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Der Ritten Express

Foto: Max Pattis

Die ersatzgeschwächten Rittner Buam setzten sich am Samstagabend bei den Steel Wings in Linz mit 4:2 durch.

Am Samstagabend ist dem Team von Santeri Heiskanendie Trendwende geglückt. Die ersatzgeschwächten Rittner Buam setzten sich bei den Steel Wings Linz 4:2 durch und beendeten damit eine seit drei Spieltagen anhaltende Niederlagenserie.

Gegen die Steel Wings musste Coach Santeri Heiskanen auf die Leistungsträger Brunner, Sailio, Sharp und Frei verzichten, konnte aber Jake Smith zwischen den Pfosten aufstellen. Die Blau-Roten gingen in Oberösterreich engagiert zu Werke, hatten mit 14:12 Schüssen im Startdrittel auch mehr Chancen als die Gastgeber – diese trafen jedoch zwei Mal ins Schwarze.

Mit einem Doppelschlag innerhalb von 46 Sekunden zwischen Minute 7.37 und 8.23 brachten Stuart per Abstauber und Freunschlag mit einem abgefälschten Schuss die Linzer Jungspunde in Front. Die Angriffsbemühungen der Rittner Buam, die im Anschluss zwei Unterzahlsituationen schadlos überstanden, endeten spätestens beim aufmerksamen Egger.    

Im Mitteldrittel musste in der 23. Minute Quinz eine Zwei-Minuten-Strafe absitzen, die Smith wegen Spielverzögerung aufgebrummt bekam. Mit einem Mann weniger glückte den Blau-Roten der Anschlusstreffer. Nach einem Turnover zog Pechlaner ab, Egger ließ abprallen und Kevin Fink erzielte das 1:2 (23.05).

Es war sein fünftes Saisontor.

Für die Gäste kam es noch besser, denn wenig später gelang Stefan Quinz, nach sagenhafter Vorarbeit Julian Kostners, mit der Rückhand der Ausgleich (28.01). Für den Angreifer handelte es sich um den vierten Saisontreffer. Jetzt kam der Ritten Express so richtig ins Rollen, denn nach etwas mehr als einer halben Stunde gingen die Buam erstmals in Führung.

Nach einem Giacomuzzi-Schuss, den Egger abwehrte, beförderte Granza die Scheibe ins eigene Tor (33.51). Drei Minuten vor der zweiten Pause hatten die Rittner Pech, als Spinell nur den Pfosten traf. Im Gegenzug zeichnete sich Smith mit einer starken Parade aus.

Auch im letzten Spielabschnitt ging es hin und her. Linz drückte vehement auf den Ausgleich, doch Smith erwies sich als Fels in der Brandung. Zwei Minuten vor Schluss machte „Rückkehrer“ Simon Kostner mit einem Kabinettstückchen den Sack endgültig zu, als er Egger mit einem Backhandschuss durch seine eigenen Beine zum 4:2-Endstand bezwang.

Damit war der erste Rittner Sieg im Jahr 2022 perfekt. Für Ritten handelte es sich um den fünften Erfolg im sechsten Aufeinandertreffen mit den Linzern.  

Steel Wings Linz – Rittner Buam 2:4 (2:0, 0:3, 0:1)

Tore: 1:0 Stuart (7.37), 2:0 Freunschlag (8.23), 1:2 Kevin Fink (23.05/SH), 2:2 Stefan Quinz (28.01), 2:3 Adam Giacomuzzi (33.51), 2:4 Simon Kostner (58.00)

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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