gezeigt. Zahlreich waren die geführten Gespräche mit Orts-, Landes- und Staatspolitikern und vielseitig die unternommenen Schritte für „unser“ Krankenhaus.“

    Als Gründe für die Schließung der Geburtenabteilung führt Willi Feichter auch den jahrelangen Zermürbungsprozess an, der schlussendlich keinen anderen Weg offen ließ.

    Zeitgleich habe man sich bereits Gedanken über die Zukunft des Krankenhauses machen müssen.

    Nur so, meint Feichter, „konnte die Abstufung des Krankenhauses Innichen in eine Tagesklinik verhindert und die Neuausrichtung im Frauengesundheitszentrum erreicht werden“.

    * LESEN SIE IN DER PRINT-AUSGABE:

    * Warum die Gemeindeverwaltung von Innichen rechtliche Schritt gegen die TAGESZEITUNG erwägt.

     

     

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    Kommentare (75)

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    • Andreas

      Ein Hotelier, welcher für seine Gäste am Liebsten eine Uniklinik hätte, Kindergärtnerinnen, welche zu Fasching Kinder für ihre Interesse instrumentalisieren und eine Opposition, welche die Schließung politisch ausschlachten möchte, ein lustiges Völkchen.

      Was ist eigentlich so schwierig zu verstehen, dass in einem Wald- und Wiesenkrankenhaus, mit nicht mal 300 Geburten jährlich, eine Geburtenabteilung weder rechtlich, noch wirtschaftlich und schon gar nicht von der Sicherheit der Neugeborenen, vertretbar ist?

      • martin

        Du bist auch nur einer alleine mit deinen lahmen Kommentaren und dennoch schmeißt dich niemand aus dem Forum obwohl 90% der User dafür stimmen würden. Oder vielleicht gar nicht so viele? Immerhin ist es ganz schön lustig wie du drauf bist.

        • Andreas

          Warmer Bruder, was verstehst Du beim Wort Meinungsfreiheit nicht?

          In den Nutzerbedingungen steht nicht, dass hier nur Rechte, Deppate, Legastheniker oder Warme schreiben dürfen, also, warum möchtest Du mich ausschließen?

          • Karin B.

            svParteiknecht immer auf SVParteilinie.

            Das mit rechtlich, hat sich erledigt.

            Dass die Landesregierung mit dem Ärztemangel argumentiert, hebt ihre deutliche Fehlleistungen der letzten Jahren hervor.
            Die Menschen haben den richtigen Eindruck: Die svp – Landesregierung wünscht und forciert einen Ärztemangel damit wenigstens ein Argument für eine Schließung übrig bleibt.

          • martin

            Das warmer Bruder kannst dir sparen. Das beleidigt mich nicht. Ich stehe dazu. Aber dein geistiger Stumpfsinn beleidigt mich sehr wohl, dein ewiges Nonsense BlaBla ist zum davonlaufen

            • walter

              da zeigt sich wieder wer hinter Frandreas steckt!!!
              sonst ist er nur als Franz so homophob und beleidigend, aber ab und zu verrät er sich auch als Andreas!!!

              du bist längst enttarnt Frandreas durch deine Formulierungen!

              Andreas
              17. März 2015 um 13:37
              “Blog von langhaarigen Linken”

              Franz
              7. November 2014 um 14:20
              “die langhaarigen Linken vom Brennerbasisdemokratie – Blog”

        • THEMA

          Sind Sie sicher dass überhaupt jemand für Sie stimmen würde ? Grossmäuler ohne Argumente sind uninteressant.

        • Franz

          Lustig ist schon wie die größten Nörgler und Querulanten mit den dümmsten Sprüchen immer wieder von der Redaktion fordern User zu sperren der gerade von irgend einen warmen Bruder beschimpft und beleidigt wird, nur weil jemand nicht gleicher Meinung ist.
          Oder wenn jemand versucht einigen Vollidioten klar zu machen, dass Drogen zu psychischen und physischen Schäden führen, ganz abgesehen vom strafrechtlichen Aspekt.

