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    Die Geschröpften

    Die Geschröpften

    Das Gastgewerbe sei bei der staatlichen IRAP-Entlastung benachteiligt. Deswegen fordert der HGV Kompensierungsmaßnahmen.

    Unverständnis herrscht beim Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) über den Umstand, dass Betriebe im Bereich Hotellerie und Gastronomie kaum von den zusätzlichen staatlichen IRAP-Entlastungen profitieren können.

    Der Grund liegt darin, dass Betriebe, welche Mitarbeiter mit unbefristeten Verträgen einstellen, künftig die Kosten für diese Mitarbeiter von der Bemessungsgrundlage der IRAP in Abzug bringen können. Im Tourismussektor werden vornehmlich befristete, weil saisonal begrenzte Arbeitsverträge, abgeschlossen. Für saisonal angestellte Mitarbeiter gilt die neue Erleichterung nicht.

    Der HGV hofft nun, dass auf Staats- bzw. Landesebene Maßnahmen ins Auge gefasst werden, welche die oben genannten Benachteiligungen wettmachen.

    Der HGV hatte im Rahmen der Debatte im Parlament über die römischen Abgeordneten versucht, einen Abänderungsantrag einzubringen, wonach auch jene Betriebe, welche Mitarbeiter mit befristeten Arbeitsverträgen beschäftigen, die zusätzliche IRAP-Reduzierung anwenden können. „Dieser Antrag ist trotz intensiver Bemühungen der Südtiroler Parlamentarier nicht angenommen worden. Für uns unverständlich, denn das heißt, dass genau jener Sektor, der weiterhin Arbeitsplätze schafft und vor allem sichert, benachteiligt wird“, kritisiert HGV-Präsident Manfred Pinzger.

    Er verweist zudem darauf, dass dies bereits die zweite staatliche Maßnahme ist, welche Betriebe mit saisonal Beschäftigten benachteiligt. Auch jene Bestimmung, welche eine Reduzierung der Sozialabgaben für Neueinstellungen vorsieht, gilt nämlich in erster Linie nur für unbefristete Arbeitsverträge, schreibt der HGV abschließend in der Presseaussendung.

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    Kommentare (34)

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    • leser

      Solln holt unbefristete Arbeitsverträge in di ungstelltn gebn nor kennen a sie von di „Maßnahmen“ profitiern.
      Ober oanfoch lei di leit herziachn wennse gebraucht wern und di restliche zeit vom steuerzohler ausholten lossn isch net richtig!

      • Hubert

        @ Leser

        was wäre dann Deines Erachtens wichtig und richtig?
        Etwa alles Betriebe installieren, die nicht tragfähig sind? Dann hätten wir genau die Situation, die der ehemaligen DDR den wirtschaftlichen Ruin gebracht hat.
        Denken, bevor man schreibt wäre schon angebracht, oder?

    • yes

      leute herholen, am ende der saison von der allgemeinheit erhalten lassen (arbeitslosengeld) und dann noch vorteile einfordern? im plärren waren die hoteliere immer schon die besten!

      • Hubert

        @yes

        „die Leute herholen“ wurde notwendigt, nachdem die Hiesigen sich für diese Arbeit am Gast zu schade waren. Für die hergeholten Leute werden – wie bekannt – überhöhte Lohnnebenkosten bezahlt, die auch Deine soziale Absicherung mittragen, vergiss das nicht.

        • Manuel

          Nein Hubert das ist nicht der Grund..Fakt ist, dass die werten Osteuropäer um das halbe Gehalt wie unser eins arbeiten..hier leben sie mehrere Jahre verdienen in ihren Augen ein gutes Gehalt und kehren dann nach Hause zurück wo sie sich eine Wohnung kaufen um die Hälfte Preis wie bei uns…so sieht es aus! Und net mir sein zu schod für gewisse Arbeiten am Gast!!

      • krakatau

        an yes nach den Bauern zumindest

    • walter

      die armen Hoteliere!!!
      zuerst fließt das ganze Schwarzgeld in Ausland weil man bei uns nicht mehr als 1000 Euro bar zahlen darf und jetzt auch noch das!!
      Hilf SVP, bitt für uns Arno! 🙂

    • Oberwind

      Die Hoteliers sind auf dem besten Weg den Bauern in Sachen Handaufheben den 1. Rang abzunehmen. Dabei sollte die doch am besten wissen dass Beiträge nur gewährt werden können solange es Dumme gibt die tatsächlich noch Steuern zahlen.

