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„Alles ist Landschaft“

Im Rahmen des Europa Forum Luzern hat Landesrätin Hochgruber Kuenzer das Landesgesetz Raum und Landschaft als „Best practice“ auf dem Weg Richtung Klimaschutz und Nachhaltigkeit vorgestellt.

Die Bedeutung einer nachhaltigen Raumentwicklung auch in Hinblick auf den Klimawandel stand im Mittelpunkt des Redebeitrags von Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer zur Videokonferenz „Klimaschutz in Räumen“ am Donnerstag.

Dazu war die Landesrätin im Rahmen des internationalen Europa Forum Luzern eingeladen worden, wo sich Entscheidungsträger aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik mit der Zukunftsfähigkeit der Schweiz in einem starken Europa beschäftigen.

„Das Landesgesetz Raum und Landschaft stellt einen Paradigmenwechsel dar: ‚Alles ist Landschaft‘ bedeutet, dass die Landschaft als Gesamtes mit ihren Freiräumen und ihren Siedlungsgebieten unter den Landschaftsbegriff fällt. Zudem kommt dem Denkmalschutz eine wichtige Rolle für den Klimaschutz zu“, betonte Landesrätin Hochgruber Kuenzer.

Sie erklärte auch die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Südtirol „Everyday for future“: „Die Tatsache, dass viele andere Länder und Regionen diesen Weg der Nachhaltigkeit einschlagen, bestärkt uns in unserer Überzeugung und gibt uns Mut und Kraft, daran vernetzt und grenzübergreifend weiterzuarbeiten.“

Experten aus Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz präsentierten zum Thema „Klimaschutz in Räumen“ „Best practice“-Beispiele für eine aktive Klimaschutz-Politik. So wurden unter anderem das Smart City-Projekt von Helmond (Niederlande) oder die Strategie der Klimaneutralität der Stadt Mannheim (Deutschland) vorgestellt. Unter den Teilnehmenden fanden sich Verantwortliche der Bereiche Raum- und Stadtentwicklung sowie politische Vertreterinnen und Vertreter der Schweizer Kantone und Gemeinden.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (3)

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  • perikles

    Die Landesrätin bemüht sich redlich, nur scheint das Konstrukt zu kompex und aufwendig.

  • owl

    Wenn dieses Landesgesetz „Best practice“ sein soll (egal für was), na dann Gute Nacht!

    @perikles: Die Landesrätin bemüht sich redlich darum die Unfähigkeit der Landesregierung in Sachen Urbanistik zu verschleiern. Unter anderem indem sie sachliche Kritik als Partikularinteressen bezeichnet und ignoriert. Abgesehen davon, ist sie diejenige, die für ihre Wählerschaft Möglichkeiten zur Erweiterung und Umwidmung durchgesetzt hat, die vorher gar nicht denkbar waren.

  • ostern

    Das ist ein Beispiel unserer „Aushängeschilder“!?!?!?!?!?!
    Na, guate Nocht!!!

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