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    Absetzbare GIS

    Absetzbare GIS

    Die Absetzbarbeit der GIS tritt am Donnerstag in Kraft. Es kann also der 20%-Abzug auf betriebliche Immobilien für das Steuerjahr 2014 geltenden machen.

    Am Donnerstag tritt die Norm in Kraft, wonach die Landes-GIS für Steuerzwecke mit der staatlichen IMU gleichzusetzen ist und somit der 20%-Abzug für die GIS auch in Südtirol bereits für das Steuerjahr 2014 von den Betrieben geltend gemacht werden kann.

    Darauf weisen die SVP-Senatoren Karl Zeller und Hans Berger hin. Am Mittwoch war das Umwandlungsgesetz zum IMU-Gesetzesdekret im Amtsblatt der Republik veröffentlicht worden.

    Zur Erinnerung:

    Auf Antrag der Autonomiegruppe im Senat war bereits im Stabilitätsgesetz, das am 1.1.2015 in Kraft getreten ist, festgelegt worden, dass die in Südtirol 2014 eingeführte Gemeinde-Immobiliensteuer (GIS) ab der Steuerperiode 2015 auf betriebliche Liegenschaften zu 20% von der Einkommenssteuer abgesetzt werden kann.

    Es musste jedoch noch das Problem der Absetzbarkeit für das Jahr 2014 gelöst werden, da ab kommenden April die Steuererklärungen für das Steuerjahr 2014 zu erstellen sind. „Bei der Behandlung des IMU-Dekrets im Senat ist es gelungen, dieses Problem zu lösen und sicherzustellen, dass die steuerliche Absetzbarkeit der GIS auf betriebliche Immobilien im Ausmaß von 20% nun bereits für das Steuerjahr 2014 möglich wird, und nicht erst mit dem Steuerjahr 2015“, so die SVP-Senatoren.

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    Kommentare (20)

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    • Ilsebyll

      Es kann also der 20%-Abzug auf betriebliche Immobilien für das Steuerjahr 2014 geltenden machen. SATZBAU!!!

    • Uffa

      Nur für Betriebe absetzbar? Also nur für – wie gehabt – bereits privilegierte Schichten.

    • mike

      Die Obstbauern zohln 2 mol die GIS . Oanmol fürs Haus und es zweite mol für die Obstgenossenschaften. Wieso konn der Bauer nit a die GIS von der Steuer obsetzn ??? Wieso lei die Hotellies ?

    • tapiro

      Weil der Obstbauer keine Einkommensteuer zahlt sondern nur den Bodenbesitzertrag/Katasterwert, und die Obstgen. Einkommensteuer befreit sind sofern sie nur ihrer landwirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen

      • mike

        @tapiro
        Ich bin haubtberuflicher Obstbauer und habe das Normalsysthem für die Steuererklährung . Ich zahle also genau gleich meine Einkommenssteuer wie Sie ! Also bitte keine Unwahrheiten schreiben und nicht alle Bauern als Nichtsteuerzahler deklarieren.

        • Tapir

          Das Normalsystem haben Sie für die Mwst verwendet; das ist etwas anderes als Einkommenssteuer. Sie zahlen Einkommensteuer für das Einkommen das Sie eventuell ausserhalb der Landwirtschaft generieren.
          Das Einkommen (Obst, Wein, Milch, Holz) aus der Landwirtschaft wird nicht besteuert, sondern nur der Bodenbesitzertrag. Wenn Sie das nicht so machen – dann sollten Sie schleunigst den Steuerberater wechseln.
          Ich habe auch nicht gesagt dass Bauern keine Steuern zahlen; sie zahlen nur sehr viel weniger…., der Grund wieso der Staat die Bauern nicht so arg besteuert ist, daß die meisten sonst auf dem gesamten Staatsgebiet nicht überleben würden. Ganz einfach. Ein Südtiroler Obstbauer (Minderheit der Bauern in Italien) stellt eine Minderheit dar und genießt halt ganz legitim diese Vorteile.
          Jeder nutzt die Vorteile die ihm gegeben werden, sonst wäre er ja blöd. Würde ich auch so machen.

        • norbert

          fakt ist daß Bauern nur 25% „ihrer“ Renten/INPS bezüge einzahlen … die restl. 75% kommen von der anderen Privatwirtschaft (quelle: SWZ)

    • bergbauer

      bessa die svp-ler in bozen geben dem renzi weniger Geld dann bräuchten wir keine gis bezahlen wir würden im land ja schon vom Strom leben wenn man ihn nicht an Italien veerschenken würde….

    • Karin B.

      Die GIS ist eines der Geschenke des LH an die Regierung in Rom.
      Also ein weiterer Grund sich von Italien zu verabschieden.
      Was machen die SVP – Regenten? Sie binden die Südtiroler noch stärker an Italien. Ein BRAVO für die „Romkriecher“.

    • sogeatsnet

      WOW
      Ich muss es einfach nochmal los werden…
      Zuerst Steuer zahlen, dann 20% davon als Absetzbetrag verrechnen!
      Das nenne ich mal eine gelungene Steuerregelung – beinahe so wie beim Schlussverkauf…
      Und außerdem brüsten sich die SVP-Herren jetzt mit der Lösung eines Problems, das sie vorher selber erschaffen haben, indem sie die Absetzbarkeit – wie sie in ganz Italien gilt – für unsere Provinz-GIS einfach vergessen haben.
      Bravo Burschen!

      • Karin B.

        Was ist mit den Befreiungen die es im übrigen Italien gibt?
        Haben das der Völser LH und seine Genossen auch vergessen oder „willkürlich vergessen“, dass Rom mehr Nettomillionen an Euros von den Südtirolern bekommt?

    • Oberwind

      Ich lach mich krumm…!! Eine Steuer kann teilweise von der Einkommenssteuer abgesetzt werden. Dazu kann man nur sagen: Bürokratismus 3.0

      • Karin B.

        Herr Berger, nur für die Unternehmer! Das ist eine verschärfte Belastung der Privaten.

        Die „Betrüger“ in der Regierung können sich nicht einmal dazu durchringen, 20 Prozent weniger zu fordern. Versucht damit die Regelung dennoch an das Geld heranzukommen? Jaaaa!

    • christian waschgler

      Was heisst GIS eigentlich? G auner I nitiative S üdtirol

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