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Der Impf-Report

Foto: Sabes/ 123RF.com

Mit Stand Donnerstag wurden in Südtirol exakt 500.105 Coronaschutz-Impfungen durchgeführt. Dank der Impfbusse konnte die Rate gesteigert werden.

Mit dazu beigetragen hätten  die Impfbusse, dank derer die Anzahl der Erstimpfungen wieder gesteigert werden konnte, schreibt der Sanitätsbetrieb.

Die Gesamtzahl der verabreichten Impfdosen beträgt mit Stand 15. Juli 2021 500.105, damit kamen im Vergleich zur vergangenen Woche 29.220 Impfungen dazu.

Die Aktion mit den Impfbussen schlägt sich auch positiv in den Zahlen nieder, seit letzter Woche kamen  7.186 Erstimpfungen dazu.

Im gleichen Zeitraum erhielten 22.034 Menschen ihre zweite Impfdosis, damit sind nun 242.358 Personen oder 51,6% der impfbaren Bevölkerung Südtirols vollständig geimpft.

Landesrat Thomas Widmann sieht in der Impfung den einzigen Ausweg aus der Pandemie und betont, dass angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante die Durchimpfungsrate noch wesentlich höher werden muss.

„Der große Erfolg der Initiative mit den Impfbussen zeigt uns, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Die Menschen wissen es sehr zu schätzen, dass sie sich ohne Vormerkung direkt vor Ort gegen Corona impfen lassen können. Aus diesem Grund werden wir die Impfbusse aufstocken, um noch mehr Menschen im Land erreichen zu können.“

Auch in Südtirol breitet sich mittlerweile die weitaus ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus aus.

Im Juni war zwar die Alpha-Variante mit 65% Prävalenz immer noch vorherrschend, der Anteil der Delta-Variante der 190 in den letzten 3 Monaten sequenzierten Proben betrug jedoch beinahe 27%. Es ist davon auszugehen, dass diese Variante bald dominierend sein wird.

Angesichts dieser Erkenntnis appelliert Generaldirektor Florian Zerzer vor allem an die jüngere Bevölkerung, sich impfen zu lassen.

„Die gefährliche Delta-Variante betrifft vor allem junge Menschen, also jene Bevölkerungsgruppe, in der noch viele Ungeimpfte anzutreffen sind. Wir müssen den Sommer mit seiner niedrigeren Infektionslage bewusst dazu nützen, um die Durchimpfungsrate zu erhöhen. Besonders wichtig ist die zweite Teilimpfung, denn nur der doppelte Impfschutz ist gegen diese hochansteckende, gefährliche Variante wirksam.“

Im Zeitraum vom 11. bis 15. Juli haben sich 2.980 Südtirolerinnen und Südtiroler in einem der beiden Impfbusse eine Coronaschutzimpfung abgeholt.

In dem Impfbus, der im Vinschgau unterwegs ist, wurde 1.413 Mal geimpft. Im Eisacktal und Pustertal wurden 1.567 erste Impfdosen verabreicht.

Auch im Rahmen der Initiative „Impfen vor Ort“ wurde geimpft. In Mühlbachwurden am 9. Juli 276 Impfungen verabreicht und in Abtei am 11. Juli 336. Heute (16. Juli) fand ein Impftag in Sterzing statt. Am 22. Juli sind weitere „Vax Days“ in Sarntal und Ritten geplant.

Genauere Informationen zu den aktuell geplanten Open Vax Days der Initiative „Impfen vor Ort“ sowie zu den Impfbussen sind auf der Homepage www.coronaschutzimpfung.it zu finden.

Freie Impftermine sind für alle Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahren offen, wobei Minderjährige von einem Elternteil begleitet werden müssen.
Alle für die Impfung benötigten Formulare finden Sie hier: https://www.coronaschutzimpfung.it/de/downloads
Online-Anmeldungen: jederzeit unter https://sanibook.sabes.it.
Telefonische Vormerkung: von Montag bis Freitag, 8:00 – 16:00 Uhr, unter 0471 100999 oder 0472 973850.

Informationen zur Pflichtimpfung des Gesundheitspersonals (Stand: 15.07.2021)

Anzahl der ungeimpften Mitarbeiter im Gesundheitsbereich: Gesamt 3.967, Sabes: 1.333; extern: 2.634

Anzahl der Personen, die sich mittlerweile haben impfen lassen: Gesamt: 1.646; Sabes: 551; extern: 1.095

Anzahl der Personen, die zur Impfung vorgemerkt wurden: Gesamt: 1.045; Sabes: 483; extern: 562

Anzahl der Personen, die den Impftermin wahrgenommen haben: Gesamt: 502; Sabes: 241; extern: 261

Anzahl der Personen, die den Impftermin nicht wahrgenommen haben: Gesamt: 543; Sabes: 242; extern: 301;

Zugestellte Feststellungsbescheide: Gesamt: 262; Sabes: 205; extern: 57

NB: Aufgrund der vielen beteiligten Akteure (Autonome Provinz Bozen, Südtiroler Sanitätsbetrieb, Berufskammern, verschiedene Arbeitgeber, u.a.m.) und der Tatsache, dass die betroffenen Personen sich jederzeit zur Impfung anmelden können, sind die Daten als vorläufig zu betrachten.

Der aktuelle Impfreport – die wichtigsten Daten in Kürze Nachfolgend werden die wichtigsten Zahlen (Stand: 15.07.2021) zu den bereits durchgeführten Impfungen in Südtirol dargestellt.