      • guy fawkes

        @ Andreas
        schön zusammengefasst.
        Allerdings bringt es nichts mit den Kleinstkrankenhaus-Geburtenabteilung-Erhaltungs-Fanatikern zu diskutieren. Egal wie gut ein Argument ist: es wird immer ins Leere laufen.
        Diese (zumeist schlecht informierten oder nur an ihren persönlichen Vorteil denkenden) Personen saugen jedes kleinste (vermeintliche) Argument für die Erhaltung wie ein Schwamm auf, jedes stichhaltige Argument der Gegenseite wird ganz einfach ignoriert.

        • barfusler

          @guy fawkes
          nur zum eigenen Vorteil wenn jemand für eine Geburtenabteilung im örtlichen Krankenhaus ist?
          Ich bin weder aus dieser ländlichen Gebend noch habe ich vor da hin zu ziehen, aber ich muss schon sagen dass ich mich an deren Stelle ebenso mit Händen und Füßen gegen die Schließung der Geburtenabteilung gewehrt hätte. Ein Krankenhaus ist ein gutes Krankenhaus wenn neben leidvollen Erfahrungen auch Momente der Freude anzutreffen sind und dazu trägt halt auch wesentlich eine Geburtenabteilung bei.
          Habe mal gehört dass das Ganze mehr als nur die Summe seiner einzelnen Teile sein soll? Dieses Ganze sind wir in Südtirol aber leider gerade dabei zu zerlegen.

          • Andreas

            Noch romantischer wäre eine Geburt in einem Kuhstall mit rechts einem Ochsen und links einem Esel, wobei bei Mangel an Tieren ev. auch Freiheitliche oder sonstige lustige Gesellen Spalier stehen könnten, doch der Zeitgeist lässt aus Sicherheitsgründen solche Szenarien, leider oder zum Glück, in unseren Gefilden nicht mehr zu.

            Jeder kleinste Fehler kann Millionen kosten, wenn die rechtlichen Spielregeln nicht eingehalten werden. Übernehmen die recht lautstarken Dorfkaiser die Verantwortung dafür?

            • Karin B.

              Der größten „Ochsen“ im Forum sind svParteiknechte. Neben denen möchte ich nicht gebären.

            • barfusler

              wenn unsere Vorstellung von Recht und Moral sich derart von der römischen unterscheidet und unsere Politiker nicht imstande sind diese zu verteidigen, dann muss ich den LOS VON ROM Schreiern, so schwer es mir auch fällt, hier und jetzt zum ersten mal Recht geben und diese in ihrer Forderung voll und ganz unterstützen

        • guy fawkes

          @ barfusler
          Schön zu sehen dass es doch „Schliessungs-Gegner“ (wenn Sie überhaupt ein solcher sind) gibt mit denen man „normal“ diskutieren kann. Das Argument mit „Momente der Freude“ leuchtet mir schon auch ein. Das ändert aber nichts daran dass eine Geburtenabteilung eben eine gewisse Mindestanzahl an Geburten aufweisen sollte.
          Im Übrigen – und jetzt spreche ich nicht von der Geburtenabteilung sondern von den Krankenhäusern Innichen und Sterzing als Ganzes – ist die Bevölkerungszahl im Einzugsgebiet dieser Einrichtungen VIEL zu klein um diese zu rechtfertigen – wir sprechen hier von einem Luxus den wir uns einfach nicht mehr leisten können. Zwei Hubschrauber mehr würden einen Bruchteil der Kosten (ausgenommen medizinisches Personal das ja logischerweise weiterhin benötigt wird da die Patienten nicht weniger werden) dieser beiden Krankenhäuser ausmachen.

          • Karin B.

            In ihrer Argumentation sind sie ein „Hubschrauber“, aber bestimmt nicht jemand der sich auskennt.

          • barfusler

            Wenn das Krankenhaus als Ganzes betrachtet werden möchte, dann sollte das mit der Geburtenabteilung – trotz geringer Geburtenzahl – schon auch einleuchten. Weil aber die Krankenhäuser, so wie auch Sie meinen sowieso verschinden sollen, legt auch niemand Wert auf ein „gutes“ Krankenhaus und es kommt dann nur gelegen, wenn schon mal eine wichtige Abteilung fehlt.
            Es gab schon Zeiten wo es uns schlechter ging und wir uns die Krankenhäuser leisten konnten. Wüsste nicht was sich in der Zwischenzeit so wesentlich geändert haben soll.

