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„Wer haftet?“

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22,3 Prozent der gemeldeten Impf-Nebenwirkungen sind schwerwiegend. Die Süd-Tiroler Freiheit stellt die Haftungsfrage.

Auf eine Landtagsanfrage der Süd-Tiroler Freiheit teilt die Landesregierung mit, dass 22,3 Prozent der gemeldeten Corona-Impf-Nebenwirkungen schwerwiegend ausfielen. Bis Ende Februar dieses Jahres wurden in Südtirol demnach 1.344 unerwünschte Reaktionen nach Covid-Impfungen gemeldet, davon 300 schwerwiegende.

Laut der STF geht aus der Beantwortung der Anfrage jedoch nicht hervor, wie viele Menschen von länger anhaltenden Impf-Nebenwirkungen betroffen sind und wer für diese haftet. „Zudem ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer der Nebenwirkungen noch viel höher ist, da viele Menschen auf eine Meldung verzichten“, so die Landtagsabgeordneten Myriam Atz Tammerle und Sven Knoll.

Sie wollen die Landesregierung ein weiteres Mal mit der Haftungsfrage konfrontieren. Im Januar habe es geheißen: Ohne zu unterschreiben, dass man selbst haftet, wird nicht geimpft.

Die STF berichtet von einer Bürgerin mit langanhaltenden, schweren Impf-Nebenwirkungen. Die Frau habe es aufgrund starker Schmerzen nicht mehr geschafft, in Vollzeit zu arbeiten. „Wir sind schockiert darüber, dass derartige Nebenwirkungen von Ärzten offenbar als normale Impfreaktionen abgetan werden“, heißt es von Atz Tammerle und Knoll, die eine genauere Analyse der Meldungen von Impf-Nebenwirkungen fordern.

Da sowohl mit Impf-Nebenwirkungen als auch mit Long-Covid völlig neue Krankheitsbilder entstünden, sei man auch für eine Anerkennung als solche. Dabei solle zwischen kurzzeitigen und langanhaltenden Symptomen unterschieden werden, um einen genauen Überblick über die Situation zu erhalten.

Die STF spricht sich darüber hinaus erneut gegen Impfzwang aus: „Ein Staat kann nicht Menschen dazu verpflichten, sich einer medizinischen Behandlung zu unterziehen, und sich selbst von jeglicher Verantwortung entziehen, wenn etwas schief geht.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (27)

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  • erich

    Das sind nicht einmal 0,01% aller geimpften. Habe mich aber schon länger gewundert aus welcher Impfung die STF geschädigt wurde.

  • andreas

    Natürlich gibt es Impfnebenwirkungen und es werden auch welche wegen der Impfung gestorben sein, das ist bei jeder wirksamen Impfung oder bei Medikamenten so.

    Jeder der durch Covid oder der Impfung starkt beeinträchtigt ist, wird von der Sanität behandelt und die Krankenkasse kommt dafür auf.
    Nebenbei war es schon vor Corona so, dass ein Patient vor jedem größeren Eingriff eine Einwiligung unterschrieben musste und damit auch die Verantwortung übernahm.
    Was genau erwartet sich die STF eigentlich bei „Verantwortung übernehmen“?

    Und was genau soll ein Arzt bei Impfnebenwirkungen, auch wenn sie stark sind, denn laut dieser Atz Tammerle, welche schockiert ist, machen?

    Jedenfalls wieder mal der übliche Schwachsinn, um gegen den Staat zu wettern, andere Themen haben die anscheinend nicht…

    • sigo70

      „dass ein Patient vor jedem größeren Eingriff eine Einwiligung unterschrieben musste und damit auch die Verantwortung übernahm“
      Wenn man aber einen größeren Eingriff gegen seinen Willen machen müsste, damit man weiter arbeiten darf, gildet das dann auch? Wenn persönlich das Nutzen- Risikoverhältnis nicht überzeugt, wurde auch niemand gezwungen den Eingriff durchzuführen und dabei die volle Verantwortung zu übernehmen.
      Ganz egal ob Impfung oder sonst ein medizinischer Eingriff, so eine Vorgehensweise wie die Menschen zur Unterschrift mit Impfung gedrängt wurden, darf nicht akzeptiert werden.

