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Große Kluft

87 Prozent der Südtiroler Arbeitnehmer sehen den Wohlstand im Land ungleich verteilt. Was sie dafür verantwortlich machen – und wie man in Südtirol die Nase vorn hat.

von Heinrich Schwarz

Wenige Menschen haben viel – und viele Menschen haben wenig. Das Wohlstandsgefälle in der Gesellschaft, das eher größer als kleiner wird, wird immer wieder durch Zahlen belegt. Das Arbeitsförderungsinstitut (AFI) ist jetzt der Frage nachgegangen, wie die Kluft zwischen Arm und Reich von den Südtiroler Arbeitnehmern wahrgenommen wird.

Die entsprechende Umfrage zeigt: 87 Prozent sind der Meinung, der Wohlstand sei in Südtirol ungleichmäßig verteilt.

Konkret schätzen 56 Prozent der Arbeitnehmer die Kluft als groß ein, 31 Prozent sogar als sehr groß. Nur 13 Prozent sagen, dass die Unterschiede wenig ins Gewicht fallen. Die Ergebnisse stimmen laut dem AFI-Forscher Matteo Antulov mit jenen der Vorjahre überein.

MEHR DAZU LESEN SIE IN DER FREITAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (21)

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  • unglaublich

    Komisch die Ergebnisse dieser Umfrage, wir haben ja seit Jahrzehnten eine Volkspartei, die vor allem auch von Arbeitern gewählt wurde. Wo liegt der Fehler?

  • protea

    Der Fehler liegt bei den Wählern, die nicht verstanden haben, dass dem Kleinen so viel gegeben wird, dass er nicht aufmüpfig wird und auf die Wenigen der Großteil des Kuchens.
    Corona hat es ja deutlich gezeigt, oder doch nicht?

  • darky

    Versteh sowieso nicht wie ein gebildeter Arbeitnehmer, der bissl Hausverstand hat, so was wie eine SVP wählen kann…… zum kotzen…..
    Schickt die doch bei den nächsten Wahlen endlich in Wüste……. bevor die Südtirol noch endgültig mit den fleißigen Arbeitnehmern ruinieren……… Massentouristen ohne Ende, Großbauern die keine Einkommensteuern zahlen brauchen, Prvilegien der Politiker und Elite, Landeshauptmann mit einen Lohn wie der US Präsident…. Im Ausland lachen sie über uns und unseren politischen Verhältnisse……

  • ronvale

    Es scheint wohl auch einige Indianer- bzw. Aboriginesreservate in den USA und Australien zu geben, wo die gleiche Partei oder Clan seit Menschengedenken an der Macht sind. So was geht auf Dauer nicht gut.

    Demokratie lebt von Abwechslung, von frischen Ideen, und von der Möglichkeit sich eine Existenz aus bescheidenen Verhältnissen heraus aufzubauen. All dies ist in dieser verkrusteten Gesellschaft nicht leicht.

  • laura

    Wieviel Hat die Politik Schuld und wieviel sind die nur jammern und plären? Wenn ich denke wie erfolgreich junge Leute sind, die sich weiterbilden und sich mit den Beruf identifizieren, auch Ausländer die Sprachlich und EDV. mäßig gut drauf sind.(Logisch nicht alle) Aber es gibt bei uns wirklich viele tolle Möglichkeiten beruflich erfolgreich zu sein, aber vielleicht muss man mal den Arsch hochbekommen, lernen und fleißig sein….

  • meinemeinung

    wenn ich mit offenen Augen durch das Land fahre ,dann wundert mich diese Aussagen der Arbeitnehmer, In jedem Dorf Neusiedlungen ,alles Arbeitnehmer die da Anspruch hatten und gebaut haben und logischerweise einige Jahre Schulden zahlen. Bei jedem steht ein ,wenn nicht zwei Autos vor der Tür und meist kein kleines Jeder hat Arbeit wenn er will, Macht Urlaub und geht seinen Sport nach oder fährt mit E -Rad . als ,ich versteh die 87% nicht ,wo da die Ungleichheit ist. Viel mehr hat wohl keiner ,oder?

  • olle3xgscheid

    Das Afi, bravo wie immer sowie KVW usw, bla bla bla.
    Löhne mit Inflation hoch und zum Teil erledigt das Problem.
    Hat wohl niemand Interesse daran oder, ??? Und mal Privileguen beim Land abschaffen!!

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