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Hohe Heimpreise

Foto: Lpa

Obwohl die Heimpreise für Schüler im Covid-Schuljahr reduziert wurden, kommen für die Eltern unterm Strich immer noch beachtliche Summen heraus.

Für das laufende „Covid-Schuljahr“ 2020/2021 wurde mit Beschluss der Landesregierung Nr.285/2021 die Reduzierung der Heimpreise festgelegt.

Bei Belegung des Heimplatzes zwischen 0 und 20 % der Unterrichtstage in einem Monat wird eine Kostenreduzierung von 50 % gewährt.

„Da viele Schülerinnen bzw. Schüler in den Monaten wie November, Dezember Februar und März nie im Heim waren, kommen für die Eltern unterm Strich für diese vier Monate beachtliche Summen heraus: Wir sprechen von knapp 800 Euro“, so die Grünen-Politikerin Brigitte Foppa.

Foppa stellte dazu folgende Fragen an die Landesregierung:

Auf welcher Grundlage erfolgte die Berechnung der Kostenreduzierung für einen eingeschränkt genutzten Heimplatz laut Beschluss 285/2021? Mit welcher Begründung wird in der Berechnung nicht eine gesonderte Unterteilung für jene Schüler getätigt, die ihren Heimplatz in gewissen Monaten überhaupt nicht genutzt haben? Sind die Regelungen für alle Einkommensklassen gleich oder erhalten einkommensschwächere Familien eine weitere Reduzierung?

LR Philipp Achammer verwies auf einen weiteren Beschluss, der eine Kostenreduzierung auch in den Privatheimen vorsehe.

Dort könne man die Kosten aber nicht auf Null reduzieren. Daher habe man als Kompromiss eine Aufteilung der Lasten zwischen Familie, Land und Heim vereinbart. Es gebe keine Unterscheidung nach Einkommen, aber es gebe parallel dazu eine Unterstützung für einkommensschwache Familien.

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