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Felssturz zerstört Hotel Eberle

Ein Felssturz hat am Dienstagnachmittag das Hotel Eberle in Bozen schwer beschädigt. Eine Felswand ist abgebrochen.

Fotos: LFV

Es war am Dienstagnachmittag kurz nach 15.00 Uhr, als auf Facebook die ersten Bilder zirkulierten:

Ein Felssturz hat das Hotel Eberle in Bozen schwer beschädigt.

Jetzt gibt es ein Video des Landesfeuerwehrverbandes, in dem die Ausmaße dieses gewaltigen Felssturzes zu sehen sind (siehe oben/Video: Facebook).

„Das halbe Hotel wurde verschüttet“, berichten Feuerwehrleute.

Eine Felswand ist abgebrochen.

Die Eigentümer haben sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen können.

Die sieben Mitglieder der Besitzerfamilie Zisser, deren Wohnräume sich im Ostflügel des Hotels befinden, konnten sich in letzter Sekunde in Sicherheit bringen.

Foto: F. R- L. K

Die Felsbrocken seien nur 30 Zentimeter von ihnen entfernt niedergegangen, schilderte ein sichtlich geschockter Stefan Zisser am Abend vor Journalisten das Geschehen.

Er und seine Angehörigen seien über den Schwimmbadbereich ins Freie gelangt.

Das Hotel war geschlossen.

Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn das Hotel geöffnet gewesen wäre.

Die Feuerwehren sind jetzt am Abklären, ob nicht Spaziergänger verschüttet worden sind. Der Felssturz war  – wie auf den Bildern zu sehen ist – großflächig.

Ersten Angaben der Feuerwehren zufolge wurden 24 Gästezimmer, die Terrasse und die Seminarräume zerstört.

Vizebürgermeister Luis Walcher erklärte auf telefonische Anfrage von TAGESZEITUNG Online:

„Es läuft ein Großeinsatz, die Suche nach eventuell Verschütteten läuft, die Berufsfeuerwehr und die FF Bozen klären also ab, ob sich in den eingestürzten Gebäudeteilen noch Menschen befinden.“

Foto: FB

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (34)

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  • n.g.

    Sorry, wer da sein Hotel dahin stellt hat selbst Schuld. Schlimm aber…!
    Wenn beispielsweise in Sand in Taufers ein Stein auf Jungmann fällt, wer hat Schuld, der Boss da oder der Stein?

    • regenwurm

      @n.g.
      Wenn man glaubt es geht wirklich nicht mehr blöder, dann kommt immer noch Einer von euch Vollp….. mit einem Kommentar.

    • olle3xgscheid

      So ein Trottl, denk nach bevor Sie schreiben.!!! Wia lange schon steht das Haus????

    • ronvale

      Da haben Sie wohl etwas zu schnell aus der Hüfte geschossen.

      In Südtirol kann man nicht so einfach irgendwo ein Haus bauen. Soweit mir bekannt, benötigt man dafür unter anderem ein geologisches Gutachten

      Ich vermute stark dass sich die Bauherren dieses auch vor der Erweiterung eingeholt haben.

      Weiter unten kommen Sie dann mit der Binsenweisheit „man wusste, dass man da nicht bauen sollte“

      Wie stellen Sie sich also die zukünftige Vergabe von Genehmigungen vor? Es wird nur mehr dann eine Bauzonen ausgewiesen, wenn in der Dorfkneipe niemand mehr bedenken hat und die alte Moidl das abnickt?

      Sollte der Vesuv ausbrechen und Neapel unter sich begraben werden Sie hier sicher Posten ‚ich habe es schon immer gewusst….‘

  • andimaxi

    Wir beschäftigen dutzende von Geologen im Landesdienst, Die dafür bezahlt werden Felsmassive und Felsbewegungen und mögliche Gefahren zu orten. Natürlich liefert die Natur nach wie vor Überraschungen. Aber: Seit Monaten interessiert sich kaum mehr jemand für irgend etwas anderes als Corona. Das färbt ab. Alles konzentriert sich auf diesen Corona-Wahn. Andere Bereiche werden total vernachlässigt. Und deshalb wird es in den nächsten Monaten und Jahren vermehrt zu solchen Katastrophen kommen.

