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Schläger mit Filmriss?

Der 32-jährige Bozner, der in der Nacht auf Sonntag seine Freundin krankenhausreif geprügelt haben soll, will sich an nichts erinnern.

Ob es sich um eine Schutzbehauptung gegenüber seinem Anwalt Nicola Nettis oder um einen tatsächlichen Filmriss handelt, wird weiteren Verlauf des Strafverfahrens gegen ihn vielleicht zeigen.

Auf jedem Fall erklärte der 32-jährige Bozner, der in der Nacht auf Sonntag von der Polizei in einer Straße in der Nähe des Drususstadions verhaftet wurde, am Montag im Bozner Gefängnis: „Ich erinnere mich an nichts“.

Dem Mann wird vorgehalten, seine Freundin in der gemeinsam bewohnten Wohnung schwer verprügelt zu haben. Die Frau wurde ins Bozner Krankenhaus eingeliefert, der Mann von der Polizei festgenommen – zuvor hatte er sich den Beamten widersetzt und eine Scheibe eines Einsatzfahrzeuges eingeschlagen.

Die mutmaßlich strafbaren Handlungen des Bozners liefen in Etappen.

Zunächst verständigten Nachbarn die Polizei, der Mann und die Frau erklärten aber, es sei nichts Außergewöhnliches vorgefallen. Gegen 01.00 Uhr wurden die Polizisten erneut in die Wohnung gerufen, wo sie auf die verletzte Frau und den rebellierenden Mann trafen.

Letzterer wird voraussichtlich am Mittwoch dem Haftrichter zum Garantieverhör vorgeführt.

Laut seinem Anwalt hat er sich in der Nacht auf Sonntag am Arm verletzt und trägt einen Gips. Woher die Verletzung stammt, daran kann er sich laut eigener Aussage nicht erinnern. (tom)

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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