            • guy fawkes

              Ganz im Gegenteil: in den letzten Jahrzehnten haben sich die Rahmenbedigungen ganz erheblich geändert – zb das ganze Thema Kunstfehler/Schadenersatzforderungen.
              Gewisse Standards müssen einfach eingehalten und fortlaufend weiterentwickelt werden. Oder warum glauben Sie ist die Neugeborenen- und Mütter-Sterblichkeitsrate seit dem 19.Jahrhunder so dramatisch gesunken? Ich denke schon dass dies darauf zurückzuführen ist dass qualitative Standards eingeführt und auch eingehalten wurden.
              .
              Aber einige meinen offensichtlich dass unsere Autonomie dafür herhalten sollte europäische Qualitätsstandards bei der medizinischen Versorgung zu unterwandern. Dieselben Personen würden bei einem folgenschweren Vorfall bei einer Geburt dann wahrscheinlich als Erste klagen.

            • Karin B.

              Jetzt mach mal halblang. Aber sicher nicht wegen der letzten Standards die jetzt angeblich eingeführt werden sollen.
              Da wurde – wie bei vielen anderen Sicherheitsbestimmungen es sehr oft der Fall ist – über das „Ziel“ hinaus geschossen.

            • barfusler

              leuchtet schon ein,
              obwohl bestimmt nicht alle von diesem Gesundheitswahn was abgewinnen können.

            • Karin B.

              Galt für guy fawkes.
              Mit dem „Gesundheitswahn“ versuchen bestimmte Gruppen Kasse zu machen und benutzen, suchen, als „Vorwand“ Argumente in der Sicherheit.

            • samy

              @guy schon mal was von Fleming und Semmelweis gehört? Dank ihrer Entdeckungen und Errungenschaften ist die Neugeborenen und Mütter Sterblichkeitsrate seit dem 19. Jh. stark gesunken. Und sicher nicht wegen solchen Politikern wie z.B. der Frau Stocker.

            • guy fawkes

              @samy
              auch damals wird es von den Ewiggestrigen (siehe „Kommentare/Ergüsse“ von K.B.) genügend Widerstand gegen die Umsetzung der neuen Erkenntnisse gegeben haben: „brauchen wir nicht“, „völlig übertrieben“, „von denen da oben (in aktuellen Fall das böse Rom) vorgeschrieben“, „wollen selber entscheiden“, „ist bisher auch ohne gegangen“, „Vorwand um abzukassieren“ usw..
              Ach wir Tiroler wissen einfach immer alles Bessser….

              @ barfusler
              Unter „Gesundheitswahn“ verstehe ich wenn sich gesunde Menschen mit unsinnigen Pseudomedikamenten/Nahrungsergänzungsmittel/Vitamine vollstopfen und sich einreden lassen, dass sie diese „Produkte“ für ihre Gesundheit brauchen.
              Dass in Krankenhäusern medizinische Standards eingehalten werden müssen würde ich jetzt nicht als „Gesundheitswahn“ bezeichnen (= meine Meinung).

            • Karin B.

              Frage: Wie kommt die EU – zu diesen Standards?
              Da sind bestimmte Lobbyisten mit beteiligt.
              In der EU werden kaum Standards oder Normen eingeführte ohne, dass bestimmte Gruppen von Lobbyisten mitmischen.

      • Gebi Mai

        Ein Krankenhaus inmitten von Wiesen ist ein optimaler Platz zur Genesung.

      • Gebi Mai

        In Italien werden diese Gesundheitsstandards sicher nur in den seltensten Fällen eingehalten. Papier ist geduldig.
        Reale Verhältnisse in italienischen Krankenhäusern sehen anders aus.

    • michl

      Die Schließung kann man sehn wie man will.Gerechtfertigt ist es nur wirtschaftlich,moralisch nicht!
      Schwimmbäder rechnen sich auch nie und es gibt sie trotzdem!
      Oder rechnen sich die vielen Fußballplätze,Feuerwehrhallen,Fahrsicherheitszentrum, usw?
      Sparen sollte man wo anders.
      Aber das kostet mehr Wählerstimmen,so seh ich das!