  • wollpertinger

    Der Vergleich mit der Corona-Pandemie ist absolut unpassend. Um die Corona-Gefahr kümmern sich Ärzte und Pfleger, um die geologische Gefahr Geologen. Die Geologen im Landesdienst (von dutzenden ist man weit entfernt) sind für den öffentlichen Bereich, Straßen usw. zuständig, nicht für den privaten Bereich. Wegen Corona wird es in den nächsten Monaten und Jahren ganz sicher nicht zu Steinschlägen kommen. Da ist schon eher da Wetter zuständig. .

  • abodechto

    Unglaublich, aber Glück gehabt. Alles Gute der Familie.

    Hoffentlich passiert nicht irgendwann Ähnliches beim Felsenkeller / Laimburg.
    Nur von der Autobahn als Laie gesehen, scheint man da die Natur ganz schön „frech“ herauszufordern.

  • goggile

    n.g. SEI STILL ODER MEINE HAND WIRD LOCKER

  • prof

    n.g. kann gar nicht still sein,er/sie hat das eigene Hirn nicht unter Kontrolle.

    • n.g.

      @prof jetzt ist auch genug. Es ist allgrmein bekannt, dass in Südtirol Gegenden verbaut wurden, genau wie in Österreich, Schweiz usw. die seit je her Steinschlag,Lawinen und Muren gefährdet sind. Alsi SEKBST SCHULD!
      SCHEINHEiLIG!

    • n.g.

      @prof…Kannst dich auch mit verbundenen Augen auf ne Autobahn stellen und hoffen es passiert nue was. Ist genau das selbe. Würd ich auch sagen, selbst Schuld wenn du…!
      Wer hiet dumm labert frag ich much schon. Es gibt in Südtirol hunderte solcher Orte…. Dann geh mal hin und rette da Leben und ihre Häuser und nicht um Nachhinein… Oh mein Gott, die armen Leute!
      Das ist vorhersehbar!

  • n.g.

    Gadertal, genau fas gleiche!
    Ihr heuchlerischen Penner!

  • n.g.

    @prof Du würdest sie erst da hin bauen lassen. Im Wissen oder nicht, andere wussten wie gefährlich es ist und nachdem sagst du dann:“Schade, die hatten Pech“?
    Man man. Wenn ich mein Hirn nicht unter Kontrolle hab, hast du KEINS

  • hallihallo

    als erster muß man sagen glück im unglück, da keine personen zu schaden gekommen sind. als zweites ist es für die eigentümer eine katastrofe, auch weil man nicht weiß, ob die in zukunft das hotel dort je wieder öffnen können.
    wir haben dort öfters gegessen und den wirklich tollen ausblick genossen.
    inzwischen gibt es die gefahrenzonenpläne. aber südtirol ist ein gebirgsland und jeder hat halt gebaut , wo er sein grundstück hatte. hochgerechnet auf die gesamten gebäude, welche an gefährlichen orten erbaut wurden, passiert es ja ganz selten, daß etwas schlimmes passiert. wenn es passiert , sind natürlich erst alle geschockt und dann gescheit. in zukunft wird das bei neubauten kaum noch möglich sein, aber den bestand kann man halt nicht überall abreisen.
    alles gute der familie für die zukunft.

    • klum

      BRAVO Hallihallo! das ist der einzig passende Kommentar hier. Es beginnt in der ersten Zeile und endet mit der letzten. Sehr wichtig diesbezüglich ist auch der Hinweis auf die Gefahrenzonenpläne, die jetzt natürlich wieder in den Vordergrund rücken und wohl einen Bau in dieser Zone nicht mehr zulassen würden.

  • nix.nuis

    Bezug Gefahrenzonenpläne…
    Wie war nochmal die Geschichte, wo die Bewohner von Oswaldleiten der Gemeinde gedroht hatten, Schadensersatzklagen wegen der roten Zonen im GFZ-Plan einzureichen…?
    Wie hat die Gemeinde reagiert…?

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