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Cia muss weg

 

Die SVP-Leitung beauftragt den LH, die Fratelli d’Italia aus der Regionalregierung zu werfen. Julia Unterberger: „Wenn Meloni den Mund aufmacht, kommt mir das Grausen.“

Die SVP hat sich am Montag mit dem Wechsel des Regionalassessors Claudio Cia zur Rechtsaußenpartei Fratelli d’Italia befasst. Die Parteileitung erteilte Landeshauptmann Arno Kompatscher in seiner Funktion als Präsident der Region den Auftrag, mit der Trentiner Lega Gespräche über eine Regierungsumbildung in die Wege zu leiten. „Dass die FDI durch die Hintertür in die Regierung kommt, ist für uns nicht vorstellbar“, sagte Obmann Philipp Achammer. Die Trentiner scheinen keinen allzu großen Widerstand gegen einen Rauswurf Cias leisten zu wollen, der umstrittene Assessor hat bereits angeboten, seinen Posten freiwillig zu räumen. 

Ein TAGESZEITUNG-Interview mit Julia Unterberger sorgte am Wochenende national für Schlagzeilen. Darin hatte die Senatorin erklärt, ihr komme „meistens das Grausen“ , wenn Giorgia Meloni den Mund aufmache. Zudem bezeichnete sie die FDI als „absolutes Tabu für uns Südtiroler“. Der aus dem Veneto stammende Fratelli-Senator Luca De Carlo reagierte in einer Stellungnahme auf die Unterberger-Aussagen: „Uns entsetzen weniger ihre Worte, weil wir in einer Demokratie die Positionen aller respektieren, auch jene der vom Staat geschützten und finanzierten Minderheiten, die immer wieder gegen Italien vorgehen. Uns beeindruckt vielmehr die Diskriminierung, welche die italienischsprachige Bürger in Südtirol erleiden müssen.“ (mat)

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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