      • Andreas

        Die Sicherheit der Ungeborenen bzw. Neugeborenen sollte oberste Priorität haben und nicht die Empfindlichkeiten und Bequemlichkeiten der Bevölkerung.

        Es steht wohl außer Frage, dass bei Schwierigkeiten größere Krankenhäuser besser ausgerüstet sind.

        Moral und politisches Geplänkel haben bei dieser Diskussion eigentlich gar nichts zu suchen, sondern ausschließlich das Wohl und die Sicherheit des Kindes und hier haben alle gefälligst ihre eigenen Interessen hinten an zu stellen, auch der Hotelier, dessen Gäste anscheinend nach einer Geburtenabteilung fragen….

        • barfusler

          @Andreas
          Du beginnst mit einem moralischen Fingerzeig und meinst Moral hat in dieser Sache nichts zu suchen???
          Nach dem was ich von Dir inzwischen alles gehört habe denke ich nicht dass Du in Sachen Moral dem Wald- und Wiesenvolk diesbezüglich was zu sagen hast

        • Karin B.

          SvParteiknecht kennt sich im Gesundheitswesen überhaupt nicht aus. Er sieht es als seine Parteipflicht an, die Menschen etwas glauben machen.

        • michl

          Und die Sicherheit ist im Brunecker Spital besser?
          Aber jetzt mal ehrlich,du hast keine Ahnung!

          Sicherheit?
          Wieviel verletzte oder sogar tot Geburten gab es denn?
          Ich bin für viele Argumente zu haben aber das ist Quatsch!
          Sicherer ist es sicherlich für dich wenn man bis zu 50km weiter fahren muß.
          Hatte selbt das Vergnügen nach dem Wasserbruch.
          Sturmböhen hatten Äste abgerissen und die Durchzugsstraße war gesperrt.
          Wer die pustertaler Straße kennt weiß das es oft Stau gibt,da fährt man schon mal 2 Stunden für 30km.
          Hattest wohl noch nie das Vergnügen mit einer Frau in den Wehen Auto zu fahren!Sonst wärst du anderer Meinung.Also bis still.
          Da fährt man absolut nicht sicher.Trifft auf mich und sicherlich viele andere auch zu.

    • wipptoler

      Andreas@
      ich glaube sie leben gerne in einer Grosstadt,? wenn nicht – wäre eine übersiedlung für sie echt guet!
      peching odr andre .. denn da sind Geburtenabteilungen – wo es sich wirklich rentiert.-

      schönen Tag unseren Leuten, die noch in Wald und Wiesen-nähe wohnen können!
      oder mögen.-

      • Andreas

        Vielleicht sollten Sie mal Ihre persönliche Befindlichkeit außer Acht lassen und das Wohl und die Sicherheit des Kindes an erster Stelle setzen.

        Sie werden vielleicht zur Erkenntnis kommen, dass z.B. im KH Bozen nicht nur Metzger arbeiten, wie hier manche annehmen, sondern dass eine Geburt dort objektiv sicherer ist.

        Es widerspricht voraussichtlich Ihrer „mir sein mir und kennen olles besser als de walschen Loppn in Bozen“ Mentalität, denken Sie aber trotzdem mal darüber nach.

        • Karin B.

          Sie kennen sich nicht aus, hoffen insgeheim, dass die Leser ihren Thesen folgen.
          Die Wahlpropaganda der SVP wurde und wird u.a. mit der Entwicklung des ländlichen Raumes durchgezogen.
          Die SVP hat in dieser Hinsicht gelogen, weil Schließungen von Abteilungen von KH-s nicht zur Entwicklung des ländlichen Raumes beitragen.

        • THEMA

          Mit Leuten deren Lebensmittelpunkt ihr Kirchturm ist,und die Leute im Nachbardorf schon
          Feinde, ist es schwierig zu diskutieren. Kleinkariertheit ist nicht heilbar.

        • samy

          In Innichen wurde und wird gute Arbeit geleistet. Du tust gerade so als ob wir hier alle an Geburtsschäden leiden würden. Ein Risiko gibt es immer, auch in Bozen:
          http://altoadige.gelocal.it/bolzano/cronaca/2012/06/12/news/parto-tragico-in-ospedale-bimba-nasce-e-muore-1.5248805

          • Andreas

            Ich habe nie behauptet, dass in Innichen nicht gut gearbeitet wurde und in BZ keine Fehler passieren, doch es ist nun mal so, dass ein besser ausgerüstetes KH bei Komplikationen mehr Möglichkeiten hat.

