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    Der „neue“ Rainer

    Peter Paul Rainer macht wieder von sich reden. In Linz hat der ehemalige Schützen-Ideologe und verurteilte Mörder an einer Pegida-Demo teilgenommen. DAS VIDEO.

    Peter Paul Rainer ist wieder politisch aktiv.

    Vor wenigen Wochen hat der ehemalige Ideologe des Südtiroler Schützenbundes und Freiheitlichen-Gründer an einer Pegida-Demo in Linz teilgenommen.

    Seit seiner Haftentlassung im Sommer 2013 lebt Peter Paul Rainer mit seiner Ehefrau in Oberösterreich. Rainer trug eine Tafel mit der Aufschrift: „Offene Diskussion statt Denkverbote.“

    Im Interview mit einem Online-TV-Team der Oberösterreichischen Nachrichten gab sich Rainer wortkarg.

    Peter Paul Rainer ist wegen Mordes an dem Politiker Christian Waldner zu 20 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Er hat die Strafe abgesessen.

    Peter Paul Rainer in Linz

    Peter Paul Rainer im Februar 2015 auf der Pegida-Demo in Linz (Screenshot-Youtube)

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    Kommentare (45)

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    • barfusler

      Wie jede andere freie Mensch hat Peter Paul Rainer das Recht an Demonstrationen teilzunehmen und braucht sich nicht von Medien wie der TZ überwachen zu lassen.

    • Herrgott

      Dieser abgeurteilte Mörder sollte lebenslänglich in einen Steinbruch. Bei Putin, den Pegida anbetet, käme er für immer und ewig nach Sibirien.

    • Martin S.

      Pegida gehört verboten, was Herr Rainer macht interessiert mich nicht (mehr)!

    • Andreas

      @Martin S.
      Warum gehört Pegida verboten?
      Bis auf weiteres gibt es immer noch Meinungsfreiheit, auch wenn sie wie hier Dir nicht passt.
      Kanntest die Leúte damals auch, welche bei den Freiheitlichen waren?

    • goggile

      mir tut ein Christian Waldner leid.

    • Verwunderlich

      wieso berichtet ihr nicht über Max Leitner…. er ist wesentlich unschuldiger…. umgebracht hat er halt mal keinen…. hat gerade seine kranke mutter besucht….

    • hr

      Alle Menschen sind Ausländer – irgendwo, alle Rassisten sind Arschlöcher – überall!

      • Andreas

        Sehr differenzierte und geistreiche Aussage…..
        Typisches Geschwafel, wenn man keine Argumente hat.

        Was ist laut Dir ein Rassist?

        • hr

          Wenn man genau hinsieht ist es durchaus geistreich, z.B. die Aussage das wir alle Ausländer sind, sobald wir die Grenzen unseres Heimatsstaates verlassen, leider vergessen dass viele Menschen bzw. sehen es nicht, weil sie nicht über die Grenzen ihres Dorfes/Landes hinauskommen oder zumindest fähig sind, darüber hinaus zu denken. Was den zweiten Teil angeht, so ist das meine persönlich Meinung, zugegebenermaßen provokant formuliert, die können Sie teilen oder nicht. Ein Rassist ist meiner Meinung nach jemand, der einen Menschen auf dessen biologischer und nationalistischer Herkunft beschränkt, anstatt ihn als Menschen zu sehen, und damit gewisse Eigenschaften und Fähigkeiten verbindet. Noch Fragen?

          • Andreas

            Die Aussage, dass man außer im eigenen Land überall Ausländer ist, hab ich jetzt gefühlte 1.000x gelesen, also nicht wirklich geistreich, sondern eine altbekannte Tatsache.

            Es steht wohl außer Frage, dass jede Kultur andere Bräuche und Sitten hat und es jedem frei steht, diese gut oder nicht gut zu finden.

            Wie verunsichert, selbstlos bzw. dämlich muss ein Volk eigentlich sein, um sich von jedem Dahergelaufenen seine Kultur aufdrücken zu lassen und sich auch noch gegenseitig auf die Schulter zu klopfen, was für ein tolles tolerantes Volk man ist?

