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„Impfplan ist oberste Priorität“

 

Senatorin Julia Unterberger bedauert, dass in der Regierungserklärung von Mario Draghi ein Hinweis auf die Sonderautonomien und die sprachlichen Minderheiten fehlte.

„Wir waren schon immer für ein Europa der Regionen, in dem die Nationalstaaten an Bedeutung verlieren. Deshalb gefällt uns die Idee, dass Italien für den europäischen Integrationsschub wieder eine wichtige Rolle übernimmt. “

Dies betonte Senatorin Julia Unterberger, Vorsitzende der Autonomiegruppe, in der Stimmabgabeerklärung für die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi.

„Was in der Antrittsrede des neuen Ministerpräsidenten aber leider fehlte, war ein Hinweis auf die Sonderautonomien und die sprachlichen Minderheiten, deren Schutz wesentlicher Teil der europäischen Werte und Grundsätze ist.“

„Es ist wichtig, dass eine gewisse personelle Kontinuität zu den Vorgängerregierungen gewährleistet ist, vor allem zur letzten Regierung, der es gelungen ist das größte Hilfspaket der EU nach Italien zu bringen. Schade nur, dass unter den Ministern kein ausgewogenes Geschlechterverhältnis besteht.“

„Das wichtigste ist jetzt der Impfplan, und die Entschädigungen für die Berggebiete, welche am meisten unter der zweiten Corona Welle leiden. 

Die EU-Hilfsgelder müssen von den Strukturreformen begleitet werden, welche der Ministerpräsident in seiner Rede angekündigt hat.

Positiv ist zudem der Einsatz für die Gleichstellung der Geschlechter; die Erfahrung anderer Länder lehrt uns, dass es um diese zu erreichen positive Maßnahmen und auch Quoten braucht.“

„Wir hoffen, dass diese Regierung nicht nur eine erzwungene Gemeinschaft von politischen Feinden ist, sondern dass sie wirklich in Einigkeit und für das Gemeinwohl arbeiten kann.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (9)

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  • enfo

    Mamma mia, isch de schware!!!!

  • checker

    Diesen Hinweis benötigt es nicht, jegliche Form eines „Südtiroler Weges“ hat sich augenscheinlich als nicht funktionierend erwiesen, daher sollte man nicht wieder den Römern auf die Nerven gehen. Südtirol soll das tun, was auch alle anderen Provinzen und Regionen in Italien tun und nicht ständig irgendwelche Extrawürste einfordern, die sich dann doch als Irrwege erweisen.

  • kirke

    Ob die schon geimpft ist oder doch lieber anderen Versuchkanninchen den Vortritt läss?
    Aber was macht die in Rom, verbreitet sie dort am Ende die Meraner Mutande?
    Ist sie unser trojanisches Pferd?

  • ostern

    Na, de hot es worme Wosser erfunden.
    Ha, ha, ha

  • netbleidredn

    Beinhaltet die Impfung auch ein Mittel gegen blödheit?

  • drago

    Die Dame scheint noch nicht verstanden zu haben, dass die Sonderautonomien in Rom nur dann berücksichtigt werden, wenn die Handvoll Stimmen gebraucht werden. Bei technischen Regierungen der nationalen Einheit (Monti, Draghi) gibt’s nichts zu holen. Und die Entschädigungen für Berggebiete sind auch nur wichtig, da fast ganz Südtirol als Berggebiet eingestuft ist (Ausnahme: ein paar Gemeinden Richtung Salurn). Aber solche Pressemitteilungen sind verständlich: unsere Vertreter in Rom gehören dort zu den HinterbänklerInnen. Und wenn man die HinterbänklerInnen im Landtag ansieht, fällt einem die frappierende Ähnlichkeit sofort auf.

  • semperoper

    Man kann Unterberger mögen oder nicht, aber wenn man ihr Dummheit vorwirft, dann schauts mit der eigenen Intelligenz nicht besonders rosig aus. Die Südtiroler Abgeordneten steckt sie alle in den Sack, und die meisten anderen natürlich auch. Sie ist die, die für Südtirol die Kohlen aus dem Feuer holt. Das sollte man als Chauvinist immer vor Augen halten.

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