            Warum geht es bei der ganzen Diskussion eigentlich selten um das Neugeborene, sondern mehr um die Befindlichkeit der Bewohner der Ortschaften? Die Diskussion hat sich in den Dörfern zu einem Kampf gegen Bozen entwickelt, es geht nicht mehr um die Sache, sondern um Prinzipien.
            Wenn die subjektive Meinung der Dorfbewohner die ist, dass sie durch die Schließung der Geburtenabteilung groß benachteiligt werden, dann liegt das Problem nicht bei der Schließung, sondern an ihrer Sicht der Dinge.
            Es würde reichen, wenn sie die Schließung als Gewinn an Sicherheit für die Neugeborenen sehen würden, was sie unbestreitbar eigentlich auch ist.

            • Karin B.

              Wie objektiv haben SVP – Landesregierung und ihre SVParteiknechte informiert, dass die Bevölkerung nach Ihrer subjektiven Meinung, nur subjektive Meinungen haben kann?

            • samy

              Das Argument der Sicherheit für Mutter und Kind ist doch nur ein Vorwand bzw. kommt diese römische Vorgabe der Landesregierung gerade richtig. Eine Geburt ist heute nicht risikoreicher als noch vor 20 Jahren, zumal sich die pränatale Medizin in den letzten Jahren auch weiter entwickelt hat.
              Es geht einzig allein um die Wirtschaftlichkeit und somit auch ums Prinzip, da in vielen anderen Bereichen, die der Allgemeinheit weniger nützen, fleißig weiter Steuergeld investiert wird. Wir wohnen einer zunehmenden Zentralisierung bei, auf Kosten der Peripherie.

            • martin

              Es geht auch darum, dass sich einige den Wamst vollschlagen und Gelder verschwenden (zb Flughafen) und bei der Allgemeinheit geklemmt wird(Spitäler).
              Wart nur Andreas, es kommt der Tag, an dem dir ein Licht aufgeht. Kann halt dauern bei dir. Jeder normale Mensch auf der Straße hats verstanden, nur du nicht.

            • Franz

              martin – – – Strich
              ja ja jeder normale Mensch auf der Straße versteht, dass Drogen- Cannabis psychisch und physisch krank machen, nur ein paar Uneinsichtige Dummköpfe wollen es nicht kapieren. 🙂

            • Franz

              – – – Strichl…..

            • Andreas

              @samy
              Ob die rechtlichen Vorgaben grad zurecht kamen oder nicht sei dahingestellt.
              Es ist aber so, dass bei kleinsten Fehlern geklagt werden kann und dies, sofern die gesetzlichen Vorgaben nicht eingehalten werden, auch gemacht wird, ich würde z.B. sofort klagen.

              Spätestens wenn etwas passiert und es zu Klagen kommt, endet die Solidarität und die sozialromantische Einstellung der Betroffenen zum Krankenhaus.

            • barfusler

              @ Andreas
              da muss aber mal an den Gesetzten und an den Richtern geschraubt werden und nicht an gut funktionierenden Krankenhäusern.

              Aber natürlich, Dir geht es um das Wohl des Neugeborenen und das Landvolk interessiert sich nur für sich?!
              Vielleicht denkt es aber auch nur etwas weiter und hören die Kinder jetzt schon fragen, warum sich denn niemand für dieses gesellschaftliche Gut eingesetzt hat?

            • Einereiner

              @Andreas
              Laut deiner Argumentation müsste man nach Innichen auch Bruneck und später Bozen schliessen. Denn die großen Krankenhäuser sind ja besser. Dann fahren wir doch alle nach Mailand oder Rom. Bis auch diese geschlossen werden und wir nach London müssen. Alles im Sinne deiner „Qualität“.
              Schon mal was von der höheren Qualität der Kleinspitäler gehört? Du SVP-Senfomat für schlechte Würstchen!