    • Gregory

      Die unverschuldet Verschuldeten. 😀

    • LUDWIG

      Erleichterungen muss es für alle Wirtschaftszweige geben, das wäre wohl das Mindeste!
      Hier haben wohl einige ein Neidproblem!
      Oder beneidet ihr die Hoteliere um ihren 16 Stunden-Tag?
      Wenn ihr mit eurer Arbeit fertig seit, haben die Hoteliere noch nicht mal
      die Hälfte ihrer Arbeit geschafft!
      Blöde Kommentare!

      • Gregory

        Schade LUDWIG, dass Sie schon mit ihrer Arbeit fertig sind. Wäre so nett gewesen den „blöden“ Kommentar von LUDWIG noch über den „16 Stunden-Tag“ hinaus zu lesen. Arme überarbeitete Hoteliere (!). 😀

        • Andreas

          Sie haben wirklich kein Ahnung von der Arbeit der Hoteliere.

          • Gregory

            Nein „Andreas und Ski“, wer mehr als ein Jahrzehnt in der Hotellerie gearbeitet hat und sich selber in großen Hotels mit mehr als 150 Gästen abgemüht hat, wie ich, darf wirklich keine Ahnung haben von dieser Arbeit. Sehr interessant, wieviele Leute hier mit solchen Vorurteilen herumgeistern. 😉

            • Gregory

              Diesen Kommentar kann ich auch Pincopallino widmen. Ha, ha, ha, was seid ihr denn nur für Kleingeister. Immer nur meinen, ihr sselbst würdet alle Texte und Texter richtig zuordnen können. Da euch wohl zum x-ten Mal eure Engstirnigkeit ein Schnippchen geschlagen, dass ihr nicht einmal die untermalene Pointe erkannt habt. 😀

            • Hubert

              @ Gregory
              wenn Du wirklich ein Jahrzehnt in der Branche gearbeitet hast, dann hast Du auch von der Suppe gegessen, in die Du jetzt spuckst.
              Wenn Du Glücklicher jetzt eine andere, bessere Arbeit gefunden hast, dann neide doch den in der Tourismusbranche Tätigen nicht ihre Arbeit, die Du verschmäst.
              Nein, die Handaufheber sind nicht Diejenigen, sondern schon eher Jene, meine ich.

          • Manuel

            Andreas..Sie schon haben Ahnung…so wie man an ihren Kommentaren liest, verstehen sie alles!! 🙂 Einstein..wäre ein geeigneter Nick Name für Sie!

      • Hez

        Es sind net nur die Hoteliers die 16 std am Tag arbeiten!

        • Hubert

          @Hez

          Du hast recht, es sind nicht 16 Stunden, sondern wenn man als Arbeit auch wie in AN Kreisen (speziell in Beamtenkreisen normal) auch die Zeit der Präsenz für Eventualitäten mitrechnet, dann sind es viel, viel mehr.
          Das kann aber ein Mensch mit fester Arbeitszeit anscheinend gar nicht nachvollziehen, gell?

    • Ski

      Neider und hirnlose Kommentare hier! Ohne Tourismus stirbt das Land!

    • Pincopallino

      @ Walter & Gregory
      Ihr könnt euch ja beide ein Hotel oder ein Gasthaus pachten/kaufen, dann werdet ihr euch vor lauter Schwarzgeld nicht mehr wehren können und ihr könnt in Saus und Braus leben.
      Und natürlich könnt Ihr euch auch genügend Mitarbeiter anstellen, damit ihr am Abend nur mehr die 500 € Scheine zählen braucht. Ihr werdet sehen, ihr werdet nach einem Monat bereits STINKREICH sein.

      • Gregory

        Nochmals in korrekter Form geschrieben: Diesen Kommentar kann ich auch Pincopallino widmen. Ha, ha, ha, was seid ihr denn nur für Kleingeister. Immer nur meinen, ihr selbst würdet alle Texte und Texter richtig zuordnen können. Da hat euch wohl zum x-ten Mal eure Engstirnigkeit ein Schnippchen geschlagen, dass ihr nicht einmal die untermalene Pointe erkannt habt. 😀

        • Hubert

          @ Gregory

          Deine „geistreichen“ Kommentare sind wirklich schwer zu verstehen für „Engstirnige“
          Es bleibt dem Leser überlassen, darüber zu befinden oder hast Du auch da etwas dagegen?

    • tito

      16 Stundentage?? Und von Jaenner bis Maerz Urlaub!!! Es schleimen koennen die Hoteliers eh am besten mit ihren aufgesetzten Dauergrinsen!!!