Impfungen insgesamt (im Vergleich zu letzter Woche) Verabreichte Impfdosen: 500.105 (+29.220)
Erstdosis: 282.346 (+7.186)
Zweitdosis: 217.759 (+22.034)
vollständig geimpfte Personen: 242.358 (+23.521)

Impfungen nach Gruppen
Personen über 80 Jahre
Diese Personengruppe umfasst: 33.732 Personen
Erstdosis: 27.792
Zweitdosis: 25.873

Personen über 70 Jahre
Diese Personengruppe umfasst: 46.417 Personen
Erstdosis: 38.041
Zweitdosis: 33.612

Personen über 60 Jahre
Diese Personengruppe umfasst: 58.927 Personen
Erstdosis: 44.553
Zweitdosis: 36.928

Personen über 50 Jahre
Diese Personengruppe umfasst: 84.804 Personen
Erstdosis: 57.121
Zweitdosis: 48.921

Personen über 40 Jahre
Diese Personengruppe umfasst: 74.448 Personen
Erstdosis: 45.294
Zweitdosis: 35.940

Personen über 30 Jahre
Diese Personengruppe umfasst: 63.481 Personen
Erstdosis: 31.253
Zweitdosis: 17.870

Personen über 20 Jahre
Diese Personengruppe umfasst: 61.285 Personen
Erstdosis: 28.524
Zweitdosis: 14.702

Personen von 16-19 Jahren
Diese Personengruppe umfasst: 23.242 Personen
Erstdosis: 8.033
Zweitdosis: 3.573

Personen von 12-15 Jahren
Diese Personengruppe umfasst: 23.121 Personen
Erstdosis: 1.735
Zweitdosis: 340

Besonders gefährdete Personen und Caregiver
Diese Personengruppe umfasst ca.: 19.600 Personen
Erstdosis: 18.414
Zweitdosis: 13.309

Personen, die vor einer Infektion geschützt sind, weil sie bereits geimpft bzw. in den letzten 3 Monaten positiv getestet wurden:
Altergruppe 80+: 83,0%; 70+: 82,6%; 60+: 76,6%; 50+: 68,8%; 40+: 62,8%; 12-39: 43,3%.

Impfungen nach Impfstoff
Pfizer BioNTech
Erstdosis: 184.834
Zweitdosis: 152.097
abgeschlossene Impfzyklen: 82,3%
Moderna
Erstdosis: 29.253
Zweitdosis: 23.590
abgeschlossene Impfzyklen: 80,6%
Vaxzevria (ex AstraZeneca)
Erstdosis: 60.387
Zweitdosis: 42.072
abgeschlossene Impfzyklen: 69,7%
Johnson & Johnson
Erstdosis: 7.872
abgeschlossene Impfzyklen: 100%

Erwartete Lieferungen (19.07. – 02.08.2021)
Pfizer BioNTech: 32.760 Dosen
Moderna: 9.460 Dosen
Vaxzevria (ex AstraZeneca): 0 Dosen
Johnson & Johnson: 0 Dosen
Insgesamt: 42.220 Dosen

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (6)

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  • george

    Da wird groß Reklame gemacht, dass man sich in den Impfbussen und bei freien Impftagen wie in Sterzing oder in Bruneck ohne Vormerkung impfen lassen kann. Ich bin ohne Vormerkung hingegangen und wollte mich als zweite Dosis mit PfizerBioNTech impfen lassen und wurde abgewiesen. Sollte dazu vom Sanitätsbetrieb eine konkrete Mitteilung mit einer weiteren eventuellen Vormerkung erhalten, habe aber bis heute keinen weiteren Termin bekommen, außer dass man mich auf das CTS verwiesen hat.

    • cif

      Beim Erhalt der Erstimpfung erhält man Termin für die zweite Impfung. Warum hält sich Extrawurst George nicht wie alle anderen an die Regeln?

      • george

        Bin keine Extrawurst, das ist medizinisch so abgesprochen.

        • andreas

          Klar bist du eine Extrawurst, wenn du bei der ersten Impfung keinen Termin für die zweite Impfung erhalten hast, auch wenn es „medizinisch abgesprochen“ ist, was immer das heißen soll.
          Dann soll sich halt der Mediziner der abspricht um einen Termin für seine Sonderlinge kümmern.

          Du bist wohl einer von denen, welche als Erstimpung Astra Zeneca erhalten haben und nun Biontech wollen. Wird wohl zu teuer sein und sich nicht mehr lohnen. 😉

  • yannis

    Interessent,
    während Westdeutschland, Benelux und Oberbayern samt dem Salzburger Land von einer noch nie da gewesener Katastrophe heimgesucht wird, plärrt man hier zu Lande wegen dieser popligen Impfung herum und verliert kein einziges Wort daran.
    Selbst die NEW YORK Times findet passende Worte und Berichte zu diesen Elend.

    • andreas

      Südtirol hat Hilfskräfte auf Abruf zur Verfügung gestellt und sollte jetzt die Berichterstattung eingestellt werden, weil es in ein paar Staaten zu Unwetterschäden gekommen ist? Es gab schon weit verherendere Unwetterschäden.

      Nebenbei fanden es Laschet und Anwesende gestern bei einer Rede von Steinmeier recht lustig. Auch berichtet die TZ äußerst selten übers Ausland, sollte dir das nicht aufgefallen sein.

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