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Wolf überfahren

Foto: Landespolizei Tirol

Am frühen Mittwochmorgen wurde auf der Europabrücke in Tirol ein ausgewachsener Wolf überfahren.  

Am Mittwoch gegen 01.00 Uhr lenkte ein 64-jähriger deutscher Staatsangehöriger seinen Pkw auf der Brennerautobahn (A 13) in Richtung Süden. Als er sich gerade auf der Europabrücke befand und mit ca. 100 Km/h fuhr, stand plötzlich ein größeres Tier vor ihm auf der Fahrbahn.

„Der Mann konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und kollidierte mit der Fahrzeugfront mit dem Tier. Bei einer erfolgten Nachschau konnte das bereits verendete Tier auf dem mittleren Fahrstreifen liegend aufgefunden werden“, erklärt die Landespolizeidirketion Tirol.

Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, heißt es in einer Pressemitteilung, dass es sich dabei um einen ausgewachsenen Wolf handelte.

Der Wolf wurde in weiterer Folge von einem Mitarbeiter der ASFINAG von der Fahrbahn entfernt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (14)

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  • tirolersepp

    Was die heimischen Jäger übersehen – erledigt der Deutsche Staatsbürger !

  • watschi

    auf die deutschen konnte man sich schon immer verlassen

  • wichtigmacher

    Der hot bestimmt an Auto aus Wolfsburg ghobt

  • wichtigmacher

    Und morgn kaf i mirs extra ´s Tagblattl der Tölderer, sicherlich a geis Bild af der Titelseit

  • kofllochbewohner

    Hot der Wolf a Hofttpflichtversicherung ghobt?

  • mannik

    Gibt’s nichts Schauriges mehr in Südtirol zu berichten, dass man jetzt schon auf die Tiroler Wölfe ausweichen muss?

  • meran77

    zuvor hatte dieses Monster-Untier sicher mehr als hunderttausend Schafe blutrünstig massakriert und ganze Provinzen und Bundesländer komplett von Nutztieren aller Art befreit.

    Auf die tageszeitung kann man sich verlassen: jeden Tag eine reißerische Schauergeschichte über Wolf und Bär! Die Medienhetze gegen diese so gut wie ausgerotteten Tiere ohne Daseinsberechtigung in einer rein urbanen Gegend ohne Naturräume wie Südtirol steht ganz oben in der Aufgabenliste dieses unvoreingenommenen Mediums. Und wenn man an einem Tag überhaupt keine harmlose Sichtung innerhalb Südtirols aufbauschen kann, nimmt man halt ein totgefahrenes Einzeltierchen aus einem Nachbarland wie Österreih, Rumänien oder Ostsibirien, wo die imaginäre Wolfs- und Bärplage schon die Lebensgrundlage der braven Hobby-Schafzüchter vermeintlich komplett zerstört hat, um die fetischartige Wut hirnloser Wolf- und Bärhasser hierzulande am kochen zu halten….

  • cicero

    Na und, es gibt absolut keinen Grund zu dulden dass sich der Wolf hier ansiedelt. Es gibt genügend Lebensräume Europa-und weltweit wo er ungestört leben und sich vermehren kann. Dass er das AUCH NOCH hier in Südtirol tun muss entbehrt jeder Logik. Ja wenn er nur hier seinen Lebensraum hätte, dann müsste man schauen……Aber da es ihn weltweit gibt und er als Art keineswegs bedroht ist, muss es nicht auch noch in Südtirol geduldet werden. Der Wolf in größerer Anzahl war hier nie heimisch und wird es auch weiterhin nicht sein.

    • meran77

      Nettes Märchen 😉 Der letzte Wolf in Südtirol wurde 1896 in den Dolomiten (Villnöss) erlegt. Fakt, auch wenn Sie sagen, er habe nie hier gelebt….Wenn man nur die Zeit zwischen 1896 und 1910 betrachtet, haben Sie recht: in dieser Zeit war der Wolf bei uns nicht heimisch und es gab übrigens auch eine viel längere Zeit, als Südtirol nicht von Haus-Schafen oder Menschen besiedelt war. Aber der Wolf war fast immer da!
      Vor 1896 und seit 1910 war und ist der Wolf hier unstrittig heimisch. Obwohl unsere Vorfahren ihn Ende des 19. Jhdts. ausgerottet haben, ist der Wolf deshalb ebenso Teil unserer Tierwelt wie Spatz, Eichhörnchen, Bär, Steinbock und Bartgeier…

      Mit dem selben Argument freuen Sie sich bestimmt auch über jeden toten Bartgeier. Die waren auch eine ganze Weile bei uns ausgerottet. Bartgeier holen kleine Kinder und Lämmer und die Wölfe fressen bekanntlich Großmütter…

      Ein wirklich gut gemeinter Rat an Sie: Märchen sind nicht die Wahrheit! Und ihr Märchen, dass der Wolf hier nie heimisch war, ist so was von peinlich!

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