            • hr

              Ich denke, für viele ist es leider keine altbekannte Tatsache, sondern sie hören es zum ersten Mal oder verstehen es nicht. Das mit der Kultur ist so eine Sache! Wie definiert sich den Kultur? Das Problem ist, das wir unsere Kultur als etwas abgeschlossenes und von außen nicht beeinflussbares betrachten, dabei vergessen wir, dass selbst unsere Kultur sich über Jahrtausende verändert hat und dabei sehr wohl von außen beeinflusst wurde. Diejenige, die nur offen für neue Einflüsse sind, um sich hinterher auf die Schulter zu klopfen, haben nicht verstanden worum es geht, diejenigen, die sich neuen Einflüssen öffnen und die Angst vor Veränderung verwerfen hingegen schon! Aber ich denke, dass die meisten der Sorte „Pegida“ und „Peter Paul Rainer“ leider noch niemals solche Gedanken gemacht haben.

            • Andreas

              Natürlich verändert sich Kultur, es macht aber einen Unterschied ob sich diese schleichend von Innen durch das Volk verändert oder sie von Außen von jemanden aufgedrückt wird und dies aus falsch verstandener Toleranz sogar noch gut geheißen wird.

              Ich nehme mir das Recht Werte zu haben und zu diesen zu stehen, auch wenn sie denen von anderen Kulturen widersprechen.
              Ob der Islam, wenn sie in der Mehrheit sind, und das dauert nicht mehr lange, uns dieselbe Toleranz entgegen bringt wie hier manche vom Volk erwarten, bezweifle ich stark.

              Wann es soweit ist, dass der Islam in der Mehrheit ist, ist reine Mathematik.
              Ob die nächsten Generationen sich für die kulturelle Vielfalt bedankt oder sie uns verfluchen, weiß ich jetzt nicht. Die Gesellschaft wird in 50 Jahren aber anders sein und meiner Meinung nach ändert sich diese nicht zum Guten.

            • roadrunner

              Schleichend von innen oder von außen beeinflusss? Das ist ja genau das was Hr meint. Es ist jedenfalls eher eine kulturelle Bereicherung wenn man sich öffnet, als wenn man sich gegenüber Andere verschließt. Islam kann nicht Tolerant sein, sondern nur Menschen. Stell dir vor, ich kenne Moslems, die sind weit aus Toleranter als wir hier Südtiroler. Den Islam mit der Scharia als Messlatte zu verwenden, ist meines Erachtens total vermessen.

            • hr

              Kein Volk bekommt eine Kultur einfach so aufgedrückt (es sei denn es erfolgt unter physischem Zwang und diese Zeiten sind hoffentlich vorbei) sondern es öffnet sich bewusst neuen Entwicklungen. Die Wahrheit ist doch, dass wir Südtiroler ein kleines Bergvolk mit der Weitsicht einer Fledermaus sind, das alles, was es nicht kennt gleich verteufelt, frei nach dem Motto „Wos dr Bauer net kennt, frisst er net“. Das Ganze Drumherum ist pure Panikmache und reister Populismus, leider nutzen das unsere beschränkten Medien und genauso beschränkte Politiker schamlos aus, um aus der Angst und der Unwissenheit der Bürger Wählerkapital zu schlagen.

              Was die Mathematik anbelangt ist das so eine Sache. Zunächst einmal sind die Christen nach wie vor mit Abstand die größte Religion der Welt, natürlich haben die Islamisten eine höhere Fertilitätsrate, aber niemand kann sagen, wie sich diese in den nächsten Jahrzehnten entwickelt. Mit solchen Prognosen würde ich also vorsichtig sein. Ich sehe in Südtirol nicht, wo der Islam die Mehrheit ist, du etwa? Selbst wenn es so wäre, dann würde erst Recht ein friedliches Zusammenleben noch notwendiger sein als es jetzt schon ist. Die Gesellschaft wird definitiv anders sein, doch sie ist auch heute schon anders als vor 50 Jahren und auch damals hat es schon welche gegeben, die geglaubt haben, das Ende der Welt sei nahe.

            • Andreas

              @roadrunner
              Natürlich sind es die Menschen und nicht der Islam, eigentlich unnötiger Einwand, deren Mentalität und Werte sind aber nun mal anders als unsere.
              Dies kann man jetzt schönreden und als Erweiterung unseres Horizonts betrachten oder es etwas distanzierter und sachlicher beurteilen.
              Moslems können sein wie sie wollen und sich gegenseitig Hände abhacken und steinigen, mir eigentlich egal, doch ich lasse mir sicher von niemanden einreden, dass ich deren Kultur gut finden muss und deren Mentalität eine Bereicherung für mich wäre. Ich lehnen nicht den Menschen ab, den kenne ich nicht, sondern deren Mentalität und Kultur.
              Es steht jedem frei etwas Fremdes skeptisch zu betrachten oder abzulehnen. Ich kann mit dieser aufgezwungenen Toleranz nichts anfangen, ich will nicht tolerant sein, da dies wieder mal nur dem Zeitgeist entspricht alles noch so dämliche, siehe Wurst, gut zu finden.