      • andreas

        Impfpflicht gab es schon vor dir und wird es auch nach dir noch geben, schon bei der ersten Pflichtimpfung 1807 in Bayern gegen Pocken gab es Leute wie du welche prophezeiten, dass den Leuten nach der Impfung ein Kuhschwanz wächst, was sich meines Wissens nicht bewahrheitet hat.

        Ihr selbstbestimmten Hobbyvirologen von den You Tube Akademie glaubt also ernsthaft, dass ihr eine medizinische Situation besser einschätzen könnt als Wissenschaft und Ärzte?

        Als Laie ist es unmöglich das Risiko eines medizinischen Eingriffs abzuschätzen, man unterschreibt also blind und mit der Unterschrift wird die Verantwortung „abgeschoben“, es ist also nicht viel anders als bei der Impfung.

        Es gab 2 Möglichkeiten, schnell und mit Risiko oder langsam und mit mehr Sicherheit einen Impfstoff zu entwickeln. Die erste Version wurde gewählt und das durchaus mit Erfolg.
        China hat z.B. mit seiner 0 Covid Strategie und ihrem schlechten Impfstoff gerade ein größeres Problem und sie ziehen es in Betracht, trotz ihres Nationalstolzes, dass sie die Pandemie ohne westliche Hilfe meistern, Biontech zuzulassen und einzusetzen.

        • sigo70

          Es geht ja nicht um die Impfpflicht, sondern um die aufgezwungene Haftung. Wenn die Wirksamkeit eines Medikaments nicht gänzlich geklärt ist und eine hohe Teilnahme an einer klinischen Prüfung eines solchen Medikaments gefördert wird, um die Zulassung und Entwicklung zu beschleunigen, sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass jene welche zur Teilnahme gezwungen werden, auch nicht die Verantwortung für Schäden übernehmen sollten. Der Witz an der ganzen Sache ist, sobald man unterschrieben hat, ist die Zustimmung ja freiwillig. Was ich kritisiere ist, dass auf diese Weise ein bekannter Kodex bzgl. Forschung, Entwicklung und Versuchen am Menschen ausgehebelt wird.

          • honsi

            @sigo70 Biintech schreibt auf seiner Website im Jahresbericht für die Börsenaufsicht: Es kann sein, dass wir nicht in der Lage sind, eine ausreichende Wirksamkeit oder Sicherheit unseres COVID-19-Impfstoffs und/oder variantenspezifischer Formulierungen nachzuweisen, um eine dauerhafte behördliche Zulassung in den Vereinigten Staaten, Großbritannien, der Europäischen Union oder anderen Ländern zu erlangen, in denen der Impfstoff für den Notfalleinsatz zugelassen oder eine bedingte Marktzulassung erteilt wurde.

            https://investors.biontech.de/node/11931/html

          • andreas

            @honsi
            Dass müssen sie schreiben, da sie sich gegen Schadensersatzforderungen der Aktionäre absichern müssen. Die Regeln an der Börse sind äußerst streng.
            Wenn es auch nur ein kleines Risiko gibt, welches den Börsenkurs stark beeinflussen könnte, sind sie gesetzlich dazu verpflichtet, es zu publizieren.

  • unglaublich

    „Die Impfung ist sicher“, „Geimpfte können nicht schwer an Covid erkranken“, „Geimpfte können das Virus nicht weitergeben“, „die Nichtgeimpften sind schuld an der Pandemie“. War alles falsch.

  • luis2

    Ihr gescheite Schreiber hier drinnen informiert euch mal besser.
    Expertenhearing zur Impfpflicht im Gesundheitsausschuss: Das Statement von Dr. Strasser

  • meinemeinung

    es geht um das Geld und der Haufen (STF) ist genau der Haufen D… der alles freiwillige und alles Gute in dieser Welt kaputt macht, es geht um das Geld und wer Haftet, einfach zum kotzen dies Leute.

  • gscheidhaferl

    Wäre hätte denn die Haftung übernommen wenn aufgrund der Schwurbler weder der Staat noch die Medizin Impfstoffe entwickelt hätte? Würden eh wieder die gleichen schreien, dass nichts zum Schutz unternommen wurden. Dieses „Hauptsache dagegen“ nervt und hat mit konstruktiver Kritik nichts zu tun

  • esmeralda

    zum Glück haben circa genauso viele Leute, die nur mit einem Plazebo „geimpft“ wurden, ebenfalls „Nebenwirkungen“

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