Du befindest dich hier: Home » News » Grünes Licht für Martha

    Grünes Licht für Martha

    Grünes Licht für Martha

    Die Landesregierung hat Martha Stockers Konzept für eine Gesundheitsreform einstimmig verabschiedet. Das umstrittene Thema Geburtenabteilungen wurde aber ausgeklammert.

    Um erneuten Missverständnissen vorzubeugen, stellte Martha Stocker eines schon zu Beginn der Pressekonferenz klar: „Wir haben die Geburtenabteilungen ausgeklammert, weil der Landeshauptmann hierzu noch Anstrengungen in Rom unternehmen will“, sagte die Gesundheitslandesrätin.

    Noch im Laufe der nächsten oder übernächsten Woche wird Arno Kompatscher gemeinsam mit seinem Trentiner Amtskollegen Ugo Rossi im italienischen Gesundheitsministerium vorsprechen, um auszuloten, inwieweit noch Änderungen an den Gesundheitsstandards vorgenommen werden können, um die drohene Schließung der Geburtenabteilungen in den Kleinspitälern von Sterzing, Innichen und Schlanders zu verhindern.

    Mit Ausnahme besagter Geburtenabteilungen hat die Landesregierung am Dienstag das rund 30 Seiten starke Konzept „Gesundheitsversorgung Südtirol 2020“, vorgelegt von Landesrätin Martha Stocker, gutgeheißen – und zwar einstimmig, wie der LH betonte.

    Das Konzept bilde, so „die Grundlage für eine weitreichende Reform des Südtiroler Gesundheitssystems und verfolge das Ziel, die hohe Qualität der Leistungen auch in Zukunft für die gesamte Bevölkerung des Landes sicherzustellen“.

    Auch Arno Kompatscher zeigte sich überaus zufrieden mit dem Reformkonzept: „Es ist Gesundheitslandesrätin Marta Stocker gelungen, konsequent zu bleiben und einen Mentalitätswechsel einzuleiten, ohne Qualitätsabstriche machen zu müssen.“

    LESEN SIE DIE DETAILS DER STOCKER-REFORM AM MITTWOCH IN DER PRINT-AUSGABE!

    Clip to Evernote

    Kommentare (32)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • Michi Z.

      Wer sieht einen „Mentalitätswechsel“ und worin soll dieser bestehen?

      • jacky

        Schon blöd, wenn sich das Volk nicht mehr verarschen lässt. Irgendwie totaaal schwer immer wieder neue Aureden und Ausflüchte zu finden. Und dann glaubt es die auch gar nicht mehr. Egal, wie wir dem Volk die kranke Kuh verkaufen wollen, verdammt, es kauft sie nicht!

        • Michi Z.

          Schon blöd, dass die Menschen dieses Landes die römischen Vorgaben hinterfragen und es sich heraus stellte es war eine SVP – Lüge.
          Dass Brüssel und Rom als Vorwand für Svp – Schweinereien herhalten müssen zeugt vom wirklich opportunistischen „europäischen“ Geist der SVP – Regierung.
          Der Aufmacher „Sanitätsreform“ geht voll daneben wie die vor einem Jahr propagierte Vollautonomie.
          Ein Aufmacher für den Papierkorb.

      • H.

        “Mentalitätswechsel”: Ein Wechsel in welche Richtung?

        Thema: Disziplinarverfahren gegen Ploner

        Der Sanitätsbetrieb hat defacto eine Monopolstellung inne.

        Wenn Mathà mit seinem Disziplinarverfahren gegen Primar Ploner durchkommt bedeutet dies, dass beinahe alle für das Thema kompetenten Personen (sind ja fast alle angestellte des Sanitätsbetriebes) ihre Meinung nicht mehr frei äußern dürften.
        Ähnliches wird dann z.B. für den Schulbetrieb und für den gesamten öffentlichen Bereich schlagend. Lehrer dürften wohl, bei einer Reform nicht mehr Argumente gegen die Schulamtsleitung einholen u.s.w.

