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Der Breitband-Plan

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Insgesamt 4,6 Millionen Euro gibt das Land 2021 für verschiedene Breitbandprojekte aus. Auch den Bau von neuen Sendemasten der RAS hat das Land genehmigt.

Eine stabile, sichere und schnelle Internetverbindung ist heute ähnlich wichtig, wie Strom oder Heizung. Das Land investiert daher jährlich mehrere Millionen Euro in den Ausbau des Breitbandnetzes in Südtirol.

Und so wächst das Breitbandnetz des Landes Südtirol weiter – und erreicht Schritt für Schritt auch entlegenere Gebiete bis hin zu den Schutzhütten. Mit der Genehmigung des Jahresprogramms für diesen Bereich hat die Landesregierung jüngst die Geldmittel sichergestellt, die für Planung, Beginn oder Fortführung von Bauarbeiten am landesweiten Breitbandnetz benötigt werden.

Der zuständige Landesrat Thomas Widmann sieht in „schnellen Internetverbindungen einen zentralen Aspekt für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. “Sie seien aber auch strukturpolitisch extrem wichtig, denn es gehe nicht nur um Gewerbegebiete oder Städte. Auch Bauernhöfe und selbst Schutzhütten brauchen laut Widmann einen stabilen und schnellen Internetzugang, um dauerhaft bewirtschaftet werden zu können.

Dementsprechend sollen die geplanten Investitionen nicht nur den Städten zugutekommen. Dennoch sind auch dort große Projekte geplant. So beispielsweise die Verlegung einer Infrastruktur zwischen Mazziniplatz und Grieser Platz in Bozen, die Vervollständigung der Verbindung zwischen Brixen und Klausen oder die Glasfaserverkabelung der öffentlichen Einrichtungen im Vinschgau und Burggrafenamt.

Außerhalb der Städte sind unter anderem laut Jahresprogramm die Errichtung der Verbindung zwischen Toblach und dem Belluno (genauer gesagt Cimabanche) oder die Verbindung vom Staudamm bis zur Zufallhütte im Martelltall vorgesehen.

Auch zahlreiche Kleingemeinden sollen einen Anschluss ans Breitbandnetz erhalten, wie etwa Plan de Gralba in Gröden, Gfrill bei Salurn oder die Gewerbegebiete in Latzfons, Spondinig oder im Pfossental. Mittels Richtfunk angebunden werden schließlich auch die Talschlusshütte und Fischleinbödenhütte in Sexten/Moos im Hochpustertal.

Zu den neuen Bauvorhaben, deren Projektierung noch heuer starten soll, gehören auch die Verbindung Kaltern bis Mendelpass und die Verbindung verschiedener Umsetzer der RAS im Wipptal und dem Unterland sowie die Anschlussnetze der Fraktionen von 20 Gemeinden mit weniger als 3.000 Einwohnern.

Insgesamt werden im Jahr 2021 4,6 Millionen Euro in verschiedene Breitbandprojekte fließen.

Genehmigt hat die Landesregierung in derselben Sitzung auch die Zuweisung des Betrags für Investitionsausgaben an die Rundfunkanstalt Südtirol RAS, die in den Bau beziehungsweise die Fertigstellung neuer Sendemasten fließen werden, aber auch in die Umstellung auf die zweite Generation des digitalen Antennenfernsehens DVB-T2. Die neue Sendetechnik soll bis Mitte 2022 in ganz Südtirol Standard sein. Die Umstellung ist europaweit vorgesehen, um Frequenzen für den Mobilfunk freizugeben.

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Kommentare (2)

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  • 2xnachgedacht

    und die umsetzung der klimafreundlichen projekte sind natürlich jetzt schon klimaneutral… kleines beispiel wie es funktionieren könnte: mit pickel u schaufel die gräben fürs glasfasernetz graben…die glasfaser könnte man mit strohhalmen ersetzen (ironisch) usw… träumts weiter! bevor wir…wenn überhaupt eine klimaneutralität erreichen-was ich nicht glaube- zerstören wir für dieses ziel- den rest der noch einigermaßen intakten umwelt-auch noch… auch in diesem bereich gilt: mit gewalt lösen sich probleme nicht, sondern schafft neue..

  • hansi

    Alles gut und Recht – aber sollten nicht erstmal die Kerngebiete sprich Dörfer mit Breitband ausgestattet werden – bevor auf dem Gipfel des letzten 3000er gegraben wird? – Riedl Hans-Jürgen

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