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    Silber für Angelika

    Das Podium bei den Damen mit Angelika Rainer (Fotos: Harald Wisthaler)

    Das Podium bei den Damen mit Angelika Rainer (Fotos: Harald Wisthaler)

    Maxim Tomilov und WoonSeon Shin sind die neuen Eiskletter-Weltmeister. Lokalmatadorin Angelika Rainer gewann die Silbermedaille.

    Seit Sonntagnachmittag stehen Sie fest, die neuen Weltmeister im Eisklettern. In einem packenden Finale setzten sich der Russe Maxim Tomilov und die Koreanerin WoonSeon Shin durch. Lokalmatadorin Angelika Rainer freute sich über die Silbermedaille.

    Die beiden derzeit wohl besten Eiskletterer der Welt, der Russe Maxim Tomilov und der Koreaner HeeYong Park, lieferten sich am Eisturm in Rabenstein ein spannendes Duell und erreichten zur Freude der mehr als 1000 begeisterten Zuschauer das Top, das Ende der Route. Tomilov war bei seinem Versuch aber mit einer Zeit von 9.12 Minuten ganze zehn Sekunden schneller und durfte sich deshalb über den ersten Weltmeistertitel seiner Karriere freuen. Und weil Bruder und Titelverteidiger Alexey Dritter wurde, war das Familienglück der Tomilovs perfekt.

    „Ich bin überglücklich, dass ich den Weltmeistertitel gewinnen konnte. Es ist einfach nur unglaublich, vor allem weil ich nur zehn Sekunden schneller

    Angelika Rainer in Aktion

    Angelika Rainer in Aktion

    war, als Park“, sagte Neo-Weltmeister Maxim Tomilov.

    Auch bei den Frauen erreichten drei Athletinnen das Top. Am schnellsten war Woon Seon Shin, die damit Angelika Rainer als Weltmeisterin ablöste. „Im letzten Weltcup in Saas Fee habe ich das Finale nicht erreicht. Darüber habe ich mich sehr geärgert. Dafür freue ich mich jetzt umso mehr, dass ich Weltmeisterin bin. Ich kann es nicht fassen“, gab Shin zu Protokoll.

    Das Podium bei den Männern

    Das Podium bei den Männern

    Für Angelika Rainer gab es nach drei Mal Gold dieses Mal die Silbermedaille. Trotzdem war die 28 Jahre alte Meranerin zufrieden. „Vor eigenem Publikum zu klettern ist schön, aber es lastete auch ein immenser Druck auf mir. Ich bin bis ans Top geklettert. Von dem her kann ich mir nichts vorwerfen. Shin war heute einfach ein wenig schneller“, so Rainer.

    Platz drei belegte die Schweizerin Petra Klingler. Die bald 23-Jährige aus Bonstetten in der Nähe von Zürich war die langsamste von den drei Eisklettererinnen, die das Ende der Finalroute erreichten. „Ich bin total zufrieden. Ich habe das Ende der Route erreicht. Von dem her habe ich alles richtig gemacht“, so der Kommentar von Klingler.

    Mit Barbara Zwerger war neben Angelika Rainer eine zweite Südtirolerin im Finale dabei. Für die 42 Jahre alte Boznerin schaute ein respektabler siebter Platz heraus. „Der Einzug ins Finale war für mich schon ein Erfolg. Im Endlauf habe ich noch einmal alles gegeben. Vielleicht wäre es noch ein wenig weiter hinauf gegangen, wenn ich etwas früher verstanden hätte, wie ich einen Griff nehmen muss. Aber auch so passt es gut“, sagte Zwerger.

    Kartashev und Krasavina gewinnen Speed-Bewerb

    Maxim Tomilov

    Maxim Tomilov

    Bereits am Samstagabend wurde das Finale im Weltcup-Schnelligkeitsklettern ausgetragen. Hier spielte das russische Team seine Stärken aus, denn alle Podiumsplatzierungen gingen an Athleten aus dem flächenmäßig größten Staat der Erde.

    Bei den Männern setzte sich Vladimir Kartashev durch, der die 15 Meter hohe Eiswand in sagenhaften 9,61 Sekunden bewältigte. Kartashev war 0,02 Sekunden schneller als Nikolay Primerov. Und mit Egor Trapeznikov blieb auch ein dritter Russe unter der Zehn-Sekunden-Marke (9,99).

    Bei den Damen holte sich Maria Krasavina den Sieg. Ihr stand eine Siegerzeit von 12,09 Sekunden zu Buche. Die Russin verwies ihre Landsfrauen Ekaterina Feoktistova (13,21) und Ekaterina Koshcheeva (14,01) auf die Plätze.

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