    • lucky

      Viele Hoteliers und Gastronomen (Restaurant, Almen Eisdielen usw…
      würden Mitarbeiter fürs ganze Jahr aufnehmen (unbefristet), wenn die Arbeit
      vorhanden wäre. Aber natürlich mit unseren Gesetzen (alle zur gleichen Zeit Schulferien,
      die Industrie und viele Handwerker machen nur zur Weihnachten und August Urlaub.
      Wie soll ein Restaurant am See/Meer im Winter überleben, oder eine Alm auf 2000
      Meter, wenn im Winter kein Lift geht, oder in der Stadt die Hotels offen lassen, wenn Sie
      zu weit vom Skigebiet entfernt sind, usw. Hat doch alles keinen Sinn.,
      So langsam gefällt mir mein Beruf im Gastgewerbe wieder, denn laut Kommentare haben wir viele Neider, und das ist schön so.

    • iluap

      Bei den Hotelieren stimmen die 16 stunden täglich allemal, Auch wenn die Betriebe 2-4 Monate im Jahr geschlossen sind, kann es sich kein Gastwirt leisten 2-4 Monate Urlaub zu machen, die Tägliche Büroarbeit u.v.m muss täglch erledigt werden auch wenn der Betrieb geschlossen ist, sobald der Betrieb aber wieder geöffnet ist gibt es für ihn keinen freien Tag. Jeder Angestellte/Mitarbeiter hat 5/6 Wochen Urlaub im Jahr + jedes Wochenende und einige Feiertage, als kommen diese auch auf 110 Freie Tage im Jahr. (3-4 Monate), nur ein kleiner Unterschied, wenn diese zu Hause sind, haben Sie wirklich Urlaub und müssen nicht mehr an die Arbeit denken

    • sheila

      Gibt es in Südtirol tatsächlich nur mehr Neid und Missgunst, mal sind die Bauern dran, dann die Hoteliers, zum Schämen!

    • Gregory

      Ja und die Lehrer habt ihr wohl vergessen. Die werden doch am meisten beneidet, oder jetzt etwa nicht mehr? 😀

    • Filo

      Wer sich Lobbys mit eigenen Pressausendungen leisten kann, ist immer in der Zeitung präsent, wie hier der HGV, aber ebenso der Bauernbund, der Handwerkerverband, der Verband der Handelstreibenden, die Caritas, usw. Und alle weinen, wie nur sie Steuer zahlen würden und nur sie Anrecht auf besondere Berücksichtigung bei der Vergabe von Landesbeiträgen hätten etc. und so weiter und dergleichen mehr, und nur sie der einzig tragende Pfeiler unserer „Privat“-Wirtschaft wären.

    • Hubert

      Hier wird wieder einmal über eine Kategorie hergezogen – einfach nur dumm!
      Anstatt man sich gemeinsam gegen die Politiker aufregt, die für die ganze Steuersituation verantwortlich sind, anstatt man sich gemeinsam gegen die Bankenwelt aufregt, die für die Krise verantwortlich ist, anstatt man sich gemeinsam gegen geplante Kriege aufregt, die gerade die armen Menschen verheizen,
      limitiert man sich hier (dem Geiste entsprechend) darauf, genau das zu tun, was die herrschende Klasse vom Volk erwartet: sich gegenseitig zu zerfleischen – bravo kann ich da nur sagen!

    • Frage?

      Herr HGV Boss , es können ja alle einen Ganzjahresbetrieb machen!

      Steht jedem frei!

      Dafür ist diese Gesetz ja gemacht!

      Es geht um Ganzjahresarbeitsplätze und nicht um Kostenteilung für die Wirte!

      Während der Saison Hungerlöhne blechen und in der Zwischensaison die Belegschaft der Öffentlichkeit zur Erhaltung zuschanzen! Nein, so nicht Herr Oberjammerer!

      Kaufen Sie sich so wie die Bauern, noch ein Paar Schuhe um 2 Nummern kleiner , damit sie besser jammern können!

    • christian waschgler

      Es hat wenig Sinn wenn eine Berufsgruppe die andere schlecht macht, Arbeiter gegen Unternehmer, Bauern gegen Gastgewerbe und am Schluss Alle gegen Alle. Das freut nur die Politiker , denn solange sich das Volk gegenseitig die Köpfe einschlägt statt die der Politiker und Bürokraten, sitzen sie in ihren gutbewachten Ämtern und schrauben die Steuern noch weiter hinauf und freuen sich dass das Volk mit dem Überleben beschäftigt ist.

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