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Frühstück in Bozen

200 Feuerwehrleute aus Hessen, die nach Griechenland unterwegs sind, haben am Dienstag einen Zwischenstopp bei der Berufsfeuerwehr eingelegt.

Aus mehreren Bundesländern Deutschlands wurden Hilfszüge zur Bekämpfung der Waldbrände in Griechenland zusammengestellt.

Die meisten wählen die Route über Italien, um auf dem Schiffsweg Griechenland zu erreichen.

Ein Hilfszug aus Bonn mit Berufsfeuerwehrleuten und Freiwilligen Feuerwehrleuten hat am Montag durch Intervention von Mitarbeitern des Landesamtes für Zivilschutz in der Agentur für Bevölkerungsschutz eine Vorzugsschiene bei den Fähren erhalten:

Somit konnte der Hilfszug am Montag um 05.00 Uhr früh mit der Fähre von Ancona aus nach Griechenland übersetzen.

Am Dienstagmorgen hat er Patras erreicht, von wo aus ein Dank für die Unterstützung nach Bozen geschickt wurde.

Zudem haben am Dienstagmorgen auf der Fahrt nach Griechenland 200 Feuerwehrleute aus dem Bundesland Hessen einen Zwischenstopp bei der Berufsfeuerwehr in Bozen eingelegt, wo sie sich erfrischen und frühstücken konnten.

Nach vier Stunden Ruhepause sind sie gegen 11.00 Uhr auf der Autobahn Richtung Süden aufgebrochen, im sogenannten Mot-Marsch mit 60 Stundenkilometern, in Formation mit genauen Unterteilungen und blauen Fähnchen.

Ein Teil der Feuerwehrleute kommt vom Katastrophenschutz Frankfurt, mit dabei sind das Technische Hilfswerk THW, Rotes Kreuz, Johanniter, Berufsfeuerwehren und Freiwillige Feuerwehren mit 35 Fahrzeugen, darunter kleinere Fahrzeuge mit Anhängern und auch große Löschfahrzeuge.

Sie führen Zeltstädte mit, verpflegen sich selber und haben auch medizinische Betreuung mit, um am Einsatzort autark zu sein.

So verheerend wie in diesem Jahr wüteten die Brände in Griechenland noch nie; nach einer Berechnung des Europäischen Waldbrand-Informationssystems sind in Griechenland in diesem Jahr bis zum 5. August schon fast doppelt so viele Wälder abgebrannt wie im Durchschnitt der Jahre von 2008 bis 2020.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (1)

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  • tirolersepp

    Zwei Drittel dieser Brände sind von Menschenhand gelegt, ja warum wohl, es geht um öffentliche Stellen, öffentliche Hilfsgelder, Bauspekulation und in vielen Fällen haben die Leute einfach kein Geld mehr, Armut breitet sich im Süden aus, dies ist auch ein Hilferuf der Bevölkerung, sie sind am Ende !!!!

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