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Vor der Wahl

Giovanni Seppi, Robert Silvestri, Marlene Hofer, Florian Perathoner, Günther Mahlknecht, Alexander Pfeifer, Luis Walcher, Robert Tezzele und Simon Klauser 

Die Jahreshauptversammlung der SBB-Ortsgruppe Leifers stand heuer ganz im Zeichen der Gemeinderatswahl und der Herausforderungen in der Landwirtschaft. Zwei langjährigen Funktionären wurde für ihren Einsatz gedankt.

Am 26. Mai wird in Leifers ein neuer Gemeinderat gewählt. Die Landwirtschaft, so hofft die Bauernbund-Ortsgruppe, wird wieder gut in der Gemeindestube vertreten sein. „Es geht bei dieser Wahl darum, ob wir wieder mitentscheiden und damit mitgestalten können. Da sehr viele Entscheidungen die Landwirtschaft direkt oder indirekt betreffen, wie etwa bei der Flächennutzung, ist eine starke und kompetente bäuerliche Vertretung für die gesamte Leiferer Landwirtschaft enorm wichtig“, unterstrich der SBB-Ortsobmann von Leifers, Alexander Pfeifer, auf der Jahreshauptversammlung der Bauernbund-Ortsgruppe Leifers im deutschen Kulturhaus.

„Mit Marlene Hofer, Robert Tezzele, Melanie Curti, Simon Klauser, Florian Perathoner und Robert Silvestri stehen wieder kompetente Kandidaten und eine Kandidatin zur Wahl, die die Landwirtschaft mit Sicherheit sehr gut vertreten werden. Doch dazu müssen sie gewählt werden!“ Pfeifer rief die Anwesenden dazu auf, den bäuerlichen Kandidaten eine Stimme zu geben und auch den Bürgermeisterkandidaten Giovanni Seppi zu unterstützen.

Auf seinen Einstand als neuer Landesrat für Landwirtschaft und die Herausforderungen in der Landwirtschaft ging Luis Walcher ein. Wichtig seien Zusammenhalt und Geschlossenheit, dann ließen sich viele Schwierigkeiten bewältigen. Zudem seien Herausforderungen für die Bäuerinnen und Bauern nichts Neues.

Eine wichtige Aufgabe sieht Walcher in der Kommunikation mit der Gesellschaft. Vielen Konsumentinnen und Konsumenten sei nicht bewusst, unter welch strengen Auflagen und auf welch hohem Niveau die Bäuerinnen und Bauern hierzulande Lebensmittel produzieren. „Unsere bäuerlichen Produkte sind viel nachhaltiger, als manche meinen. Das müssen wir besser kommunizieren“, so Landesrat Luis Walcher. Zudem müssten die vielfältigen Leistungen der Landwirtschaft stärker in den Mittelpunkt rücken.
Auf der Jahreshauptversammlung wurde zwei ehemaligen Funktionären gedankt, die sich bei der Neuwahl des Ortsbauernrates im Dezember nicht mehr der Wahl stellten. Florian Pfeifer war zwanzig Jahre im Ortsbauernrat tätig, darunter neun Jahre als Ortsobmann, sechs Jahre als Obmann-Stellvertreter und zudem noch fünf Jahre im Bezirksbauernrat Bozen. Matthias Clementi war fünf Jahre Ortsobmann.

 

 

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