        Man braucht kein Jurist zu sein um zu verstehen, dass es sich hier um einen so gravierenden und folgenschweren Einschnitt gegen Grundrechte handelt.
        Es ist unvorstellbar, dass ein Richter der Argumentation Mathàs folgt, die Beschneidung von Menschenrechten wie Informationsfreiheit und Meinungsfreiheit ist zu eklatant, die Konsequenzen fatal.

        Ich plädiere an das Verantwortungsbewusstsein eines jeden einzelnen Mitgliedes der Landesregierung: weißt Mathà in die Schranken!

        Was wenn diese Aktion wirklich nur dazu dienen soll Ploner als Sanitätsdirektor zu verhindern? Bedenkt die Konsequenzen!!!

    • Frage?

      Werden mit der „REFORM“ endlich die offenen Behandlungskosten im „NORDEN“ beglichen?

    • H.

      Jetzt wird sich zeigen wie durchsetzungsvermögend unser Landeshauptmann in Rom ist.

      Es stellt sich aber die Frage, wie sehr er sich überhaupt bemüht. Eines ist sicher: sollte der Landeshauptmann nur pro forma Verhandlungen führen und die Leute im eigenen Land für blöd verkaufen geht dieser Skandal in die nächste Runde.Ein nicht mehr endend wollender Streit, bei dem die Solidarität der Südtiroler untereinander das erste Opfer sein wird!

      Herr Landeshauptmann, beenden Sie diesen Streit! Zeigen Sie Ihren Bürgern über welches Verhandlungsgeschick sie verfügen und setzen sich in Rom durch, sodass die Geburtenstationen erhalten bleiben! Viele im Vinschgau und vor allem im Wipptal beginnen Ihnen zu misstrauen, zeigen Sie Ihnen, dass Ihr gesprochenes und geschriebenes Wort nicht wertlos ist und bauen Sie Vertrauen auf (wäre gerade sehr angebracht)!

      • Zorn

        Durnwalder hatte mindestens eine gewisse Autorität und er genoss Respekt. Der jetzige LH redet um den heißen Brei herum und hat bisher fast keine Bilanz vorzuweisen. Ich wundere mich, dass man so jemanden als LH eingesetzt hat. Man hätte eine Person mit mehr Durchsetzungskraft wählen sollen. Mehrfach hat er schon gezeigt, dass er sich nicht durchsetzen kann.

      • Michi Z.

        Die Folge von Lügen. Vertrauen weg, Wählerstimmen weg, Macht mit Steuermilliarden weg.

        • Zorn

          @ Michi Z.

          So ist es doch immer. Jetzt vor den Wahlen wagt es niemand etwas zu tun. Nachdem der Wähler brav die SVP gewählt hat werden die einschneidenden Entscheidungen getroffen, die durch ein „Wahlzuckerle“ bei der nächsten Wahl in Vergessenheit geraten sollen

    • bernhart

      Auf Kosten der Bevölkerung in den Randbezirken wird die Zentralisierung vorgenommen,dass die Bevölkerung der Randbezirke geschwächt wird versteht sich von selbst. Ich traue auch den Versprechungen des Landeshauptmannes nicht,denn sonst hätte er schon längst etwas unternommen.Wie schon Plangger sagt es gibt kein Gesetz, welches die Schliessungen der Geburtenabteilungen verlangt.Herr Kronpichler spricht vom Übereifer der Südtiroler Verwalter.Prof Ploner wird bestraft , weil der die Wahrheit sagt.Die Verwalter des Sanitätsbetriebes behandeln die Angestellten wie Untertanen, der Maulkorberlass ist ein Beispiel, schade, dass in der heutigen Zeit zu solchen Mittel gegrieffen wird.Alle Frauen welche dafür gestimmt haben, haben sich ins Absteits gestellt.