            • samy

              @Andreas. Mit deinem letzten Kommentar bestaetigst du nur meine Aussage, dass es nur ums Geld geht. Auch in größeren Krankenhäusern \Geburtenabteilungen wird bei Fehlern geklagt, nur bei den kleinen dürfen Schadenersatzklagen, mangels eingehaltener Standards, nicht von Versicherungen gedeckt werden.

            • Karin B.

              Vor allem die svParteiknechte berufen sich auf das Sprichwort: „Wo gehobelt wird, fallen Späne“.
              Bei diesen EU – Standards haben doch Italiener und Lobbyisten mit „geschnitten“ und „gehobelt“.
              Diese Einführung von EU – Standards müssten gründlich überarbeitet werden. Denn diese Einführung trägt ähnliche Charakterzüge wie TTIP – das „geheime“ Freihandelsabkommen – mit den USA.
              Wenn die EU so weiter macht, hat Sie sehr schnell mehr Gegner als Befürworter.

            • martin

              Lieber Franz, mit dem Strichlgeschreibe, darauf hinweisen zu wollen, da ginge jemand auf dem Strich verstehe ich nicht. Wenn du dich unbedingt mit mir treffen willst, dann müssen wir das über die Redaktin machen. Ich finde dich nach wie vor scharf und du mich auch wie ich merke.

            • Andreas

              @samy
              Natürlich geht es in dieser Beziehung ums Geld bzw. darum, ob eine Versicherung oder die Allgemeinheit bei Fehlern haftet.
              Wenn Politiker entscheiden sollten sich den gesetzlichen Vorgaben zu widersetzen, wäre es angebracht, dass sie unbegrenzt mit ihrem persönlichen Vermögen haften. Es kann doch nicht sein, dass sie auf Grund sentimentaler Befindlichkeiten ins offene Messer laufen und den finanziellen Schaden auf das Volk abwälzen.
              Ich glaube kaum, dass sie jemand gewählt hat um Gesetze zu brechen, das machen wir uns dann immer noch lieber selber 🙂

              @barfusler
              Siehs mal so, früher gab es nur Autos ohne Sicherheitsgurte und sofern man keinen Unfall hatte, waren diese wunderbar. Als die Gurtpflicht kam und ein Verbot für Autos ohne Gurt, waren die Autos ohne Gurt immer noch gleich sicher wie vorher, doch die zusätzliche Sicherheit mit Gurt war unbestreitbar und hat sich durchgesetzt.
              Vielleicht gab es auch damals Leute, welche sich bemühten die Gurtpflicht wieder abzuschaffen, da sie aus nostalgischen Gründen ohne fahren wollten oder sich bevormundet gefühlt haben, doch mit der Zeit kam auch der größte Gegner zur Einsicht.

            • samy

              @andreas. Du musst wirklich ein Apparatschik sein, wenn du auch noch behauptest, dass Politiker keine Gesetze brechen..

            • Andreas

              @samy
              Auf einer Basis zu diskutieren, dass sowieso alles Mist ist, macht nicht wirklich Sinn.

            • Karin B.

              Die Schließungen von Geburtenabteilungen mit der Gurtenpflicht zu vergleichen, zeigt wiederholt wie wenig Sie sich in der Medizin auskennen.
              Als svParteiknecht haben Sie die SVP – Kaderschmiede „hinkend“ und mit Gehirnwäsche verlassen.

    • seppL

      amen der parteiknecht hat gesprochen

    • THEMA

      Für die Entwicklung des ländlichen Raums, sprich vergoldete Bauern, haben wir schon genug Millionen von unserem Steuerged blechen müssen. endlich beginnt man umzudenken.

    • epolus

      Endlich ist die Geburtenabteilung geschlossen!!! Die ungeborenen Kinder können aufatmen…

    • Sparefroh

      Das Problem an der ganzen Sache ist bzw. war, dass den Verantwortlichen in der Gemeinde das Krankenhaus viel zu lange Zeit egal war. Man hat sich wohl gedacht: die trauen sich sowieso nicht (das zu schließen). Nun ist es anders gekommen und nun steht man da wie der Esel vorm Berg. Nun wo ihnen das Wasser bis zum Hals steht (1. Abteilung zu, Gemeinderatswahlen vor der Tür) da scheinen sie langsam aufzuwachen. Dass sie von der ganzen Thematik jedoch wenig bis nix verstehen, das können die Herren doch nicht ganz verbergen, ansonsten würde der Herr Gemeindereferent das Wort Kreißsaal wenigstens richtig schreiben oder ist der in Innichen etwa rund

    • Karin B.

