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Satter Gewinn

Der neue Hauptsitz der Volksbank in der Bozner Schlachthofstraße

Der neue Hauptsitz der Volksbank in der Bozner Schlachthofstraße

Doppelter Grund zur Freude für die Volksbank: Die Bank hat 2014 über 20 Millionen Gewinn gemacht – und der neue Hauptsitz ist fertiggestellt.                      

Rund 1.300 Mitglieder haben am Freitag an der Mitgliederversammlung der Südtiroler Volksbank teilgenommen.

Präsident Otmar Michaeler und Generaldirektor Johannes Schneebacher präsentierten der Mitgliederversammlung die Höhepunkte des Jahres 2014. Zum einen die Übernahme der Banca Popolare di Marostica, die ab 1. April operativ wird.

Zum anderen den erfreulichen Geschäftsverlauf:

Der Reingewinn belief sich auf 20,2 Millionen Euro – ein „sehr zufriedenstellendes Ergebnis“, wie Michaeler in seinem Rückblick betonte.

Die Eröffnung des neuen Hauptsitzes mit Ehrenpräsident Zeno Giacomuzzi, BM Luigi Spagnolli, Dekan Bernhard Holzer, Klaus Ladinser, Otmar Michaeler, LH Arno Kompatscher und Johannes Schneebacher (v.l.n.r.).

Die Eröffnung des neuen Hauptsitzes mit Ehrenpräsident Zeno Giacomuzzi, BM Luigi Spagnolli, Dekan Bernhard Holzer, Klaus Ladinser, Otmar Michaeler, LH Arno Kompatscher und Johannes Schneebacher (v.l.n.r.).

Laut Generaldirektor Johannes Schneebacher haben sich die Einlagen sehr gut entwickelt; bei den Kundeneinlagen (5,1 Mrd. Euro) konnte die Volksbank ein starkes Plus von 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielen.

Die indirekten Einlagen nahmen ebenfalls zu (+5,8 Prozent). Dies trägt laut Schneebacher zur Verbesserung der Liquiditätslage bei. Die Kundenausleihungen haben im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Sie liegen bei 5,1 Mrd. Euro (+4,1 Prozent).

Die Bilanzsumme lag bei 6,5 Milliarden Euro. Die Core Tier 1 Rate lag zuletzt bei 13,32%. Die Versammlung hat die Bilanz der Bank genehmigt.

DSC_0653Für das Geschäftsjahr 2014 erhalten Mitglieder und Aktionäre wie in den vergangenen Jahren eine Dividende von 30 Cent pro Aktie. Der neue Ausgabepreis für das Jahr 2014 wurde auf 19,55 Euro pro Aktie festgelegt – so der Beschluss der Mitgliederversammlung. Die Performance der Aktie lag damit im Jahr 2014 bei 3,4 Prozent.

Im Anschluss an die Versammlung wurde der neue Hauptsitz in der Bozner Schlachthofstraße feierlich eröffnet, in dem seit dem Einzug am 9. März 306 Mitarbeiter der internen Abteilungen arbeiten „Mit dem neuen Gebäude behält die Südtiroler Volksbank auch in Zukunft den Sitz und die Governance in Südtirol. Hier sind unsere historischen Wurzeln, von hier stammt die Mehrheit unserer Mitglieder. Die starke Verankerung in unserem Land war und ist uns auch in Zukunft wichtig“, sagte Volksbank-Präsident Otmar Michaeler.

DSC_0777„Der neue Hauptsitz markiert den Aufbruch in eine neue Art der Zusammenarbeit, in der Dialog und Teamarbeit einen wichtigen Wert darstellen. Der neue Hauptsitz ist ein modernes und funktionales Gebäude, das ein gutes Miteinander-Arbeiten ermöglicht und eine Einladung zu mehr Bewegung und mehr Beweglichkeit darstellt“, sagte Generaldirektor Johannes Schneebacher.

„Das neue Gebäude hat eine einprägsame Zick-Zack-Form, die formal schlanken Fassaden verleihen ihm einen unprätentiösen, zeitgenössischen Ausdruck. Mit der transparenten Nordfassade und dem Vorplatz werden Besucher offen und schwellenlos empfangen, die Volksbank präsentiert sich als moderner und kundenorientierter Dienstleister“, sagte Architekt Christian Rübbert.

DSC_0645Für die innere Organisation des Gebäudes sowie für das Interior Design und das neue Raumkonzept „space4dialogue“ zeichnet die Arbeitsgemeinschaft bergundtal-INNOCAD verantwortlich.

„Unser Ziel ist die Verknüpfung und Harmonisierung der physischen, virtuellen und sozialen Arbeitswelten, um Kommunikation und Interaktion unter den Mitarbeitern zu unterstützen und der Volksbank als zukunftsweisendes Unternehmen eine entsprechende Bühne für die Begegnung mit ihren Kunden zu bieten“, so der der Architekt Martin Lesjak.

DSC_0748Daten und Fakten zum Neubau

Architekt:                        Christian Rübbert/Bozen

Innenarchitekt:            Bergundtal/Bruneck und Innocad/Graz

Kunst am Bau:            Esther Stocker/Wien

Nettoinvestitionsvolumen:                        21 Mio. Euro

 

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