    • buerger

      Die Wirtschaft hat jahrelang gewettert, dass die Gesundheit im Südtiroler Haushalt zuviel verschlingt.
      Jetzt, wo die Eigentümerin der Spitäler mal Ordnung machen will im Wildwuchs, ihre Filialen überprüft, Kosten-Nutzen-Rechnungen anstellt, Korrekturen in der VerwaLtung, bei den Primariaten anwendet, erlauben es sich alle möglichen Leute, die das große Ganze nicht verstehen, ihre Meinung allen aufzwingen zu wollen.
      Die Dorfbürgermeister können nur wegen der Arbeitsplätze argumentieren, alles andere steht ihnen nicht zu.Fragt z.B. der Leitner-Seeber den Bürgermeister Messner, wenn er Leitwind umstrukturiert?
      Der “ Mentalitätswechsel “ passiert über eine neue Generation von Primaren, vor allem in Bozen.
      Warum stehen dann Alle Gewerkschaften hinter der Reform?

    • Herbert

      Meinen buerger die italienischen Primare.
      Die italianisierten Gewerkschaften haben für die deutsche Bevölkerungsgruppe wenig getan.
      Über angegebene Kosten und Nutzen wurde von der Landesrätin wenig Konkretes veröffentlicht. Bis heute auf allen Fälle wurde der Bevölkerung mehr verschwiegen, als offen gelegt.

    • rudolf moroder

      „Wir haben die Geburtenabteilungen ausgeklammert, weil der Landeshauptmann hierzu noch Anstrengungen in Rom unternehmen will“, sagte die Gesundheitslandesrätin.

      … und zwar, weil die SVP sonst keine Wahlthemen hat….

      … es ist nur skandalös…

      liebe Wähler: lässt euch nicht in die irre führen, bitte

    • Erika G.

      Die SVP – geht mit vorerst mit Schließungen von Geburtenabteilungen und später von Spitälern Mitglieder anwerben.
      Der demütige und transparente Obmann hat sich zum Thema „grünes Licht für Spitalschließungen“ und Abbau der Gesundheitsleistungen durch Stocker noch nicht geäußert.

    • buerger

      Bis jetzt wurden die Primarbesetzungen stark nach Sprachgruppe, über politische und gewerkschaftliche Beeinflussung gesteuert, ebenso wie in der Landesverwaltung, teils ohne Ausschreibungen, siehe z.B. der ehemalige Landeskonservator Andergassen.

      Wenn das aufhört, wird schon vieles besser.Dafür wird sich Frau Stocker vor allem in Bozen stark machen, wie heute lesbar in der Presse.Kirchtürme und Primareitelkeiten abzubauen sind wichtiger als diese Geburtenabteilungen.

      • Michi Z.

        Beim Abbau von Kirchtürmen wird Muser und der Papst dagegen sein. Was verstehen Sie unter Primareitelkeiten? Sämtliche Befugnisse von Primaren konstruktiv mitzuarbeiten wurden mit Maulkorberlässen der Landesrätin aufgehoben.

    • Oberwind

      Wahltag ist Zahltag und im Mai ist es soweit.

    • PROF:

      Frau Stocker soll einmal 2 volle Arbeitstage im Bozner Spital Abteilung Erste Hilfe verbringen und alles genau bez.Wartezeiten,Ausländer usw. genau dokumentieren. Im Landtag dann genau Bericht erstatten!!

    • Hamster Klaus

      Für die Menschen im ländlichen Raum und in der Peripherie wird der extreme Zentralismus dieser Regierung zu großen Problematiken, zu größeren wirtschaftlichen Druck und gesundheitlichen Entbehrungen führen.
      Für viele Menschen bedeutet diese Landesregierung nicht nur für die Peripherie mehr orange und rote Lichter.

