Du befindest dich hier: Home » News » „Optimismus ist wichtig“

    „Optimismus ist wichtig“

    „Optimismus ist wichtig“

    Die Regierung Renzi lockert den Kündigungsschutz. Senator Hans Berger klärt auf, welche Änderungen nun auf Südtirols Arbeitnehmer zukommen werden.

    TAGESZEITUNG Online: Herr Senator, wie bewerten Sie als Mitglied der Arbeitskommission im Senat die Arbeitsmarktreform der Regierung Renzi? 

    Hans Berger: Die Regierung hat am 24. Dezember zwei von fünf erwarteten Dekreten erlassen. Diese Maßnahmen müssen nun von den Arbeitskommissionen im Senat und in der Kammer begutachtet werden. Ich gehe davon aus, dass die Dekrete bis spätestens Ende Februar in Kraft treten können. Die Arbeitsmarktreform ist als kopernikanisches Element bezeichnet werden – und ich hoffe, dass die angekündigte Reform nicht zum Reförmchen wird. Diese Gefahr besteht, weil hier viele verschiedene Kräfte am Werk sind. Es besteht kein Zweifel daran, dass das italienische Arbeitsrecht einer grundlegenden Reform bedarf. Die internen Auseinandersetzungen im PD dürfen Matteo Renzi nicht daran hindern, diese Reform durchzuziehen.

    Ein Dekret betrifft die Lockerung des Kündigungsschutzes …

    Das, was Renzi vorhat, ist als sehr positiv zu bewerten. Es geht nicht darum, den Kündigungsschutz komplett aufzuheben. Doch in Zeiten, wo Beschäftigung notwendig ist, braucht es eine Flexibilität im Arbeitsrecht. Das italienische Arbeitsrecht ist aufgrund der immer wiederkehrenden Änderungen zu einem unübersichtlichen Regelwerk geworden, das dauerhaft Anlass für Arbeitsstreitigkeiten ist. Mit der Neuregelung werden die privaten Verhandlungen ermöglicht und es werden im Sinne der Auflösung des Arbeitsverhältnisses klare Spielregeln und klare Limits gesetzt, was nur zu begrüßen ist. So gibt es auch eine Unterscheidung zwischen Betrieben mit mehr und jenen mit weniger als 15 Mitarbeitern. Die Forderungsmöglichkeit für entlassene Mitarbeiter regeln sich je nach dem, wie lange das Arbeitsverhltnis schon besteht und auch nach der Größe der Firma. Was es natürlich braucht, ist ein funktionierendes Arbeitsgericht und es ist immer die Möglichkeit der außergerichtlichen Vereinbarung vorzuziehen. Wenn dies nicht so sein sollte, dann hat auch der Richter mit diesem jetzigen Entwurf bestimmte Vorgaben für die Entschädigungszahlungen bei Kündigungen. Und es dürfte nicht mehr vorkommen, dass eine Firma aufgrund von Streitigkeiten um ihre Existenzgrundlage bangen muss. Vorgesehen ist die Zahlung eines halben Monatslohns pro Beschäftigungsjahr mit einem Maximum von sechs Monatslöhnen bei einem langjährigen Arbeitsverhältnis.

    Die Regierung hat bislang die öffentlichen Bediensteten von dieser Lockerung des Kündigungsschutzes ausgenommen … 

    Es muss verfassungsmäßig überprüft werden, ob es zwei unterschiedliche Rechtssysteme für öffentliche und private Arbeitnehmer geben darf. Auch in der öffentlichen Verwaltung sollte Leistung mehr Anerkennung finden. Das heißt es braucht die Möglichkeit, auch unproduktive Mitarbeiter zu entlassen, um die Fleißigen nicht zu demotivieren.

    Die zweite Neuregelung betrifft die Arbeitslosenunterstützung …

    Diese wird ab 1. Mai 2015 neu geregelt und strenger gehandhabt. Der Arbeitslose muss bei Bezug dieser Unterstützung nachweisen können, dass er Umschulunskurse wahrnimmt und Arbeitsangebote nicht ablehnt. Er muss beweisen, dass aktiv von seiner Seite nach einer Arbeit gesucht wird, damit er nicht zum Nutznießer des Sozialsystems wird. Zudem will die Regierung mit einem Dekret eine in ganz Italien vernetzte Arbeitsvermittlungsstelle einführen.

