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Der Heizkosten-Scheck

Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair schlägt eine Sofortmaßnahme für Südtirols Bürger vor, um die Folgen der extremen Preisentwicklungen im Energiesektor abzufedern.

Nach zwei Jahren der Pandemie, die viele Familien, Betriebe und Selbstständige vor die Existenzfrage gedrängt habe, stehe mit den massiven Preissteigerungen im Energiesektor neues Ungemach bevor. „Allen voran die EU und die verantwortliche Regierungspolitik hierzulande versagen schon wieder, wenn in diesem Winter alte Menschen, Alleinerziehende und Familien mit geringem Einkommen in den eigenen vier Wänden frieren müssen“, gibt Ulli Mair in einer Aussendung einleitend zu bedenken.

Es müsse jetzt gehandelt werden, damit die Südtiroler nicht wieder im Kaltem sitzen, unterstreicht die freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Als Sofortmaßnahme braucht es einen Heizkostenscheck, wie wir Freiheitliche ihn bereits im Jahr 2009 vorgeschlagen haben. Der Antrag sah vor, dass Familien, die weniger als 1.200 Euro netto im Monat an Einkommen zur Verfügung haben, mit einem Heizkostenscheck von 250 Euro unterstützt werden. Damals fand der Antrag keine Mehrheit im Landtag, aber angesichts der dramatischen Preisentwicklung im Energiesektor muss dieses Ansinnen erneut auf die Tagesordnung. Die Kriterien sind an die heutige Situation anzupassen, damit für möglichst viele Südtiroler Familien, die Unterstützung benötigen, ein Netz gespannt wird“, betont Ulli Mair.

Die Belastungen der vergangenen zwei Jahre würden immer noch schwer wiegen, und die angekündigten Preissteigerungen von bis zu 66 Prozent bei den fossilen Brennstoffen seien für viele Familien im Land nicht hinnehmbar. „Es ist zu befürchten, dass das Heizmaterial nicht mehr leistbar wird“, gibt die freiheitliche Landtagsabgeordnete zu bedenken.

 

„Nach dem Armutszeugnis der Landesregierung den Strombonus, für die Haushalte – trotz Wahlversprechen – nicht umsetzen zu wollen, darf diese Politik der sozialen Kälte nicht weiter fortgesetzt werden. Bürger, die in ihrer eigenen Wohnung frieren müssen, darf es in der EU und insbesondere in Südtirol nicht geben. In einem Land, das doppelt so viel Energie produziert, wie es verbraucht, müssen die Früchte dieses Reichtums insbesondere jenen zugutekommen, die sie angesichts der anstehenden Herausforderungen am dringendsten benötigen“, hält die freiheitliche Vizeparteiobfrau Ulli Mair abschließend fest.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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