    • ja hallo

      übersetzung ins deutsche:
      „wir haben die geburtenabteilungen ausgeklammert, weil wir uns noch durch die geneinderatswaen wurschteln wollen“ so martha stocker.

      die verarschen uns doch alle

    • Christian Obergeschlosser

      Ausgeklammert bis zur Wahl im Mai, dann sperren sie die Geburtenabteilungen zu. Das ist wohl allen klar hoffe ich! Das ist pure Taktik um die Wahlen nicht zu verlieren.
      Die Partei sollte sich langsam in SP umbenennen, weil mit VOLK haben die nichts mehr gemeinsam…

      • luni

        DAß die Geburtenabteilungen nur mehr bis zu den Wahlen existieren ,kann sich jeder ausrechnen.Bis dahin wird die Entscheidung hinausgezögert. dafür werden die Leute inzwischen mitanderen Masnahmen abgelenkt. Siehe Erste Hilfe:wer unberechtigterweise die 1. Hilfe beansprucht ,soll in Zukunft alles selber zahlen müßen Ja was machen dann die italienischen Touristen und die ganzen Inder Pakistaner usw. die mit ganzen Heerscharen die 1. Hilfe Stationen blockieren .Bestimmt in Zukunft auch zahlen . Denn die Bestimmungen werden hoffentlich wohl für alle gleich sein …oder etwa nicht?????

      • Michi Z.

        Eine Kollegin sagte zu mir gerade. Die svp Buchstaben stimmen in einer anderen Reihenfolge, pvs.
        PVS – Partei „verarscht“ Südtiroler.

    • Bert

      Einstimmig ausgeklammert. Wähler, lasst euch nicht von der SVP verschaukeln!

    • Frage?

      SANITÄTSREFORM?

      30 Euro Ticketgebühr für die ERSTE HILFE!

      Da werden wohl Mindestrentner verecken müssen?

      30 Euro kostet eine Facharztvisite mit freier Arztwahl(incl.Wahlarztzuschlag) in bei den „Eschterreichern“ wie man so liebevoll zu den Nordtiroler zu sagen pflegt!

      Sauber Herr Landeshauptmann!

      Wollen Sie sich für so eine „ERRUNGENSCHAFT“ nicht schämen?

      Aber wer nicht einmal sein unverschämtes Honorar von über 20.000 Euro monatlich wie vor der Wahl angekündigt kürzen lässt, ist für einen altgedienten Steuerzahlen nur ein Heuchler und auf dieser Position eine FEHLBESETZUNG.
      Natürlich kapiert er auch nicht wie es für einen Kleinrentner ist oder einen jungen Menschen 30.- Euro hinblättern zu müssen.

      „ZAHLEN oder VERRECKEN“,
      das ist der GRUNDGEDANKE dieser SANITÄTSREFORM!

    • buerger

      So ein Blödsinn. Keiner wird „verrecken“in der Notaufnahme.
      Alle schimpfen auf die langen Wartezeiten und den unsinnigen Zulauf.
      Einzige Maßnahme die hilft ist diesen Leuten in den Sack steigen, die zu bequem sind, zum Hausarzt zu gehen.
      Dann wird denen schnell geholfen, die es wirklich schnell brauchen.
      Früher haben die Patienten geklagt, die 50€ Strafgebühr zahlen mussten. Sodass die Ärzte quasi zu Geldeintreibern geworden sind, und die haben sich zu Rechtgeweigert.
      Deswegen sollen alle Kommentatoren, die hier Märtyrer spielen, mal nachdenken, viele Leute die das Sanitätssystem benutzen, sind wahrlich keine Unschuldslämmer und plagen die armen Ärzte, die Geduld brauchen bis zum Gehtnichtmehr.

    • Batman

      Unsere Politiker haben wohl noch nie etwas von
      der sozialen Dreigliederung gehört?
      Wir haben z.B. einen 29jährigen Landesrat für Kultur und Bildung.
      Das sagt doch schon alles! Gute Nacht!

    • Batman

      Zugehörige einer Partei die nicht einmal die Schulden ihrer Partei in Griff haben, wollen ein Land verwalten?

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Kontakt

    Nach oben scrollen