Du befindest dich hier: Home » News » „Der wichtigste Beruf der Welt“

„Der wichtigste Beruf der Welt“

LR Arnold Schuler

LR Arnold Schuler hat am Freitag das Strategiepapier LandWIRtschaft 2030 vorgestellt. Wie das Konzept zur Zukunft der Landwirtschaft aussieht.

Den Konsens zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft wiederherstellen sowie zukunftsweisende Maßnahmen für eine nachhaltige Landwirtschaft stellen: Das möchte Landesrat Arnold Schuler mit seinem Konzept zur Zukunft der Südtiroler Landwirtschaft erreichen.

Nachdem Schuler im Sommer 2020 mit den Bäuerinnen und Bauern der vier Sektoren Obstbau, Milchwirtschaft, Zu- und Nebenerwerb sowie Weinbau in vier Online-Webinaren gesprochen hatte, hat er anschließend auch die Bürgerinnen und Bürger bei mehreren Webinaren zur Diskussion geladen. Ziel dieser digitalen Treffen mit der bäuerlichen und nicht-bäuerlichen Bevölkerung war es, die Grundlagen für das Zukunftskonzept zu erarbeiten.

Nun liegt es vor (hier KLICKEN Sie sich zum Dokument).

Die Strategie richtet sich vordergründig an die Bäuerinnen und Bauern, erklärt Schuler: „Wenn wir unsere bäuerlichen Familienbetriebe erhalten wollen, müssen wir dem Wandel nicht nur Rechnung tragen, sondern diesen aktiv mitgestalten.“ Umsetzen lässt sich das Konzept laut Landwirtschaftslandesrat aber nur, wenn die Bäuerinnen und Bauern ein zukunftsweisendes Verständnis der Gesellschaft gegenüber der Landwirtschaft erzielen, somit ist auch die Gesellschaft mit im Spiel. Die Bürgerinnen und Bürger haben einerseits hohe Erwartungen an die Landwirtschaft, andererseits müssen sie auch selbst in die Verantwortung genommen werden und mit ihren täglichen Entscheidungen zu einer nachhaltigen Landwirtschaft beitragen.

„Bauer und Bürger müssen wieder einen Schritt aufeinander zu machen und respektvoll miteinander umgehen. Die Wertschätzung für die Bäuerin und den Bauern sollte wieder stärker werden, denn es ist und bleibt der wichtigste und verantwortungsvollste Beruf der Welt“, sagt Landwirtschaftslandesrat Schuler.

Die Broschüre zur Zukunftsstrategie mit konkreten Handlungsanleitungen für die nächsten zehn Jahre umfasst etwas mehr als 30 Seiten und geht jeweils auf die drei Sektoren Obst-, Wein- und Milchwirtschaft ein. Thematisiert werden sechs Handlungsfelder, in denen in den nächsten Jahren ein Wandel erfolgen soll, darunter Klima, CO2-Reduktion, Artenvielfalt und Gesellschaft. Ausgehend von der Ist-Situation sind die Ziele und die konkreten Maßnahmen definiert worden, um diese zu erreichen. Die Broschüre zeigt jedoch auch auf, dass bereits viel wertvolle Vorarbeitgeleistet worden ist und mit gutem Beispiel vorangegangen wird.

Eine nachhaltige Entwicklung ist für die Zukunft der Landwirtschaft eine Überlebensstrategie. Dieser Meinung ist auch Landwirtschaftslandesrat Schuler. Mit dem Konzept zeigt er Wege auf, die diese Zukunft sicherstellen. „Neben Umwelt- und Klimaschutz sind auch ein gesichertes Einkommen der Landwirtinnen und Landwirte sowie der Erhalt der bäuerlichen Familienbetriebe unverzichtbar“, betont Schuler und verspricht, sich weiterhin dafür einzusetzen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (30)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • silberfuxx

    ……..der wichtigste NACH DEN (gierigen) Politikern……….

