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Der Impf-Report

Foto: Sabes/ 123RF.com

Mit Stichtag 23. September haben bereits 71,1% Prozent der impfbaren Bevölkerung Südtirols oder 333.921 Personen ihren Impfzyklus vollständig abgeschlossen.
Zumindest mit einer Impfdosis geschützt sind 351.632 Südtirolerinnen und Südtiroler. Damit diese Zahlen noch höher werden, gibt es weiterhin zahlreiche Impfangebote.

Im Laufe der vergangenen Woche sind insgesamt 10.471 Impfungen verabreicht worden, davon 5.617 erste Dosen, 4.624 zweite Dosen und erstmals auch 230 dritte Dosen.

Die Anzahl der innerhalb einer Woche durchgeführten Erstimpfungen ist demnach wieder gestiegen und die Impfzahlen gehen nach oben. Das ist auch gut so, denn somit wird der Pool an Menschen größer, die bereits immunisiert sind und das Infektionsgeschehen kann ausgebremst werden.

Landesrat Thomas Widmann:

„Je höher die Durchimpfungsrate ist, desto kleiner ist die Chance für das Virus, auf ungeschützte Menschen zu treffen und Infektionsherde zu bilden. Dass wir noch nicht am Ziel sind, zeigt die Tatsache, dass die belegten Intensivbetten in Südtirol im Steigen begriffen sind. Wir setzen daher weiterhin alles daran, noch mehr Menschen zum Impfen zu bewegen“.

Generaldirektor Florian Zerzer:

Wir tun unser Möglichstes, den Menschen den Zugang zu den Impfungen zu vereinfachen. Wir haben daher das Projekt mit den Impfbussen verlängert und bieten zudem in den verschiedenen Impfzentren Termine ohne Vormerkung an. Auf den Intensivstationen des Landes werden derzeit vor allem junge Menschen behandelt, die alle ungeimpft waren und deren Zustand sich rapide verschlechtert hatte. Daher mein dringender Appell an alle noch Unschlüssigen: unterschätzen Sie dieses Virus nicht und holen Sie sich jetzt den wichtigen Impfschutz ab!“

Zwei Impfbusse touren also weiterhin durchs Land und bringen die Impfung direkt vor Ort zu den Bürgerinnen und Bürgern. Dies ist umso wichtiger, als derzeit zu beobachten ist, dass die Impfbusse einen vermehrten Zustrom erfahren – ganz besonders in einigen Gebieten im Westen des Landes, wo bisher weniger Menschen geimpft waren. Am morgigen Samstag, 25. September halten die Impfbusse in Dorf Tirolund Lajen, am Sonntag, 26. September in Schluderns und Waidbruck. Am Mittwoch, 29. September werden Riffian und Tscharsangefahren, am Donnerstag, 30. September sind Haltestellen in Vilpian und Latsch eingeplant und am Freitag, 1. Oktober in Andrian und Laas im Vinschgau.

Auch die Impfzentren in allen Landesteilen bieten Impftermine ohne die Hürde der vorherigen Anmeldung an. Auch diese offenen Impfevents oder sogenannten „Open Vaxdays“, werden derzeit vermehrt aufgesucht. So waren beispielsweise allein in Bozen an einem Tag rund 100 Personen mehr zu verzeichnen.

Alle Impftermine ohne Vormerkung und die Haltestellen der Impfbusse können auf der Webseite des Südtiroler Sanitätsbetriebes unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.coronaschutzimpfung.it/de/impftermine/alle-impftermine

Diese Woche wurde auch, mit insgesamt 230 verabreichten Impfungen, mit den Drittimpfungen begonnen.

Die dafür aktuell in Frage kommende Personengruppe sind die sogenannten, „Ultrafragilen“, also Patientinnen und Patienten in Chemotherapie oder nach Transplantationen. Sie werden alle vom Sanitätsbetrieb für einen Impftermin angerufen.

Die Terminfixierung stellt bei ihnen eine besondere Herausforderung dar, da sie nicht in jeder Phase ihrer Therapie zur Impfung kommen können und der Termin jeweils von ärztlicher Seite aus abgestimmt werden muss.

In den Impfzentren können Impftermine selbstverständlich auch vorgemerkt werden, und zwar online unter https://sanibook.sabes.it/ oder telefonisch von Montag bis Freitag von 8:00 bis 16:00 Uhr über die Einheitliche Landesvormerkungsstelle: Tel. 0471 100999 oder 0472 973 850.

