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HGV contra hds

Zwischen dem HGV und dem hds knistert es: HGV-Chef Manfred Pinzger verwahrt sich gegen eine „Einmischung von außen“.

Der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) hat letzthin immer wieder darauf verwiesen, dass man den Restaurants das für sie zentrale Abendgeschäft ermöglichen soll.

„Wenn die Einkaufszentren in den orangen Zonen in Italien bis 21 Uhr geöffnet sein können, dann ist es nicht nachvollziehbar, warum Restaurants in diesen Zonen bereits um 18 Uhr ihren Betrieb schließen müssen“, betont HGV-Präsident Manfred Pinzger. Dadurch wird ihnen das wichtige und umsatzträchtige Abendgeschäft verunmöglicht.

Der Vorschlag des hds, die Restaurants nun bis 20 Uhr zu öffnen, beurteilt der HGV als Aktion, welche den betreffenden Betrieben kaum etwas bringt. Der HGV kennt die wirtschaftlichen Notwendigkeiten der Restaurants bestens und benötigt deshalb keine große Einmischung von außen, heißt es abschließend in der Presseaussendung des HGV.  

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (27)

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  • bernhart

    Zwei Pfeifen auf einen Haufen,die nix bringen.Wenn es so weitergeht sind diese zwei Herrn arbeitslos, denn es braucht sie nicht mehr, da hgv und hds es bald nicht mehr gibt.

    • besserwisser

      @bernhart: so schreibt ein gehaltsempfänger. die verbände sind interessensvertretungen die für ihre mitglieder arbeiten. beide verbände sind mdoerne dienstleistungsbetriebe, bei dieser überlegung ist wohl mehr der wunsch ursprung des gedankens.
      ausserdem: der hgv hat recht.

      • leser

        Besserwisser
        Da hast du recht, zwei dienstleistungsbetriebe , die vom steuerzahler finanziert sind und deren arbeutsweuse si ausgekegt ust, dass damit wenigen sozusagen systemrelevanten soldaten alle privilegien zugeschoben werden
        Pinzger hätte wohl das recht sich gegen einmischungen zu wehren, wenn such der verein selber finanziell versorgt, dem ist aber nicht so und dass er selber einer der hauptnutznieser dieses erlauchten clubs ist lässt sich wohl nicht verschleiern

    • hubertt

      bernhard, ich gebe Dir 100% recht.

  • cliktrip

    Sehr geehrter Herr Pinzger,

    seien wir froh um die (erfolglosen) Bemühungen des HDS für uns Gastwirte. Von Ihnen kommt außer unnützen Presseaussendungen eh nix.

    Eine Frage sollten Sie uns Gastwirten aber doch beantworten….wie kann es sein, dass wir mit einer deutlich geringeren RT Inzidenz als die Lombardei und Piemont nicht von orange auf gelb gestellt wurden? Was wurde von Ihrer Seite (und auch Schuler, Widmann etc.) dafür unternommen…Verstehe schon, dass für Sie und Ihre Freunde im Meraner Land jetzt der wohlverdiente Urlaub ansteht, aber es gibt in Südtirol nicht nur Euch…

    Freue mich schon auf wunderschöne Bilder aus Cortina, Courmayeur, Sesteriere in den TG um Weihnachten mit tollen Interviews ob der Schönheit und relativen Ruhe für die Touristen, welche wir nicht empfangen dürfen ob Ihrer Inkompetenz/Unterlassung.

    Sagen Sie uns was gemacht wurde!!! Oder ist es politisch gewollt, dass unsere Gäste nicht mal durch die wunderschöne Winterlandschaft spazieren dürfen?

    Bin froh, als Gastwirt von Ihrem Verein zum HDS gewechselt zu sein, war es leid, Eure Protzbauten mitzufinanzieren.

  • keinpolitiker

    @bernhart

    sagen wir es mal anders, diese 2 Herren braucht es nicht mehr.

    Der rechts ist eh nur ein Jammerer und sonst bringt er nichts zu Stande und der linke schaut nur auf die Großen im Tourismus, die Kleinen lässt er links liegen.

    Bin mal gespannt wie unsere Landesregierung die Ausfälle im Tourismus entschädigt. Ansonsten gibt es einen Aufstand.

    Es haben viele noch nicht kapiert, mit dem Tourismus hängt in Südtirol alles zusammen. Der Handel, das Handwerk, die Dienstleister und sogar die Industrie.

    • yannis

      >>> mit dem Tourismus hängt alles zusammen…

      wie wahr ! aber wenn man seit Jahrzehenten es um keinen Preis wahrhaben wollte, dass sog. „Monokultur“ früher oder später sich selbst erledigt, dann muss man jetzt eben mit den Folgen daraus zurecht kommen.
      Manche nennen es ganz einfach „Marktbereinigung“

      • hallihallo

        na das ist aber keine marktbereinigung, weil zuviele hotels gebaut wurden, sondern weil niemand mehr arbeiten darf.
        müßten in deutschland alle autofirmen für monate schließen, wäre das auch keine marktbereinigung, sondern zerstörung einer branche.