    • besserwisser

      sehr treffend bemerkt. und die obstwiesen vertscheppern sie als uab luxusresidencen. erreichbar natürlich mit der nun verlängerbaren flughafenlandebahn…. nachhaltig wie üblich halt (zumindest kurz vor den wahlen) …

    • bernhart

      Herr Schuler schon länger Zeit zweifle ich an SIE, ihr Aussagen kann ich im besten Willen nicht nachvollziehen, Bauer sollen sich von allen bevormunden lassen, Bauer werden wie Aussätzige behandelt, Bauer sind Lebensmittelproduzenten und das ist gut so, und so sollen sie auch respektvoll behandelt werden ,mit ihren Aussagen stehen sie nicht mehr hinter ihren Berufsstand.
      Alle reden von Bio wenige wollen dafür Mehrkosten tragen, alle reden von Tierwohl, obwohl sie keine Ahnung haben, alle reden von Magerwiesen, sie sind schön nur das Futter ist nicht nahrhaft, alle reden von Gülle ,jedes Lebewesen auch der Mensch scheidet „Gülle“ aus ,da fragt niemand wie sie entsorgt wird, nur die Bauern sind die Umweltverschmutzer und das darf nicht sein.
      Der Bauernstand ist wichtig und er macht verantwortungsvolle Arbeit für das ganze Land, da braucht es keine klugscheisser die sie belehren.
      Alle Kritiker der Bauern sollen sich einen Sommer die Zeit nehmen und auf den Bergbauerhöfe und Almen mitarbeiten, dann sehen sie Landwirtschaft ist und lernen zu verstehen wie schwierig diese Arbeit ist.

  • andreas

    Die Agrarindustrie produziert die Lebensmittel, die Bauern sind eigentlich nur noch zur Folklore.

  • wurzelsepp

    Und die Papierbauern?

  • batman

    WIE KOMMEN WIR AUS DER ABHÄNGIGKEIT WIEDER RAUS?

    Die Rockefeller Foundation finanzierte die Green Revolution (Agrarrevolution), die zum Einsatz mineralölbasierter Agrarchemikalien führte, welche die Landwirtschaft, sowohl in den USA als auch im Ausland, schnell umgestalteten.

    QUELLE: https://transinformation.net/wie-rockefellers-erdoelindustrie-die-medizin-die-finanzen-und-die-landwirtschaft-eroberte/

    • batman

      Vereinte Nationen und Agenda 2030, ja, ja die Meinung der Gesellschaft und der Bauern zählt.

      ‚Wer das Öl kontrolliert, ist in der Lage, ganze Nationen zu kontrollieren; wer die Nahrung kontrolliert, kontrolliert die Menschen‘

      Henry Kissinger

  • goggile

    PAPPN HEBN! ALLE! SOFORT!

  • wichtigmacher

    Und jeder Weinbauer kriegt in Zukunft auch seine Visage in an Ponzn in der Laimburg gschnitzlt.
    A Groasbauer af an groaßen Ponzn, a kluaner lei af a Panzele……

  • batman

    Die moderne,Industrielle,petrochemische Landwirtschaft hat sich mit ihrer Art zu wirtschaften selber in Stellung gegen die Natur gebracht.

  • batman

    „Der wichtigste Beruf der Welt“

    Das haben die Bankiers sicher auch gedacht

  • batman

    NEUE GESUNDE PFLANZEN BRAUCHT DIE LANDWIRTSCHAFT HERR SCHULER

  • franz1

    Der wichtigste Beruf in Südtirol sind die SVP Landtagsabgeordneten, solonge sui es zommdoholtn weards schun gian dass es Trog ihnen freindlich gesinnt isch….. Obo wenn i den „Streithaufn“ Opposition unschaug san die Aussichtn nebulös ….

    Wenn kemmen dei 2 Kumpl Schuler & Noggler wiederamol ins „Dolomiten“ noch Olang af a Ratscherle onderes kennen dei nit …….. ?

  • emma

    do wichtigste beruf, ung sein die rentner

  • batman

    Schwaches Ergebnis Herr Schuler!

  • luis2

    Der wichtigste Beruf Südtiroler Politiker, mit selbst bestimmten Honorar.
    PAPPN HEBEN; GUTER RAT FÜR DIE POLITIKER

  • carlotta

    „der wichtigste Beruf der Welt“ des muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
    das sind nicht Ärzte, Sanitäter, Männer die für ihr Land in den Krieg ziehen, NEIN! es sind die Megasubventionierten und seit Jahrzehnten uns vergiftenden Bauern.. ich rede von den Äpfelbauern und Urlaub auf dem Bauernhof Bauern nicht Vieh oder Bergbauern..

  • diplomat

    Beruf ? … ist mit neu, habe immer gedacht Bauern Unternehmer??? Bei einer Versteuerung ähnlich dem derzeutigen Superbonus für Haus-Sanierer!

