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Maria Pia De Vito

Das Quartett von Maria Pia De Vito eröffnet am 13. Juli die 25. Ausgabe des Festivals Merano Jazz.

Die vielseitige und kraftvolle Stimme von Maria Pia De Vito eröffnet am Dienstag, 13. Juli um 21.00 Uhr im Untermaiser KiMM das Programm des Merano Jazz Festivals 2021. Zu seinem 25-jährigen Bestehen hat sich Merano Jazz entschlossen, dieses Jubiläum in besonderer Weise mit dem Publikum zu feiern, indem es kostenlos zu den drei Konzerten lädt.

„Das Programm der eingeladenen Gruppen stellt eine Synthese der bedeutendsten Strömungen der Jazzmusikgeschichte dar“, erklärt Vincenzo Costa, künstlerischer Leiter des Festivals. Angefangen bei Maria Pia De Vito, die, flankiert von Julian Oliver Mazzariello am Klavier, Enzo Pietropaoli am Kontrabass und Alessandro Paternesi am Schlagzeug, das Publikum in die Welt des amerikanischen „Songbooks“ entführen wird. Dieses unter Songbook bekannte Sammelsurium an Song-Klassikern ist reich an Poesie. Viele der Stücke sind aus der Begegnung zwischen Jazz und amerikanischer Kulturmusik hervorgegangen. Auf ihrem facettenreichen künstlerischen Weg bewegte sich Maria Pia De Vito häufig über die Gattungsgrenzen hinaus, stellte sich so mit eigener Note dem neapolitanischen Lied und der brasilianischen Musik von Guinga, Chico Buarque und Ivan Lins. Doch maß sie sich ebenso mit großer poetischer Kraft an der Barockmusik Pergolesis sowie dem von maurischer Musik beeinflussten Orlando di Lasso und mischte dabei die umfangreichen Liedformen mit Improvisation. Zu den intensivsten Begegnungen mit dem amerikanischen Lied gehört die Auseinandersetzung mit der von ihr sehr geschätzten Musik Joni Mitchells. Diese berührt genauso mit emotionaler Tiefe, wie ihre Auseinandersetzung mit Bob Dylan, Paul Simon, David Crosby, Tom Waits.

„Das Programm der eingeladenen Gruppen stellt eine Synthese der bedeutendsten Strömungen der Jazzmusikgeschichte dar“, erklärt Vincenzo Costa, künstlerischer Leiter des Festivals. Angefangen bei Maria Pia De Vito, die, flankiert von Julian Oliver Mazzariello am Klavier, Enzo Pietropaoli am Kontrabass und Alessandro Paternesi am Schlagzeug, das Publikum in die Welt des amerikanischen „Songbooks“ entführen wird. Dieses unter Songbook bekannte Sammelsurium an Song-Klassikern ist reich an Poesie. Viele der Stücke sind aus der Begegnung zwischen Jazz und amerikanischer Kulturmusik hervorgegangen. Auf ihrem facettenreichen künstlerischen Weg bewegte sich Maria Pia De Vito häufig über die Gattungsgrenzen hinaus, stellte sich so mit eigener Note dem neapolitanischen Lied und der brasilianischen Musik von Guinga, Chico Buarque und Ivan Lins. Doch maß sie sich ebenso mit großer poetischer Kraft an der Barockmusik Pergolesis sowie dem von maurischer Musik beeinflussten Orlando di Lasso und mischte dabei die umfangreichen Liedformen mit Improvisation. Zu den intensivsten Begegnungen mit dem amerikanischen Lied gehört die Auseinandersetzung mit der von ihr sehr geschätzten Musik Joni Mitchells. Diese berührt genauso mit emotionaler Tiefe, wie ihre Auseinandersetzung mit Bob Dylan, Paul Simon, David Crosby, Tom Waits.

Es ist eine besondere Klangwelt, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat, beginnend mit dem Album „So Right“, eine Hommage an Mitchell im Jahr 2005 mit Danilo Rea am Klavier, Enzo Pietropaoli am Kontrabass und Aldo Romano am Schlagzeug. Es ist 2007 von Blue Note in New York herausgebracht worden. Kürzlich ist die Einspielung „Dreamers“ erschienen, an der fast alle am Festival-Konzert beteiligten Musiker mitwirkten. In De Vitos Karriere gibt es unzählige wichtige Kooperationen: Wir erinnern nur an jene mit Kenny Wheeler, John Taylor, Uri Caine, Miroslav Vitous und Joe Zawinul.

Die aktuelle Ausgabe von MeranoJazz, organisiert von der Gemeinde Meran und dem Verein Muspilli, hält zwei weitere Termine für Jazzinteressierte bereit. Dabei tritt das anregende und hochkarätige Kenny Barron All-Star Quartet am Mittwoch, 14. Juli um 21.00 Uhr ebenfalls im KiMM auf. Der Abschluss des Festivals 2021 wird stattdessen zu einer echten Open-Air-Party im Zeichen der Stadt und findet am Donnerstag, 15. Juli, um 21.00 Uhr am Thermenplatz mit dem preisgekrönten Pianisten Franco D’Andrea aus Meran und dem Franco D’Andrea/Dave Douglas Quartett statt.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos – bei Anmeldung über die App des Teatro Stabile von Bozen (iOS und Android), auf der Website www.ticket.bz.it, an der Kasse des Stadttheaters Bozen (Verdiplatz 40; Di-Fr. 11-14 und 17-19, Sa 11-14) und am Konzertort ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn. Weitere Informationen zur Jazz Academy und zum MeranoJazz Festival finden Sie auf der Website www.meranojazz.it.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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