    Wird es am Ende des Jahres Terminaufschiebungen geben?

    Einen Aufschub wird es bei den Brandschutzbestimmungen für die Gastbetriebe und beim Abfallbewirtschaftungssystem Sistri geben. Zudem wird auch der Termin für die Überprüfung der landwirtschaftlichen Maschinen aufgeschoben. Für Südtirol bedeutsam ist auch die Verschiebung des Termins für die Bewerbungen um die Autobahnkonzessionen. Im Falle der Brennerautobahn bekommt das Land die Möglichkeit, das Angebot noch besser vorzubereiten.

    Renzi sagte bei seinem Jahresrückblick: Italien sei zwar müde, doch im kommenden Jahr werde es einen Aufschwung geben. Teilen Sie seinen Optimismus?

    Renzi hat mit seinem 80-Euro-Gutschein und der Arbeitsmarktreform wichtige Anreize geschaffen. Doch so lange es kein Wachstum gibt, helfen die besten Maßnahmen nichts. Was Italien benötigt, sind Investitionen und Steuererleichterungen. Zudem wird Renzi versuchen, die Drei-Prozent-Klausel neu definieren zu lassen. Angela Merkel und Wolfgang Schäuble geraten mit ihrer Sparpolitik immer mehr unter Druck. Deshalb traue ich dem Ministerpräsidenten zu, dieses Ziel zu erreichen. Renzi hat den großen Vorteil, Optimismus zu verbreiten. Und dieser Optimismus ist für Italien wichtig. Denn depressiv zu sein, ist einfach, schwieriger ist es, Anstrengungen vorzunehmen. Wir Südtiroler können nur froh sein, dass wir hier in Rom ein so gutes Verhältnis zum Ministerpräsidenten haben.

    Interview: Matthias Kofler

    Clip to Evernote

    Kommentare (48)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • Visionär

      Berger ist die größte Nullnummer im Senat.

    • Pincopallino

      Südtirol wäre ganz schön Arm dran wenn wir Berger nicht hätten!

      • Steuerzahler

        Südtirol braucht auch Steuererleichterungen. Sie Herr Berger haben den Tourismus mit der Kurtaxe und anderen Abgaben beglückt. Schon vergessen? Von anderen Steuersenkungen fordern und selber Steuern einführen. Glauben Sie, alle Leute sind blöd und durchschauen das nicht.

        • warpet

          meinen informationen zufolge wird die kurtaxe vom gast verrichtet und entlastet somit den steuerzahler. also macht berger eh genau das was herr/frau steuerzahler gerne möchte. man kann natürlich trotzdem darüber motzen.
          im übrigen hat südtirol in den letzten jahren wenn dann steuern gesenkt als erhöht.

    • Doc

      Ja, das scheint auch mir wichtig, den Arbeitslosen erst mal unter Generalverdacht zu setzen, noch dazu wo die ital. Gesetzgebung jq so ungeheure
      Sozialmaßnahmen vorsieht. Hartz4 für Ärmere lässt grüßen.

    • Doc

      Vielleicht sollte sich die Politik mit der Sache mal auf einem etwas grundsätzlicheren Niveau beschäftigen, und der Frage nachgehen, aber da scheint wohl jede Hoffnung vergeblich.

    • . . .

      Der Kündigungsschutz für öffentliche Bedienstete soll genau so auf den Neuesten Stand gebracht werden. Die Angestellten im öffentlichen Sektor wissen jetzt schon nicht mehr, wie sie ihre Situation noch mehr ausnutzn könnten.

    • Conny

      Ist ja alles gut und recht mit dem Job Act, aber kein Mensch kann verstehen, warum ein Unterschied zwischen privaten und öffentlichen Angestellten wiedereinmal gemacht wird. Ich glaube die „beste“ Arbeitsrechtsreform wäre, wenn man endlich die gleichen Rechte u. Pflichten für öffentliche und private Arbeitnehmer einführen würde. Die Unterschiede sind so gravierend, das einem regelrecht die Haare zu Berge stehen.