        • leser

          Hallihallo
          Es ist eine tatsache dass 80% unserer luxustempel mit 80% fremdfinanziert sind , das heisst darauf eingelernt ohne rücklagen den sonnenschein zu vermitteln und das auf kosten der nächsten generation

    • leser

      Kleinpolitiker
      Warum sollte man den tourusmys entschädigen, wenn man genau diese monokultur über jahrzehnte erzogen hat und jede halbwegs nüchterne einschätzung ein scheitern vorausehen konnte
      Der nächste crash sind wohk due apfelbarone, die auch glauben der wirtschaftsmotor der strammen tiroler zu sein

      • hallihallo

        leser, man muß sie entschädigen, weil man ihnen das arbeiten verbietet.
        die angestellten erhalten ja auch die lohnausgleichskasse, oder wie wäre es um diese bestellt , wenn sie über monate kein geld erhalten würden??
        und erzähl uns nicht, daß jemand soviel reserven haben müßte, daß er eine pandemie überlebt. lufthansa erhält milliareden , tui erhält miliarden, alitalia erhält miliarden, nur die kleinbetriebe sind in ihren augen der falsche weg.

        • leser

          Hallihallo
          Ich finde es ja auch nicht in ordnung dass allitalia, lufthansa, tui und viele andere milliardenhilfen bekommen
          Das ist einfach nicht in ordnung
          Genauso wie es nicht meine schuld ist, dass man in sûdtirol die letzten 40 jahre monokultuen wie hotelerie, apfelbauern hochgezüchtet hat und das nich mit millionenzuwendungen
          Ich habe die hoteliere nicht angewiesen sich über millionen und jahre zu verschulden, der oberhollenzer hat damit nicht recht, wenn er behauptet dass es eine gesunde verschuldung gibt
          Ein gesunder betrieb hat die pflicht angemessene rücklagen zu erwirtschaften, sonst ist er eben ein krankes unternehmen
          Und glaube mir mein lieber, sehr viele vorzeigehiteliere kommen einer korrekten lohnzahlung nicht nach

  • erbschleicher

    Ich hab so oder so nie verstanden warum ein Geschäft bis 21 Uhr geöffnet haben darf und ein Restaurant muss um 18 Uhr schließen, aber vom Herrn Pinzger ist ja eh während der ganzen Pandemie nie etwas gekommen und wem interessieren schon die kleinen Betriebe in anderen Teilen Südtirols, wenn wir die TOPPLAYER (zu welchem Preis auch immer) im Meraner Raum haben.

    • andreas

      Die Winterhotels sind eigentlich die Letzten die jammern sollten, denn im Frühjahr haben sie nur einen Monat verloren und nun wieder einen. Anfang Jänner können sie ja öffnen..
      Die Sommerhotels im Süden und Westen haben 3-4 Monate verloren.

      • hallihallo

        andreas, kein minister hat noch gesagt, daß die hotels am 07.01.21 öffnen können. es heißt nur bis 07.01.021 sind sie geschlossen und dann schauen wir , wie die zahlen ausschauen. und falls es dir entgangen ist, sprechen schon alle von der dritten welle und die wird wohl kommen, wenn jetzt alle fabriken, schulen, geschäfte, einkaufszentren und restaurants offen sind.
        deshalb fordern wir, daß wir zumindest auch jetzt öffnen können, denn im januar kommt sowieso kaum jemand und im februar würde es mich nicht wunderen, wenn eh alles wieder geschlossen ist.

        • leser

          Hallihallo
          Die EZB plant schon seid wochen dem bankensektor zusätzlich 750 milliarden zuzuschanzen, damit duese wiederum maride sraatsanleihen kaufen zu rekordzinserträgen
          Und das ohne rückversicheru g will heissen weiteres volksgut wurd verheizt an kategirien die das schlamassel verursacht haben
          Das sollte mehr zu denken geben als der umstand dass pinzger sein hotel nicht voll bekommt

      • leser

        Warum sollte man jammetern zuwendungen zuschieben?

        • hallihallo

          weil er in guten zeiten steuern gezahlt hat und arbeitsplätze organisiert hat und wenn man ihn in dieser außergewöhnlichen situation unterstützt, dann wird er in zukunft wieder steuern zahlen, wenn er schließt nicht. ganz einfach.

          • leser

            Hallihallo
            Lies mal due steuererklärungen der hoteliere und du wirsd sehen, dass sie sehr oft für ein steueraufkommen eines lohnabhängigen aufkommen
            Es sollte verpflichtend sein, dass jedes unternehmen seine steuererklärung in der handelskammer hinterlegen muss und öffentlich einsichtbar ist
            Dann wäre ich auch bereit über hilfsmassnahmen zu diskutieren

  • quovadis

    Einmischung von außen. Genau das tun alle Verbände ja ständig bei anderen. Aber wehe es trifft sie selbst. Wieso brauchen wir so viele Verbände? Die sollten alle fusionieren und bei sich mal anfangen zu sparen. Genau wie die Gewerkschaften auch. 1 gute wäre besser als so viele schlechte.

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