              @hr
              Die Aussage, dass wir ein konservatives Bergvolk sind, stimmt.
              Ich sehe darin aber nichts verwerfliches.
              Welchen Weitblick hättest Du gern bzw. welche Vorteile ziehst Du aus dem Weitblick?
              Welche Lebensform ist um so viel besser als unsere und warum?
              Was zeichnet eine moderne offene Gesellschaft aus?
              Raubtierkapitalismus und Kapitulation vor der Einwanderungsfrage wie die EU sie gerade praktiziert?
              Mir persönlich ist es komplett egal als konservativ, von gestern oder weiß ich was bezeichnet zu werden, ich lehne dieses Reagieren und nicht Agieren in der Ausländerfrage trotzdem ab und sehe es als großen Fehler, welchen wir noch bitter bereuen werden.

    • epolus

      Ideologe bei den Schützen – mehr braucht man nicht sagen ! Dann noch ein verurteilter Mörder …Arme Ehefrau!! Armes Oberösterreich…

    • Garuda

      Ja Ideologe klar, mit gefälschtem Maturazeugnis und damit auch ungültiger Uni-Abschluss, was ja mutmaßlich das Mordmotiv war.

      Wenn ein solcher Mann sich zu Pegida gesellt, dann ist das keine Aufwertung der Demo.

      Aber in Deutschland hat man ja den zwielichtigen Typen, der zuerst zurückgetreten war, wieder in den Vorstand „gewählt“. Also alles klar.

      Danke TZ für die Recherche

      • So-sehe-ich-das

        @ Garuda

        Garuda, haben Sie keine Fehler? …haben Sie bis heutigem Datum immer die Wahrheit gesagt?
        Weshalb müssen „wir“ uns über die „Anderen“ kümmern? ….über die und den Anderen das Maul zerreisen?
        Schildern Sie uns mal doch Ihre Biographie 😉 😉 😉

        • Garuda

          @goggile
          @so-sehe-ich-

          Naja, ich bin jedenfalls stolz darauf, kein Mörder zu sein. Nie Chef-Ideologe gewesen zu sein und außerdem auf ehrliche Art und Weise mein Maturadiplom erreicht zu haben.

          • Patrik

            Bravo Garuda… Hätte mir nie gedacht, dass Du die Matura hast… Bravo… (wirklich und ganz ehrlich gemeint)

            • Garuda

              @Patrick

              Wie auch immer, egal wer was ist, aber ein kaltblütiger Mörder sollte resozialisiert werden im Laufe seines Gefängnisaufenthaltes. Wo er doch auch Akademiker sein wollte und selbst vielleicht unter seiner Stigmatisierung leidet, reiht er sich jetzt in jenen Chor ein, der andere stigmatisiert auf Grund ihres Glaubens?

              Patrick, denk mal zwei Minuten darüber nach, und dann urteilst du, ob ich zu Recht gegen ihn was schreibe oder nicht.

          • So-sehe-ich-das

            @ Garuda

            …dann sind Sie ja ein Heiliger. 😉
            Darf ich für Sie beim „Deutsch Orden“ um Seeligsprechung ansuchen?
            Sie haben sicherlich auch (in Ihrem Alter) immer die Wahrheit gesagt.

            😉

      • Seven of Nine

        @Garuda

        Sorry, aber Du kennst in diesem Fall zu wenig die Hintergründe, offensichtlich.
        No problem, die wahren HG kennt nicht mal Ar . Ob .

    • So-sehe-ich-das

      Lasst diese Person doch in Ruhe, denn hat seine Strafe abgesessen.
      Und was er jetzt aus seinem Leben macht ist seine persönliche Sache und geht niemanden was an.
      Kehren wir doch vor unserer eigenen Tür – da hat jeder was zu kehren. 😉

    • sepp

      eine studienberechtigungsprüfung wird nicht anerkannt in italien, man muss das studium durchziehen

      nichts gefälscht also, nur die italo-bürokratie

      was heißt denn dann bei der berechtigung, matura oder ambivalent

      freiheit für rainer

      • Seven of Nine

        Sepp, mit der Matura hat das nix zu tun.
        R. ist eh frei, Radio Maria sei dank… 😉
        P.P.R. ist psych. labil.
        Den Waldner hat er auf dem Gewissen. Das ist klar.
        Aber wenn ihr wüsstet, wer so alles davon profitiert hat…

    • hh

      Alles gescheite Leute hier im Fprum…….kònnte man glauben

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