    • Doc

      Es mutet übrigens schon ein wenig seltsam an, wenn sich ein SVP-Exponent so begeistert davon zeigt, dass Italien eine Neudefinierung der Drei-Prozent-Klausel erreichen könnte.

    • Batman

      Berger’s leeres Gerede!

    • wipptoler

      Jo herr berger können sie donn während der Urlaubszeit als Senator ietz
      Schilehrer
      Hotelier
      und weis ich noch was alles – nacharbeiten!

      aso zeigen wie man an schihelm aufsetzt zeigen u.s.w……….

    • Staller

      Der Arbeitslose muss Umschulunskurse wahrnehmen und darf Arbeitsangebote nicht ablehnen – also wenn es ein Arbeitsangebot in z. B. in Genua gibt muss der Arbeitslose die Stelle antreten und umziehen, ansonsten gibt es kein Geld mehr! Das ist Versklavung 2.0!!!! Wo es keine Arbeit gibt, wird man auch keine finden, logisch… was aber massiv enstehen wird, sind Arbeiten mit sehr sehr wenig Geld – ein Niedriglohnsektor, dadurch dann mehr Arbeitsstellen, die auch angenommen werden müssen, viel viel Spass dabei!!!!!!!!!!!

      • bueger

        Wie in Deutschland. Dort ist der jetzige Wirtschaftsboom über Billiglohn-Arbeitsplätze erkauft worden. Gleichzeitig hat man die Hartz 4 eingesetzt, um massiver Verarmung der Bevölkerung entgegenzuwirken.
        Nur einen relevanten Unterschied zu Italien gibt es: die Mentalität.
        Da kann man Maßnahmen setzen, wax man will, der Italiener jammert gern und viel, bevor er eine Schaufel in die Hand nimmt.

    • Doc

      Das leuchtende Beispiel ist wohl das deutsche Jobwunder…Schöne Neue Welt, wenn das die Perspektiven der Hoffnung sind.

    • Batman

      Alles Augenauswischerei! Um die hohen Zinsbeträge 90 Milliarden jährlich bedienen zu können, muss der Staat die Bürger mit hohen Steuern belasten. Dadurch bleibt dem Bürger kein Geld übrig um zu konsumieren. Der Job-Act schafft nur Billig-Arbeitsplätze. Renzi ist ein Blender wie alle Politiker!

    • Batman

      Politiker à la Berger haben wir genug!
      Fragt sich niemand, was tut ein Berger in Rom?
      Was hat Berger, seit er in Rom ist für Südtirol
      KONKRET GETAN?

    • karl.h

      berger hat Recht. es wird genug gejammert. ärmel aufstürzen und die Dinge anpacken.
      Jammerer wird es immer geben, kennen wir in Südtirol nur allzugut. Immer sind die anderen Schuld fürs andere Unbehagen. das ist einfach, bringt aber keinem weiter, am wenigsten dem Jammerer selbst. frustschieben as its best.