  • wichtigmacher

    Herr Schuler, diese Aussage vom wichtigsten Beruf ist an Arroganz wohl nicht zu toppen!!!

    Gibt es nicht auch andere wichtige Berufe??

    Stellen Sie sich vor, es gäbe

    Keine Arbeitenden Steuerzahler, woher sollen dann all eure Beträge und Subventionen herkommen?
    Keine lobbygesteuerten Politiker, dann wäre es wohl aus mit den Beiträgen
    Keine Billigarbeiter aus dem Osten, wer würde dann eure Äpfel klauben?
    Keine Ärzte, dann wären auch die Bauern längst schon an banalen Infektionen gestorben, aber wir haben für euch ja auch das Pennicillin erfunden
    Keine Hebammen, dann wärd Ihr auch längst schon ausgestorben
    Keine Ingenieure, dann würdet Ihr heute noch euren Pflug mit den Ochsen ziehen, aber jetzt habt ihr euren Fendt Vario
    Keine Lehrer, wer würde dann euren Kindern das Geldzählen beibringen??
    Keine Frisöre, wie würde dann Ihre Frisur aussehen?
    Keine Automechaniker, dann müsstet Ihr selbst euren plattgefahrenen Reifen am Mercedes wechseln
    Keine Wirtschaftsexperten, dann müsstet Ihr eure Äpfel selbst vermarkten (oder selber essen)
    Keine Billigarbeiterinnen aus dem Osten, dann müsstet Ihr eure Äpfel selber sortieren
    Keine Fernfahrer, dann müsstet Ihr eure Produkte mit euren stinkenden Traktoren selbst durch die Gegend karren
    Keine Chemiker, dann müsstet Ihr euer Unkraut von Hand ausreissen, aber wir haben für euch ja auch Glyphosat erfunden
    Keine Bankiers, dann wüsstet ihr ja nicht wohin mit eurem Geld
    Keine Wirte, wie sollt Ihr dann euren allabendlichen Frust ertränken
    Keine Restaurants, wer soll dann kochen, wenn eure Frau keine Lust hat?
    Keine Prostituierten in den Puffs, was macht Ihr dann bei eurem nächsten Innsbruck Ausflug?
    Keine Berufs-Alkoholiker, wer soll dann euren Fusel saufen??
    Keine Priester, dann müsstet ihr wohl selbst die Reise zur Hölle, oder vielleicht Himmel organisieren
    Keine…….

    • bernhart

      Jeder Beruf ist wichtig ,es sollte jeder respektiert werden.
      Leider haben wir zu viele Personen, welch glauben, sie müssen alle belehren.
      Diese Personen verstehen nicht, dass jeder Bauer uns überleben kämpft und das seit Jahren.
      Mann kann und darf nicht jeden Handwerker und Bauer belehren wie er seine Arbeit zu machen hat. denn Anschaffen heißt zahlen und das will keiner.

      • diplomat

        bernhart, bitte genauer definieren welcher Bauer ums Überleben kämpft, ich kenne keinen? Vielleicht sollten jene Bauern welche im Überfluss leben, andere Iher Berufsgruppe die ums Überleben kämpfen mit verpflichtenden Solidaritätsabgaben helfen, zumal sie ja keine Steuern bezahlen.

        • bernhart

          Diplomat, wie sie wissen ist der Vinschgau klein strukturiert, also es fehlt an dem nötigen Grund, wie soll ein Bauer mit 3,5 ha leben und eine Familie ernähren, er ist gezwungen einen Nebenberuf nachzugehen, Grossbauern gibt es im Land Südtirol keine, wenn sie die Statistiken anschauen , dann kommen wir auf 10 Kühe pro Betrieb ,und von diesen kann man nicht leben.
          Bauer aus liebe zur Heimat nennt man das.

        • bernhart

          Diplomat. Sie können auch nicht mit die Politiker sagen , sie verdienen mehr. also gebt etwas den Arbeitnehmer, oder der Wirt zu anderen, denn dann wäre der Kommunismus wieder aktuell.

  • morgenstern

    Das letzte Aufbäumen für eine Berufsgruppe deren Wertschätzung schon längst gegen Null tendiert.

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl Impressum | Datenschutz & AGB | Cookie Hinweis | Privacy-Einstellungen

Nach oben scrollen