Der aktuelle Impfreport – die wichtigsten Daten in Kürze
Nachfolgend werden die wichtigsten Zahlen (Stand: 23.09.2021) zu den bereits durchgeführten Impfungen in Südtirol dargestellt.

Impfungen insgesamt (im Vergleich zu letzter Woche) Verabreichte Impfdosen: 648.476 (+10.471)
Erstdosis: 351.632 (+5.617)
Zweitdosis: 296.614 (+4.624)
Drittdosis: 230 (+230)
vollständig geimpfte Personen: 333.921 (+5.452)

Impfungen nach Gruppen
Personen über 80 Jahre
Diese Personengruppe umfasst: 33.732 Personen
Erstdosis: 28.895
Zweitdosis: 26.746
Drittdosis: 20

Personen über 70 Jahre
Diese Personengruppe umfasst: 46.417 Personen
Erstdosis: 40.344
Zweitdosis: 36.025
Drittdosis: 51

Personen über 60 Jahre
Diese Personengruppe umfasst: 58.927 Personen
Erstdosis: 48.924
Zweitdosis: 42.612
Drittdosis: 65

Personen über 50 Jahre
Diese Personengruppe umfasst: 84.804 Personen
Erstdosis: 65.928
Zweitdosis: 57.083
Drittdosis: 58

Personen über 40 Jahre
Diese Personengruppe umfasst: 74.448 Personen
Erstdosis: 55.754
Zweitdosis: 46.779
Drittdosis: 17

Personen über 30 Jahre
Diese Personengruppe umfasst: 63.481 Personen
Erstdosis: 44.131
Zweitdosis: 34.993

Personen über 20 Jahre
Diese Personengruppe umfasst: 61.285 Personen
Erstdosis: 42.938
Zweitdosis: 34.298

Personen von 16-19 Jahren
Diese Personengruppe umfasst: 23.242 Personen
Erstdosis: 15.528
Zweitdosis: 11.948

Personen von 12-15 Jahren
Diese Personengruppe umfasst: 23.121 Personen
Erstdosis: 9.190
Zweitdosis: 6.130

Personen, die vor einer Infektion geschützt sind, weil sie bereits geimpft bzw. in den letzten 3 Monaten positiv getestet wurden:
Altersgruppe 80+: 85,9%; 70+: 87,1%; 60+: 83,4%; 50+: 78,4%; 40+: 75,8%; 12-39: 66,9%.

Impfungen nach Impfstoff
Pfizer BioNTech
Erstdosis: 248.020
Zweitdosis: 221.301
Drittdosis: 230
Moderna
Erstdosis: 32.081
Zweitdosis: 29.766
Vaxzevria (ex AstraZeneca)
Erstdosis: 60.444
Zweitdosis: 45.547
Johnson & Johnson
Erstdosis: 11.087

 

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Kommentare (5)

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  • luis2

    Tagesschau.de 24.09.2021 14:56 Uhr
    Das sieht man auch an den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts: In der Altersgruppe der über 60-Jährigen liegt der Anteil der Impfdurchbrüche in den vergangenen vier Wochen unter den symptomatischen Covid-19-Fällen bei fast 45 Prozent. Bei jüngeren Erwachsenen liegt dieser Wert bei 21,3 Prozent, bei Jugendlichen bei 1,4 Prozent. Allerdings ist die Impfquote bei den Menschen über 60 auch deutlich höher als bei den jüngeren Altersgruppen.

  • 2xnachgedacht

    apropo steigende impfzahlen: durch psychische gewaltanwendung …(allgemein strafbar) gilt wohl nur im zwischenmenschlichen bereich, aber nicht wenn sie von der politik ,selber kommt… oder hab ich da was missverstanden?

  • emma

    Ungeimpfte werden weniger somit immer wertvoiier

  • j053f

    Ja bitte spritzt euch alle diesen Dreck damit wir endlich Ruhe haben!

    • fakt60ist

      Immer sind noch so viele im Sanitätsbereich nicht geimpft. Gibt es eine Argumentation darüber, warum sich eigentlich gerade im sanitätsbereich so viele nicht impfen lassen wollen? Das sind doch die Fachleute im Gesundheitsbereich? Also warum nich alle sofort und schnell impfen lassen?

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