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Carabinieri vor dem Zimmer

Karl Engelmayr im Justizpalast (Foto: Rai Südtirol/H. Senfter)

Der mutmaßliche Mörder Karl Engelmayr dürfte einige Zeit in der Meraner Psychiatrie verbringen.

Er befindet sich seit Mittwochnachmittag formell im Hausarrest, wird aber dennoch rund um die Uhr von Carabinieri-Beamten bewacht. Karl Engelmayr, der mutmaßliche Mörder der Lanaerin Maria Waschgler, wurde nach der Haftprüfung am Landesgericht in die psychiatrische Abteilung des Meraner Krankenhauses gebracht. Dort dürfte er in den nächsten Wochen auch bleiben, denn es liegt im Ermessen der Ärzte, wann er die Psychiatrie verlassen darf.

Weil Engelmayr, der aus dem Waldviertel stammt, in Lana keine näheren Verwandten hat und in seiner Wohnung allein lebte, dürfte der Termin für eine Entlassung möglichst hinausgeschoben werden.

In den nächsten Tagen wird die Staatsanwaltschaft bei Voruntersuchungsrichter Emilio Schönsberg einen Antrag auf ein Beweissicherungsverfahren zur Klärung der Zurechnungsfähigkeit einbringen.

Engelmayr, 87, hatte Maria Waschgler am Sonntag im Park des Lanaer Seniorenheims mit fünf Messerstichen getötet. Über das Tatmotiv machte er bisher keine Angaben, es wird aber vermutet, dass er seine 78-jährige Partnerin von einer schweren Krankheit „erlösen“ wollte. (tom)

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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