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    Gespaltene Nachbarn

    ugo rossi

    Der Trentiner LH Ugo Rossi verspricht: „Ab 2020 sind unsere Schulen dreisprachig.“ Doch der Protest der Eltern wächst.

    Es ist eines der großen Projekte von Ugo Rossi in dieser Legislatur:

    Bis 2020 sollen alle Kindergärten und Schulen des Landes das Prinzip der Dreisprachigkeit einführen. Mittels des Sprachprojekts CLIL soll der Fachunterricht in italienischer, deutscher und englischer Sprache abgehalten werden.

    „Mit der Dreisprachigkeit wollen wir unserer Jugend die B

    asis für ihre Zukunft legen“, so Ugo Rossi.

    Doch nicht alle Eltern sind glücklich über dieses Vorhaben. In einer Online-Petition wurden bereits 1.300 Unterschriften gegen das Projekt gesammelt.

    Die Erfahrungen in Deutschland und Finnland hätten gezeigt, welche Schwierigkeiten die dreisprachige Schule liefere, argumentieren die CLIL-Gegner. Das Erlernen der Muttersprache werde gefährdet, wenn die Hälfte des Unterrichts in einer Fremdsprache abgehalten werde.

     

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    Kommentare (14)

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    • Dana

      Ein Kollege von Arno. Wer traut schon solchen Leuten?

    • Garuda

      Also ich traue solchen vorauseilenden Mode-Propheten nicht.

      Alles muss auf dem Rücken der heranwachsenden Kinder und Jugendlichen ausgetragen und ausgeprobt werden. Gleichzeitig nimmt man in Kauf, dass es immer mehr Analphabeten gibt, denn beim CLIL ist sicher nicht der/die besonders begabte SchülerIn das Problem, sondern die schwächeren von ihnen. Diese bleiben auf der Strecke und werden zu modernen Analphabten herangebildet.

      Der/die besonders begabte SchülerIn hingegen lernt auch ohne CLIL die drei Sprachen leicht in den dafür vorgesehenen Zweit- und Fremdsprachenunterricht.

      Traurig, dass man in Sdtirol immer meint, man muss jedem noch so dummen Trend hinterher laufen und es fehlt immer der wichtige Weitblick.

    • xy

      Wie auf dem Foto ersichtlich hat er auch ohne den drei Sprachen gelernt wie man sich (wohl) ernährt.

    • Batman

      Da brauche ich kein Englisch, Italienisch oder Deutsch um die Körpersprache dieses Herrn zu verstehen.
      Oggi ho già mangiato!“ sogn die Italiener!

    • Einereiner

      Die Italiener kapieren es langsam, dass die italienische Sprache wenig bringt und sie endlich deutsch und englisch lernen müssen.
      Wenn wie Südtiroler gleich gescheid wären, könnten wir uns jetzt überlegen den Italienischunterricht zu reduzieren. Jobs gibts dort eh keine und für ein bisschen Urlaub reichen auch weniger Stunden.

    • bergbauer

      besser englisch lernen als italienisch…..da kommst du weiter..

    • Spaltpilz

      Fährt ein Tourist ins Sarntal, kommt an einem Bauern vorbei der mit seinem Sohn gerade Heu mäht. Er hält und fragt ihn, wie man doch am besten zum Penser Joch fährt. Der Bauer und sein Sohn heben die Sensen, putzen und schärfen sie, mähen dann aber ohne eine Antwort zu geben weiter.
      Da denkt sich der Tourist: „Ja versuch ich es mal auf italienisch, man weiß nie, Italien und so…“
      Aber der Bauer und sein Sohn heben wieder die Sense, putzen und schärfen sie und mähen weiter.
      Nun versucht er es mit englisch, dann mit französisch, gibt auf und fährt weiter.
      Daraufhin sagt der Sohn zum Vater:“ Tata des isch ober a gebildeter Mensch gwesen, der hot ins in vier Sprochn gfrogg wias zum Penser Joch geat!“
      Antwortet der Vater: „Und… gnutzt hots?“

    • Besorgter Bürger

      Südtirol verspricht: „Ab 2020 sind unsere Schulen einsprachig.” Also immer noch und weiterhin einsprachig.

    • Sabine

      Also wenn das die Trentiner durchsetzen dann sag ich HUT AB! Dann gibt es dann auch für uns Südtiroler wenig Argumente welche gegen eine solche Lösung auch bei uns sprechen!

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