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„Ernste Situation“

Die Bozner Lauben zu Beginn der Coronakrise (Foto: Karl Oberleiter)

Die AGB/CGIL-Gewerkschafterin Antonella Costanzo schlägt Alarm: „Im Handel gebe es zu viele Menschenansammlungen.“

„Die Anti-Covid-Vorschriften werden zu oft nicht eingehalten und es kommt ständig zu Ansammlungen“: so beschreibt die Generalsekretärin der Fachgewerkschaft für den Handelsbereich des AGB/CGIL, Antonella Costanzo, die Situation in den mittleren und großen Handelsbetrieben in Südtirol.

Für Costanzo ist die Situation besorgniserregend: „Angesichts der Daten über die epidemiologische Entwicklung, ist es nicht vorstellbar, dass es so weitergehen kann. Die Beschäftigten, die schon seit einiger Zeit unter schwierigen Arbeitsbedingungen leiden, sind zermürbt und fordern von Kunden und Unternehmen, die Anti-Covid-Regeln einzuhalten“.

Die Fachgewerkschaft erhält von den Angestellten täglich Berichte über Verstöße gegen die Verhaltensregeln und dies führt dazu, dass sie sich am Arbeitsplatz nicht sicher fühlen. Die LHFD/FILCAMS bittet daher die Unternehmen um Verantwortungsbewusstsein und die Institutionen um mehr Schutzmaßnahmen.

Die Gewerkschaft fordert eine strengere Einhaltung der Sicherheitsstandards zum Schutz der Arbeiter in den Geschäften und erinnert daran, wie wichtig die Prävention und die Reduzierung des Infektionsrisikos für den Schutz der Gesundheit der Arbeiter sind.

„Respekt Rispetto“ heißt die Sensibilisierungskampagne der Fachgewerkschaft, die eine größere Verantwortung der Bürger und Institutionen gegenüber den Beschäftigten im Handelsbereich fordert.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (11)

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  • n.g.

    „Dumm sind Die, die dummes tun“.
    Erst die Menschen wegsperren. Was tun sie dann wenn sie wieder raus dürfen. Sie genießen die Freiheit. Zudem noch die Weihnachteunkäufe… Was dachten die Regelmacher wie das ablaufen wird? Ich wiederhole mich da gerne. Der Mensch bleibt Mensch, daran wird sich nichts ändern und wenn wir 3 mal so viele Tote hätten!
    Einfach DUMM!

    • cif

      Man sollte nie von sich selbst auf andere schließen!

    • criticus

      @n.g.
      Gut geschrieben!
      Man hätte niemals den Handel schließen sollen. Vor und nach einer Schließung werden immer Menschenansammlungen vorkommen. Der Handel war seit Frühjahr auf Sicherheit aufgebaut. Man sieht das auch jetzt mit den Skihütten. Öffnet die Lifte und alle Skihütten dann werden sich Ansammlungen verteilen, aber so weit denken unsere überbezahlten schlauen Politiker nicht. Der wohl größte Unsinn ist wohl die weihnachtliche „5000 Einwohner-Regel“ bezüglich bis 30km fahren. Je länger die Pandemie um so idiotischer die Regeln aus Rom und Bozen. Ein Bozener darf nirgendwo hin und ein Andrianer bis nach Riffian! Es wird an der Zeit, dass Politiker in roten und orangen Zonen nur noch höchstens ein Drittel vom Lohn bekommen, dann hören unsinnige Regeln auf.

  • n.g.

    War im Sommer ganz genau so. Nicht meine Regeln, grins. Das sind die Regeln die DU für richtig hältst!

  • nochasupergscheiter

    Habe erst gestern mit einem Koch geredet der normalerweise auf einer schihütte arbeitet…
    Er kriegt im Moment 800 Euro…

    Aber öffentlich angestellte, gewerkschaftler, Lehrer usw…
    … konnen nur meckern und sind im home office und am liebsten noch eine Prämie..
    Ich versteh jeden der langsam stuff ist… Und nicht mehr bereit das alles mitzumachen

    • n.g.

      Da kenne ich auch so Einige. 900€ sogenannte Hilfe, dazu noch Mietezuschuß und das jetzt set 8 Monaten. Finden die Politiker toll, wenn sie helfen können. Dass denen dann nach Abzug aller laufenden kosten 200€ zum Leben reichen sollten, nein müssen, sagt aber niemand! Dazu gibt es dann noch Schlaumeier die am liebsten Jahre zusperren möchten….! Immer diejenigen, die in ner warmen Eigentumswohnung mit ner fetten Rente sitzen und um ihren runzligen Ars… Angst haben!

  • drago

    Wenn man bedenkt, dass viele Vollzeitgewerkschaftler von den Betrieben abgestellt werden müssen, dann macht man sich natürlich Gedanken über deren Einstellung zum Arbeiten.

  • andimaxi

    Gewerkschafterin als Coronaexpertin? Lächerlich. Soll sich um die Arbeitsplätze kümmern nicht dummschwätzen.

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