    • Batman

      „Zusammenfassung und Ausblick: Die Entwicklung unseres Finanzsystems läuft, wie gezeigt wurde, auf einen Endpunkt zu. Durch den Zins kommt es zu einer explodierenden Schuldenlast und auf der anderen Seite zur entsprechenden Vermehrungen der Geldvermögen bei wenigen Superreichen. Um die wachsenden Zinsforderungen erfüllen zu können, wird der einzelne durch den Staat und am Arbeitsplatz ausgebeutet. Die Globalisierung verschärft die Situation zusätzlich, da nun ganze Nationen in einen rücksichtslosen Verdrängungswettbewerb gezwungen werden. In diesem System spielt die Sicherung der Lebensgrundlagen eine immer kleinere Rolle, der Umweltschutz verkommt zum bloßen Schlagwort, da Wachstum, zur Bedienung der Schulden, absoluten Vorrang erhält. Auch die Kultur muß unter diesen Umständen verfallen, was sich besonders in der Politik feststellen läßt. Die Politik ist letztlich nur noch ein Erfüllungsgehilfe der reichen Oberschicht und soll durch restriktive Maßnahmen die Schuldenzahlungen der Bevölkerung sicherstellen. Durch die Nähe der Regierenden zur reichen Klasse degenerieren diese zunehmend und wer den für Korruption zugänglich. Jeder Bereich der Gesellschaft wird im Zinssystem zwangsläufig per – vertiert, die eigentlichen gesellschaftlichen Werte werden entwertet, da nur noch die Rendite zählt. Schöpferische Arbeit wird abfällig beurteilt, während leistungslose Zinsgewinne in der Gesellschaft an Ansehen gewinnen. Dabei ist dieses System allerdings von vornherein zum Zusammenbruch verurteilt, da die Zinslasten letztlich schneller wachsen als die reale Produktion und damit einen immer größeren Teil der Wertschöpfung beanspruchen. Auf der anderen Seite ermöglicht ein wachsendes Geldvermögen einer kleinen Gruppe Superreicher schließlich, alle Geschicke des Landes gezielt zu beeinflussen. Durch die Einführung der Kunstwährung „Euro hat sich die Herrschaft des Kapitals drastisch verschärft. Die Währungskrisen der letzten Jahre dar. Dabei bereitet sich die reiche Oberschicht offenbar gezielt auf einen solchen Schlag vor. Der Aktienmarkt wird beispielsweise angeheizt, um einen großen Teil der Bevölkerung zur Investition an der Börse zu animieren. Das ermöglicht der privilegierten Klasse den Ausstieg aus dem Aktienmarkt. Gleichzeitig werden die Finanzzentren gebündelt, um im Crash das eigene Vermögen zu sichern und eine effektive Umverteilung der Ersparnisse vom Mittelstand zu den Superreichen zu bewerkstelligen. Auch für die weitere Entwicklung nach dem Crash wer den anscheinend intensive Vorbereitungen getroffen, um alles im Griff zu behalten. So wird schon seit einiger Zeit ein effizientes Überwachungsnetz aufgebaut, das es den Machthabern ermöglichen würde, jeden Unmut in der Bevölkerung gewaltsam zu unterdrücken. Es besteht die reale Gefahr, daß unser System in einer Diktatur endet. Auch die Entwicklung eines Weltkrieges ist nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch durchaus vorstellbar. Da der finanzielle Niedergang welt – weit erfolgen wird, werden sich auch die Lebensumstände der Menschen drastisch verschlechtern. Dadurch wächst die Gefahr, daß es in allen Krisenregionen welt weit zu gewaltsamen Konflikten kommt. Für Mitteleuropa stellt hier vor allem das große Waffenpotential Rußlands ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar. Es ist durchaus denkbar, daß dieses Land nach einem völligen Zerfall des Wirtschaftssystems keine andere Möglichkeit mehr sieht, als eine Eroberung Mitteleuropas anzustreben. Fatalerweise befindet sich unsere militärische Situation bereits vor der Krise in katastrophalem Zustand und wird sich nach dem Crash noch wesentlich weiter verschlechtern. Dabei müßte es gar nicht so weit kommen, wenn die Menschen nicht immer den leeren Versprechen der Mächtigen erliegen wür – den. Eine Behebung der Fehler im Geldsystem wäre jederzeit durch eine Währungsreform möglich. Dies setzt allerdings eine aufgeklärte, an einer Besserung der Lage interessierte Bevölkerung und eine verantwortliche Führung voraus. Wohin die Entwicklung unserer Welt letztlich geht, hängt nicht zuletzt von der Einstellung und dem Willen eines jeden einzelnen ab. Hier hilft es wenig, auf Führungskräfte oder eine „Mehrheit zu vertrauen. Erstens haben die bisher leitenden Kräfte in Krisensituationen schon immer versagt und zweitens wurden Fortschritte in der Menschheitsgeschichte ausschließlich durch Minderheiten in Gang gesetzt. Selbst wenn dieses System in der schlimmsten Krise aller Zeiten untergeht, ist dies immer noch besser, als wenn sich die Umstände über einen langen Zeitraum verschlechtern.“
      Günter Hannich (*1968), dt. Autor, Finanzberater, in „Börsenkrach und Weltwirtschaftskrise – Der Weg in den 3. Weltkrieg“ (2002)
       

      • Franz

        Batman,
        wie wäre es mal mit ein bischen Realitsforschung.

