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Der Probealarm

Foto: lpa/M. Clara

Am Mittwoch um 10.07 Uhr waren landesweit eine Minute lang alle 570 Sirenen zu hören: Der Zivilschutz-Probealarm wurde im Beisein von Bevölkerungsschutzlandesrat Schuler durchgeführt.

Beim Zivilschutz-Probealarm am heutigen internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung in der Landesagentur für Bevölkerungsschutz an der Drususallee in Bozen wurde der interne Ablauf durchgespielt:

Ab 9.45 Uhr tagte die Einsatzleitung in der Verkehrsmeldezentrale, alle neun Bezirkseinsatzzentralen der Freiwilligen Feuerwehren waren  in Videokonferenz zugeschaltet.

„Die Mitteilung in Hörfunk und Fernsehen wurde nicht unmittelbar nach dem Ertönen der Sirene ausgestrahlt, um den Personen Zeit zu geben, sich in ein Gebäude zu begeben, Fenster und Türen zu schließen sowie Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten und Radio und Fernsehgerät einzuschalten“, unterstreicht der Direktor des Landesamtes für Zivilschutz Günther Walcher.

Nach einer halben Stunde war die Übung abgeschlossen.

Heute wurde auch die Ansteuerung der Sirenen überprüft, da die Umstellung auf die digitale Kommunikation nun abgeschlossen ist. Auch eine Push-Mitteilung über die Meteo-App wurde verschickt.

„Die Unwetterereignisse und Gefahrensituationen“, unterstreicht Bevölkerungsschutzlandesrat Arnold Schuler, „nehmen zu und somit auch das Risiko, dass die Bevölkerung in Gefahr gerät. Gerade deshalb ist es wichtig, dass die Alarmierung funktioniert und die Bevölkerung weiß, wie sie sich in solchen Fällen verhalten soll“.

In der Einheitlichen Notrufzentrale 112 gingen während der Übung nur 49 Anrufe ein, die nach dem Grund des Sirenenalarms fragten: Diese geringe Anzahl lässt darauf schließen, dass die vorab erfolgte Information der Bevölkerung Wirkung gezeigt hat.

Anfrage zur Auslösung eines Zivilschutzalarms nur durch berechtigte Amtspersonen

Eine Anfrage zur Auslösung eines Zivilschutzalarms können nur berechtigte Amtspersonen vornehmen: alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister als oberste Zivilschützer ihrer Gemeinde und die Einsatzleiter der Feuerwehr sowie, falls mehrere Gemeinden betroffen sind, der Landeshauptmann.

Geht eine Anfrage zur Auslösung eines Zivilschutzalarms ein, informiert die Berufsfeuerwehrzentrale die Landesnotrufzentrale und die Verkehrsmeldezentrale. Dort wird der Text für das Bevölkerungsinformationssystem aufgenommen. Das Passwort zur Auslösung des Zivilschutzalarms übergibt die Berufsfeuerwehr der Landesnotrufzentrale. Diese löst am Computer den Alarm aus. Die BIS-Meldung wird über die Verkehrsmeldezentrale an Radiosender und Fernsehstationen übermittelt und im Bürgernetz veröffentlicht.

Weitere Informationen im Bereich Zivilschutz auf der Internetseite des Landes Südtirol.

Foto: lpa/M. Clara

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