Du befindest dich hier: Home » Night-Fieber » Bezahlte Kommentare

Bezahlte Kommentare

Bezahlte Kommentare

Wie kann man die Kommentare im Netz unter Kontrolle halten? Das Onlinemagazin „Tablet“ prescht mit einer Initiative vor – und lässt ihre Kommentar-Schreiber zahlen.

Das Lesen der Artikel bleibt nach wie vor kostenfrei. Dafür ändert das Onlinemagazin „Tablet“ seine Vorschriften bei den User-Kommentaren:

Für zwei Dollar pro Tag können die Leser draufloskommentieren, die monatliche Rate schlägt mit achtzehn Dollar zu Buche, das Jahreskommentarabo kostet 180 Dollar.

Wer nicht zahlt, muss schweigen.

Wie Chefredakteurin Alana Newhouse erklärt, ist dieser Vorstoß besser, als wenn man alle Kommentare unterbindet, wie es manche Medien inzwischen tun. Bei „Tablet“ soll die Gebühr nun für eine Art „Zivilisierung“ der Diskussion sorgen und „viele, wenn nicht die meisten der übelsten Missetäter ausschalten“.

Was halten Sie von dem Vorhaben? Diskutieren Sie mit im Forum!

Clip to Evernote

Kommentare (13)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • svp - 70 jahre käse

    Es ist ein Geschäft. Für bessere Kommentare wird diese Geschäftemacherei nicht sorgen.

  • sogeatsnet

    Zun Glick gibs muas i ba mir dahoam no koan Eintritt zohln, wenn i zu gaggn gea…

  • wolfgang

    wenn mancher hier für den ganzen Scheiss den er hier schreibt, Abwassergebühr bezahlen müsste, wäre die Abwasserrechnung der Gemeinde fast schon sozial.

  • walter

    In Südtirol läuft es umgekehrt, da bekommen SVP Trolle gezahlt um von früh bis spät Propaganda für die große Heuchler Partei zu machen!!! 🙂

    • dulio

      Diese Meinung lieber Walter kann ich nicht teilen!
      Entweder du bist in anderen Foren drinnen oder liest andere Foren, denn hier bei TZ und bei Südtirol News sind garantiert keine KOmmentatoren bezahlt von der SVP.

      Ich glaube das genau das Gegenteil der Fall ist. Denn die Qualität wie hier gegen die SVP gewettert wird ist sehr oft sehr weit unter der Gürtellinie!

      Denn viele Kommentare gehen nun wirklich nicht.

      So sehe ich es!

      Bei Stol kommentiert ja kein Mensch mehr und bei den anderen naja… lassen wir es bleiben, denn gescheide diskussionen kommen da ja keine mehr raus. Da nur mehr fundamentalisten beim Schreiben sind, dieses Gefühl habe ich beim Lesen von vielen KOMmentaren!

  • Jakob

    Ich würde das Forum schließen, oder mich als TZ deutlicher davon distanzieren, evtl. sollte man die Leser warnen, worauf sie sich beim Lesen der Kommentare stoßen: Gehässigkeit und Ignoranz. Ich glaube auch, dass es zu Propagandazwecken von Parteien missbraucht wird und deshalb von einigen regelrecht zugespamt wird.

    • sogeatsnet

      Die TZ muss das Forum nicht schließen, sie müssten nur endlich die Einhaltung der Nutzerbedingungen besser kontrollieren und sich nicht durch das Anbringenlassen des Häkchens die Hände rein waschen…

  • checker

    Wieso haben denn plötzlich alle ein Problem mit den Onlinekommentaren? Es gibt dieses Problem nicht! Wir sollten alle erkennen, dass freie Meinungsäusserung ein sehr hohes Gut ist, und es schon Zeiten gab, wo dies absolut keine Selbstverständlichkeit war! Auch wenn einmal ein Hanswurst einen Blödsinn hineinschreibt. Ich glaube eher, dass ein paar Möchtegern Diktatoren ein Problem damit haben, denn das Internet öffnet (zumindest noch) wunderbare Möglichkeiten, der schnellen und unzensierten Meinungsäusserung, der Organisation von Ideen über Netzwerke usw., toll nicht?

  • Meister

    Es Niveau von die Kommentare passt sich holt in Niveau der Artikel un…

  • Franz

    checker
    http://de.wikipedia.org/wiki/Meinungsfreiheit
    Rechtliche Grenzen
    Beschränkungen der Meinungsfreiheit dürfen in den meisten Demokratien keine abweichende Meinung unterbinden, sondern nur zum Staatsschutz oder zum Schutz anderer wichtiger Interessen wie dem Jugendschutz eingesetzt werden. Repression, also Sanktionen nach erfolgter Meinungsäußerung, ist meist nur zum Schutze höher- und gleichrangiger anderer Güter erlaubt, aber nur auf der Basis eines ausreichend die Einschränkung detaillierenden rechtmäßig verabschiedeten Gesetzes.
    Allgemein verbreitete Einschränkungen der Meinungsäußerungsfreiheit sind (nicht abschließend):
    • der Schutz der persönlichen Ehre gegen Beleidigung oder Verleumdung,
    • die Weitergabe als geheim klassifizierter Informationen,
    • die übermäßige Kritik an eigenen oder ausländischen höchsten Staatsvertretern wie Staatsoberhaupt, Gerichten oder manchmal selbst einfachen Beamten,
    • die Grenzen der Sittlichkeit und des Jugendschutzes,[2]

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/internetportale-sind-fuer-kommentare-in-foren-verantwortlich-a-927258.html

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Kontakt

Nach oben scrollen