        „Günter Hannich“ ist ein Verschwörungstheoretiker der sich als Geld experte bezeichnet und gern seine Bücher verkauft.
        Und anscheinend gibt es immer Menschen die diese Bücher kaufen.

        Am 14. April 2014 beispielsweise lauteten die Schlagzeilen auf der zu dem Newsletter gehörenden Homepage[3]:
        • „Durch Ukraine-Krise: Deutschland vor Finanz-Chaos.“
        • „€uro-Untergang droht jetzt.“
        • „Der €uro-Tod kommt.“
        • „Deutschlands Finanzsystem droht im Chaos zu versinken!“
        • „Spätestens 2014 kommt der €uro-Untergang. Sorgen Sie jetzt vor!“
        Ende 2014 wurden die Schlagzeilen aktualisiert. Jetzt heißt es:
        • „Spätestens 2015 kommt der €uro-Untergang. Sorgen Sie jetzt vor!“ 🙂

        Ender 2015 heißt es dann: „ Spätestens 2016 kommt der € Untergang . 🙂
        usw.

        • josef.t

          Zusammenfassung und Ausblick: Von Wahrsagerei halte ich sicher nichts, Vorhersagen auch kurzfristig wie auch beim Wetter, ist eine gewisse Skepsis immer angebracht……..
          Dennoch sollte man im Beitrag einige Punkte zu Ende denken…….
          Warum heute ganze Volkswirtschaften für Renditen arbeiten und die “ Schere “ zwischen Arm und Reich sich immer weiter öffnet…..
          Kapitalerträge weniger besteuert werden als Arbeit….. ob das wirklich immer so weiter gehen kann???

          • Doc

            Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er zerbricht. Man beachte nur mal die Art des Diskurses. Die Arbeitsmarktreform wird als kopernikanisches Element bezeichnet, ganz so als ob ehemals als soziale Errungenschaften betrachtete Rechte maßgeblich dafür verantwortlich wären, dass Italien heut dort steht, wo es steht, ganz zu schweigen von dem mittlerweile immer weniger korrelierenden Zusammenhang von Wirtschaftswachstum und Beschäftigung.

    • Franz

      Batman anstatt diese Verschwötungstheoretiker zu zitieren, trink lieber ein Glasl guten Eigenbau aus der Kalterer Gegend, oder auf der Linken Seite am Eingang von Sarntal. 🙂

    • josef.t

      Peterlini hat es auf den Punkt gebracht; um seine Familie zu ernähren sind 9000 € im Monat nötig. Berger hat wohl mit dem gleichen Problem zu kämpfen……..
      Um ihren Ansprüchen gerecht zu werden, braucht es immer mehr “ billige Arbeitskräfte “ und
      das Gesetz dafür, ist geradezu maßgeschneidert…….
      Wie man sieht, ein zufriedener Senator……

    • Doc

      Unbedingt, es wäre sehr sinnvoll, wenn wesentlich mehr Menschen politisch Karriere machen könnten, sozusagen als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Nach schon einer Legislaturperiode und entsprechendem finanziellem Polster ließe sich die allgemeine Lage wesentlich entspannter und optimistischer beurteilen.

    • i natz

      mäh mäh…………….. Mähmaschine!!!!

    • Staller

      Viele dumme Menschen glauben an das nette Gesicht vom Hans, und übergehen die Worte und das Geschriebene! Die neuen Reformen sind eine Umverteilung von unten nach oben. So werden Zukünftig Arbeitslose das Vermögen, Grundbesitz usw. bis auf eine Minnimalgrenze aufbrauchen bzw. verkaufen müssen, bevor Arbeitslosengeld bezahlt wird – sprich alles was man sich erarbeitet hat, geht verloren, so hällt und bekommt man das „dumme“ Fußvolk unter Kontrolle. Denn wer Geld hat, hat auch Macht, alle anderen müssen das Maul halten… also Leute wehrt EUCH früh genug, noch ist nicht alles verloren…

    • Staller

      …eine in ganz Italien vernetzte Arbeitsvermittlungsstelle – d.h. in Süditalien werden Tischler gesucht, finden keine, ein Blick in den Computer verrät, dass es in Südtirol genügend arbeitslose Tischler gibt. So gibt es einen netten Brief mit dem Stellenangebot aus Süditalien. Wird die Stelle abgelehnt wird das Geld gestrichen. Die neuen Arbeitsstellen sind meistens nur noch befristet, Wanderarbeiter und Zwangsarbeit per Gesetz!!!!

