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„Hart betroffen“

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Die Covid-19-Krise hatte im Jahr 2020 den Verlust zahlreicher Arbeitsplätze in Südtirol zur Folge. An erster Stelle steht dabei das Gastgewerbe mit einem durchschnittlichen Rückgang der unselbständig Beschäftigten von 22,4 Prozent. Durch die Unterstützung der von der Krise betroffenen Unternehmen können langfristig Arbeitsplätze gesichert werden.

Seit rund einem Jahr beeinflusst die Covid-19-Pandemie nun schon maßgeblich das wirtschaftliche Geschehen in Südtirol und der restlichen Welt.

„Bei zahlreichen Unternehmen haben die Lockdowns immer wieder zu Schließungen, Tätigkeitseinschränkungen und Umsatzverlusten geführt. Einige Branchen sind von den Regelungen zur Eindämmung des Covid-19-Virus besonders hart betroffen und bereits seit einem Jahr in ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit stark eingeschränkt“, so die Handelskammer in einer Aussendung am Freitag.

Dies gelte auch für die 17.500 aktiven Südtiroler Einzelunternehmer/innen.

Eine Folge dieser Situation sei der Verlust vieler wertvoller Arbeitsplätze in Südtirol.

So hat sich die Zahl der unselbständig Beschäftigten in Südtirol im Jahr 2020 durchschnittlich um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr reduziert, was 7.427 Arbeitsplätzen entspricht. Die mit Abstand größten Verluste hat dabei das Gastgewerbe zu verzeichnen. Im vergangenen Jahr waren dort rund 6.700 Arbeitnehmer/innen weniger tätig als noch 2019. Das entspricht einem Rückgang von sage und schreibe 22,4 Prozent.

Die Sicherung von Arbeitsplätzen sei auch aus sozialer Sicht enorm wichtig. Aus diesem Grund muss es nun in erster Linie darum gehen, die bestehenden Arbeitsplätze in den Südtiroler Unternehmen zu sichern. Deshalb ist es notwendig, dass die Unternehmen so bald wie möglich wieder normal arbeiten können, so die Handelskammer in einer Aussendung.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (2)

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  • iluap

    ist doch logisch, dass im Tourismus die meisten Arbeitsplätze verloren gegangen sind. Die Gastronomie war ja der Sektor der zu den meist geschlossenen Sektoren gehört. Wäre doch interssant zu sehen wenn das Handwerk und die Industrie auch so oft schließen mussten wie alle anderen ob dort dann auch nicht soviele Arbeitslose wären. Es ist leicht so eine Statistik zu erstellen, denn man wurde ja gezwungen zu schliessen!!!

  • demo

    Gezwungen hat der Landesheini niemand. Er hat zwischen den Zeilen immer aufgerufen die Bevölkerung wird ersucht mitzumachen……… Der zwingt doch niemand. Damit würde sich der L. H. ja strafbar machen sobald er sagt ihr müsst. Die Auf Zu Politik von diesen Landes Heini ist lediglich ein Idiotentest für die Bevölkerung

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