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Wieder kein Bonus

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Nach Jahren der Verzögerungen beim Strombonus für Südtirols Haushalte vertröstet die Landesregierung nun auf 2022 – und hat 24,5 Millionen Euro anderweitig ausgegeben.

von Heinrich Schwarz

Weit über 200.000 Südtiroler Haushalte warten immer noch vergeblich auf den versprochenen Strombonus. Dessen Einführung hatte die Landesregierung im Dezember 2018 beschlossen. Schon im Laufe von 2019 hätte er erstmals gewährt werden sollen, so die damalige Ankündigung. Es folgte aber eine Vertröstung nach der anderen.

Umweltlandesrat Vettorato erklärt nun: „Es ist meine Absicht, den Plan für die Einführung des Strombonus in der ersten Jahreshälfte 2021 in die Landesregierung zu bringen. Dadurch könnten die dem Land 2021 zustehenden Beträge aus der elektrischen Energie zweckgebunden werden und Anfang 2022 den berechtigten Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen.“

Die Landesregierung vertröstet die Haushalte also um ein weiteres Jahr.

Wer darauf gehofft hat, dass die seit der Beschlussfassung angereiften Geldmittel rückwirkend ausbezahlt werden, der wird enttäuscht.

MEHR DAZU LESEN SIE IN DER DONNERSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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Kommentare (21)

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  • criticus

    Eben, erneut eine Südtiroler Volksverarschungs-Partei, kurz SVP!

  • tiroler

    Einfacher abzukaddieren als bei Strom und Benzin geht nicht.
    Dass in Südtirol auch die Benzinpreise ca 10 cent höher sind als im restlichen Italien fällt eh nicht auf

  • alsobi

    Es vergeht fast kein Tag wo sich nicht das wahre Gesicht dieser Partei zeigt. Ich hoffe dass diese bald ein Ende hat!!

    • yannis

      sicher, sicher die Hoffnung stirbt zuletzt, nur wenn die Ökosozialisten oder eine dreimal links abgedriftete wie z.B. die deutsche CDU dran kämen, oh je.
      Die DE CDU subventioniert E-Auto s und schaltet gleichzeitig Photovoltaikanlagen indirekt ab da sie für das EEG Programm kein Geld mehr hat, Kohlekraftwerke natürlich auch.
      Bei denen kommt Strom auch NUR noch aus der Steckdose……….

  • n.g.

    Vielleicht sollten sich die Südtiroler erst mal dran gewöhnen, dass wir in Italien eine Liberalisierung auf dem Strom Markt hatten und es jedem ohne grossen Aufwand frei steht billigen Strom zu beziehen.
    Würden die Abnehmer anstatt bei ihrem lokalen Anbieter Strom zu beziehen, den günstigsten in Italien nehmen, würde sich bei den Preisen schnell was ändern und muss sich nicht wegen Bonus ärgern.
    Beispiel, ich beziehe meinen Strom von nem römischen Anbieter und zahle die Hälfte von dem was ich beim Bruneckner Anbieter zahle.
    Genau so ist es bei „Ahrntaler Strom“. Der wird nach Mailand verkauft und nimmt man dann den Mailänder Anbieter, kostet er da ein Drittel weniger.
    Ist doch toll!

  • schnabel

    wir hatten in Betrieb auch einen billigern Anbieter ja gut ABER nach zwei Jahre waren wir gleich wie vorher gleich Teuer

  • checker

    Alperia ist eine Energiefirma die aus der Fusion aus SEL und Etschwerke hervorgegangen ist. Dies wurde damals hauptsächlich deshalb angestrebt, da man durch Betrug in der Vergabe der Konzessionen einen der Kläger ausschalten wollte. Der leitende Staatsanwalt Rispoli von damals, mittlerweile nicht mehr in Bozen aktiv hatte bei seinem Abschied aber mittgeteilt, dass die rechswidrige Vergabe deshalb noch nicht vom Tisch sei. Eine Rückgabe der Konzessionen mit Neuausschreibung würde Südtirol Milliarden kosten.
    Nur so nebenbei bemerkt

    • yannis

      Tja @ Checker und wo ist diese Alperia zwecks Steuer………. registriert. Eine EU die selbst Steuerflucht im großen Stil ermöglicht, ist nicht im Sinne der Bürger, deswegen sollte sie auf die ursprüngliche EWG zurück gestützt werden und die „Deponie“ für abgehalfterte National-Politiker in Brüssel in Wohnungen umbauen.

  • morgenstern

    In Mitten einer Regierungsperiode macht man doch keine Geschenke. Der Bonus wird kommen, kurz vor den nächsten Wahlen.

  • thefirestarter

    Wie war das Sie Südtiroler Energie heimholen…
    Stichwort Greenpower.. wie grün meint eigentlich Alperia und unsere Politiker ist ein LNG Gas Terminal?

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