    • Batman

       „Hartz IV ist ein von Bundesregierung und Wirtschaft organisiertes Einsparprogramm, das über die Aussteuerung von Millionen Menschen aus angemessenen Leistungen funktioniert – mit Hilfe von sogenannter gemeinnütziger Arbeit bei minimalem Geldeinsatz. Alle Erfahrungen mit den schon laufenden >Ein-Euro-Programmen< zeigen, dass die Ausgrenzung erfolgreich gelingt. Durch die Erprobung der Arbeitsbereitschaft setzt die gemeinnützige Arbeit ihre ordnungspolitische und repressive Funktion um.“
      Gabriele Gillen, dt. Journalistin, in "Hartz IV – eine Abrechnung" (2005)
       
      „Hartz IV ist das Ergebnis einer Gleichung, die so schlicht ist, daß wir sie trotz trostloser nationaler Pisa-Ergebnisse ohne Mühe nachvollziehen können: Wo die Reichen immer reicher werden wollen, müssen leider immer mehr Menschen immer ärmer werden.“
      Gabriele Gillen, dt. Journalistin, in "Hartz IV – eine Abrechnung" (2005)
       

      • roadrunner

        Was soll das ganze blabla. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.

        • roadrunner

          Durch Bildung und Arbeit, erhalten die Bürger die Basis zur Selbstverwirklichung. In diese Richtung gehende öffentliche Förderungsmaßnahmen sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine funktionierende Gesellschaft.

          • ---

            Geh bitte…Arbeit als Basis zur Selbstverwirklichung und dann von blabla teden.

            • roadrunner

              Setze anstatt „…..“ bitte eine Gegenthese,.bevor du mir blabla vorwirfst. Ist dir das Klischee bekannt, dass wenn jemand keine Arbeit hat, in ein tiefes Loch fallen kann? Noch nie davon gehört? Denk nach, wenn du meine Aussage nochmals gründlich überdenkst, wirst du den Zusammenhang zwischen Arbeit und Bildung vielleicht erkennen und welchen Zweck dies erfüllt. Nein nein, es geht nicht nur um das Geld.

            • ---

              Der Zusammenhang zwischen Arbeit und Bildung? Die Jugendarbeitslosigkeitszahlen sind dir bekannt und die Tatsache, dass das Bildungsniveau dieser Jugend noch nie so hoch war wie heute?
              Ist dir das Klischee bekannt, dass der Großteil der Menschen, wenn sie denn könnten, lieber heute als morgen in Pension gehen würden, oder so gar nicht das arbeiten würden was sie arbeiten, wenn sie nicht dazu gezwungen wären?
              Und bitte…wir sprechen hier von aufgezwungenen Umschulungsmaßnahmen. Das hat net allzu viel mit Selbstverwirklichungsphantasien zu tun.
              Es wird schleunigst an der Zeit Arbeit und Wirtschaft anders zu denken. Vollbeschäftigung hat es nie gegeben und wird es nie geben. Von der Tatsache, dass Fortschritt und Digitalisierung immer mehr Berufsbilder unnötig machen werden ohne diese auch nur annähernd mit neuen zu ersetzen ganz zu schweigen.

    • Unterwind

      Der Gescheitelte und seine Durchhalteparolen. Wahnsinn, was so alles mit unseren Steuergeldern durchgefüttert wird.

    • Staller

      Leider gibt es zu wenig „Batman“s, viel zu wenig…

    • Hubert

      Wer mit nur etwas Hausverstand kann unter gegebenen Umständen noch Hoffnung hegen, dass Optimismus noch aufkommen könnte.
      Da kann wahrscheinlich selbst Berger nichts mehr ändern, oder doch?

    • Servus

      Wie schafft es der Berger von Zeit zu Zeit in die Tageszeitung zu kommen?

    • Flocky

      Hartz IV ist gleich wie Pech V, oder?

    • Georg

      80-Euro-Scheine = Neue Staatsschulden, die irgendwie vom Volke zu bezahlen sind.

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Kontakt

    Nach oben scrollen