      Wenn die Krankenhäuser Innichen, Schlanders und Sterzing in Summe mit 5 bis 7 Prozent der Gesamtkosten des Gesundheitswesen betragen sollen, stimmt die Argumentation der Wirtschaftlichkeit auch nicht.

    • Do Ploderer

      Faule Ausrede, wegen dem einen Arzt der anscheinend gekündigt hatte, wurde die Station geschlossen. Ganz andere Gründe waren ausschlaggebend, ja es wurde vor der Schließung, die Station und das Krankenhaus totgeredet, man hat alles daran gesetzt, dass ein Offenbleiben unmöglich ist.

    • Frage?

      Die Wähler werden eine klare Antwort geben…………., oder nicht?

    • Franz I

      @ Karin B.,

      wenn man sieht wie die SVP Innichen aufgestellt ist und wer schafft, erübrigt sich der Gedanke, warum die schnelle Schließung!

    • seppl

      do sieg man holt genau das der zusammen halt der gemeinden in oberpustertal nett gross isch wie der herr kardar gschrieben hot hot er nett amol reden terffen ober liebe wähler überlegts enk guet wo as kreuzel mocht ba den wahlen jetzt kennt des entscheiden

    • Karin B.

      EU – Standards kommen so ähnlich Zustande kommen wie „TTIP“, dann wissen die Bürger bescheid, dass es nicht um das Wohl der Bürger sondern um bestimmte „Geschäfte“ geht.

    • Gebi Mai

      Breit gestreute Versprechen und Beteuerungen der SVP – Regierung vor den Wahlen 2013, erleben die Menschen heute als Lügengeschichten.

    • Do Ploderer

      Hallo Leute, der Schlamassl ist perfekt:
      1.) In der Krankenhaus-Mensa von Bruneck hört man mit, sich der Chef (Primar) der Frauenabteilung bzw. Gesundheitszentrum von Krankenhaus Innichen um seine Station schämt. Stellt sich nur die Frage, wofür.
      2.) Kein gynäkologischer Wochenenddienst im Krankenaus Innichen, alle Frauen des oberen Pustertals mussten in das Krankenhaus von Bruneck. Die folgen der Schließung, nicht nur keine Geburtenstation, sondern auch die gynäkologischen Fälle werden nicht im Haus versorgt. Stellt sich nun die Frage, wie lange dauert es bis sich die betroffenen Frauen an die Öffentlichkeit bzw. Politik oder an die Krankenhausverwaltung richten und ihren Unmut Kund tun.
      3.) Im Krankenhaus Bruneck wird geschimpft, wegen Überlastung, laut Gerüchten wurden schon die ersten Patienten nach Brixen verlegt. Stellt sich nun die Frage: stimmt dieses Gerücht wirklich? Liebe Frauen und Familien, ihr seit es, mit denen die Politik ein gefährliches Spiel treibt.

      Bis zur Gemeinderatswahl im Mai wird die Liste immer länger, als immer die Augen und Ohren offenhalten und sich nicht alles gefallen lassen und jenen die es zu Verantworten haben die versalzene Rechnung präsentieren.

    • Hannsl

      Ich würde gerne manchmal die Kommentare zu gewissen Themen lesen. Aber dieses Forum ist nichts anderes als ein Krieg der Schreiber und Schreiberlinge.
      Ich würde die Verantwortlichen der TZ ersuchen, dass sich jeder mit vollem Namen und Adresse vorstellt und dann erst seinen Senf dazu gibt.

    • Spaltpilz

      In Meran fehlen Logopäden. Kinder die dringend Hilfe bräuchten werden abgewiesen. So bleiben sie unter Umständen für ihr ganzes Leben gezeichnet (Sprache, Motorik, Verhaltensstörungen). Als Ausgleich leisten wir uns eine komplementärmedizinische Abteilung in Meran und eine Schwarzwaldklinik in Innichen.

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