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„Ein bisschen übertrieben”

Ab Anfang nächsten Jahres endet die Frist zur Registrierung der DNA-Profile von Hunden. Die Tageszeitung hat sich in Bozen umgehört, was Hundebesitzer von der neuen Regelung halten.

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Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (17)

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  • criticus

    Der letzte Sprecher hat es auf den Punkt gebracht: Nicht realisierbar! Scheinbar gilt das für einige Gesetze des Herrn Schuler. Wer wird sich die Arbeit antun, Hundedreck aufzusammeln, bis zum geeigneten Labor zu bringen und dann noch die Kosten übernehmen müssen. Wobei niemand weiß, wo der Hundedreck abgegeben werden muss. Also kommen noch die Info-Telefonate dazu. Und wie funktioniert das dann mit der Strafe:
    -Bei nicht registrierten Hunden Urlauberhunden?
    -Genau so gut kann ein eingeworfenes Kotsäckchen aus Bosheit abgegeben werden.
    -wer bezahlt die ganzen Scherereien ( Kontrollen und evtl. Mahnungen)?
    Wir sind ja nicht einmal in der Lage die Schulden der nicht zahlenden Sanitätstickets und nicht zahlenden Autosteuer in den Griff zu bekommen. Ach ja, Sanität, wo kann man den Riesensack Scheiße, der jetzt wegen der Ernennung des Herrn Zerzer verursacht wurde, zur DNA abgeben? Zahlt da der Landeshauptmann , der Herr Zerzer oder die Rechtsberater des Landes?

    • meintag

      Die Scheiße darf nicht jedweder Bauer oder Spaziergänger in die Hand bzw. in das Säckchen geben. Sie müssen die Gemeindepolizei oder Carabinierie damit beauftragen. Sollte dann der dazugehörende Hund nicht registriert sein sollte Herr Schuler für den finanziellen Aufwand in Betracht gezogen werden.

  • robby

    @ criticus, das sehe ich genauso.
    Und wenn ich einen Hundekot zur Analyse abgebe, der Hund aber nicht erfasst ist werde ich wohl selbst für die Kosten aufkommen müssen.
    Schuler hat viele undurchdachte Gesetze auf den Weg gebracht. Dieses dürfte das dümmste sein.

  • sigo70

    Schuler scheint ja genau zu wissen wer den Kot liegen lässt, denn anscheinend sind es 90% der Einheimische und nicht die Touristen. Nur kann man es diesen Einheimischen nicht beweisen. Meiner Meinung nach lassen zum Großteil jene den Kot liegen, welche die Hunde frei laufen lassen. Wäre es da nicht eine Überlegung, den Test nur für jene zur Voraussetzung zu machen, welche den Hunde frei laufen lassen möchten. Wenn jemand den Hund frei laufen lässt müsste er dann bei einer Kontrolle im Register eingetragen sein und jene welche die Hunde an der Leine haben müssten bei einer Kontrolle Säckchen mit dabei haben. So eine Regelung wäre auch auf Touristen anwendbar.

  • meinemeinung

    der beste ist der mit der Kappn, wenn einer 3 Hunde hat ,dann redet der von Kosten. Fressen kaufen kostet nix. Da ist keine Dose zu teuer. Die Gäste sind die vernünftigsten Hundebesitzer, die wissen von Zuhause (Stadt) wie das abläuft.
    Einheimische sind die schlauen, gehen in der Früh bei Dunkelheit mit Hund gassi ,am Abend wenn es Dunkel ist gehen sie gassi und wohin, beim Nachbar , auf Gehsteige, andere Leute ihre Hausmauern, jeden Masten aber ja nicht bim eigen Haus, da will man das nicht haben.
    Für 90 % der Hundebesitzer gehört der Hund verboten, die sind bis zu 23 Stunden am Tag in Wohnungen eingesperrt und alleine, das ist die Sauerei und Tierquälerei, hier gehört hingeschaut.

    • robby

      @meinemeinung, dir sollte man auch die Essensmenge kürzen.
      Und nein, es sind genauso auch die Hunde der Urlauber die ihr Geschäft auf Wegen, in Grünanlagen und in Obstgütern erledigen. Wieso auch nicht. Im Hotel dürfen die Hunde nicht, also geht man mit dem Hund spazieren. Nur mit dem Entsorgen sind die nördlichen Urlauber fleißiger. Die südlichen Gäste sind eine Katastrophe.
      Einheimische Hundehalter gehen meist tagtäglich die selbe Gassirunde. Aber auch unsere Leute haben kaum Lust, die Hundekacke aufzusammeln. Da wird kurz geschaut ob man beobachtet wird. Wenn nicht geht man weiter.

  • prof

    Mit diesem Gesetz kann man wieder Arbeitsplätze schaffen, die nennt man Hundescheiße-
    EnsammlerInnen.
    Und für die Katzen,kein Gesetz? die machen ihr „Geschäft“ meistens in Nachbars Grund.

  • esmeralda

    Dieses Gesetz ist ein Schritt in die richtige Richtung. Endlich werden mal wenigstens alle Hunde im Land erfasst. Ich sehe sehr oft irgendwelche Schlägertypen mit kleinen Kampfhunden, die sie als Waffe mitführen, oft ohne Leine, niemals mit Maulkorb. Man fühlt sich sicherer, wenn solche Hundehalter kontrolliert werden und ihre „Waffen“ registriert sind. Südtirol ist ein Hochpreisland, die Touristen, die mit Hunden kommen, sind meistens zivilisiert, also keine unkontrollierbaren Kampfhunde..

    • pachamama

      Die Hunde müssen schon beim Sanitätsbetrieb gemeldet sein und mit einem Chip versehen sein. Wer den Hund nicht gemeldet hat wird höchstwahrscheinlich auch keinen DNA Test machen lassen.
      Das Gesetz ist Schrott!!

    • imago

      Von Natur aus gibt keine Kampfhunde, es ist immer der Mensch der für einen Hund verantwortlich ist und der ihn korrekt erziehen muss und wenn ein Hund egal ob es ein American Staffordshire Terrier, ein Pitbul, ein Malinoise, ein Schäferhund, oder ein kleiner York Shire Terrier oder ein Mischling ist, auf Abwegen bringt, schlecht erzieht, dann kann ein jeder von diesen zur Beissmaschine werden. Maulkorbpflicht sollte für alle diese Hunde in der Öffentlichkeit gelten.

  • romy1988

    @prof: Ich würde den Namen „dog shit collector“ vorziehen, klingt weniger peinlich.

  • dn

    Der Beschluss ist richtig und es sind nicht nur die Hunde der Touristen, .

  • else

    Dieses Gesetz ist der grösste Blödsinn seit langem.Auf sowas muss man erst mal kommen.

  • sukram

    Ein bisschen ist stark untertrieben. Sowas gibt es in ganz Europa nicht und erzeugt nur Kosten und Bürokratie.

  • kritischerbeobachter

    Hunde DNA – GRÖSSTE SCHWACHSINN den es gibt!
    Das kann nur der SVP einfallen!
    Es dauert noch lange bis zur nächsten Wahl, aber mit dieser Führungsspitze bekommen sie nochmals einen auf den Deckel.

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