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„Leute wollen etwas tun“

Foto: LFV

Am Wochenende finden in ganz Südtirol die Corona-Massentests statt. Ein Blick auf die ersten Online-Anmeldungen zeigt, dass das Interesse der Bürger groß ist.

von Lisi Lang

Ganz Südtirol bereitet sich momentan auf die Corona-Massentests am Wochenende vor – und wie sich bereits jetzt zeigt, ist das Interesse der Bevölkerung an dieser Test-Reihe in einigen Gemeinden groß. In Kaltern haben sich beispielsweise bis gestern Abend über 1.300 Personen für die Tests am Wochenende angemeldet. „Wir haben wirklich bereits jetzt sehr viele Online-Anmeldungen“, sagt die Bürgermeisterin von Kaltern Gertrud Benin Bernhard.

In Kaltern wurden der Bevölkerung je nach Wohnort ein Test-Standort und ein Zeitfenster zugeteilt – dabei handelt es sich um eine Empfehlung, die einen geregelten Ablauf garantieren soll. Gleichzeitig wurde auch eine Online-Vormerkung eingerichtet, damit sich die Bürger dort direkt für einen Termin vormerken können. Zudem können sich die Bürger telefonisch anmelden. „In Kaltern wird in drei Standorten auf insgesamt neun Linien getestet und je eine Testlinie pro Standort wird für diese Online-Vormerkungen reserviert“, erklärt Gertrud Benin Bernhard den Ablauf in der Überetscher Gemeinde.

Die Bürgermeisterin zeigt sich erfreut darüber, dass sich bereits jetzt viele Bürger für die Tests angemeldet haben und hofft, dass der Zuspruch auch am Wochenende groß ist. „Wir können diese Corona-Pandemie nämlich nur gemeinsam unterbrechen“, appelliert die Bürgermeisterin von Kaltern.

In Terlan hingegen haben sich bereits bis gestern Mittag mehr als 1.900 Personen (von insgesamt 3.000 möglichen Anmeldungen) für die Tests am Wochenende angemeldet. „Allein in der ersten Stunde gestern Vormittag haben sich mehr als 600 Leute angemeldet“, sagt Bürgermeister Hans Zelger, der sich einen solch großen Zuspruch nicht erwartet hätte. „Es gab in den letzten Tagen einige Unsicherheiten, aber es ist uns mit viel Aufklärungsarbeit gelungen, trotzdem viele Menschen zu motivieren“, freut sich Hans Zelger.

 

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Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (21)

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  • annamaria

    Warum bieten Apoteken den Test für 35 bis 50 € an, obwohl 72 Stunden vorher diese kostenlos sein müssten??
    Wieder mal gehts nur ums Geld!!

    • markp.

      Die Frage ist wohl eher: warum gehen Leute in Apotheke und bezahlen, obwohl sie an diesem Wochenende den gleichen Test „pro forma“ kostenlos bekommen?
      Noch dazu bezahlen jene die in Apotheke gehen doppelt: einmal in der Apotheke und dann jener vom Land, da dieser mit Steuergelder bezahlt wird. 😉

  • seppen

    Sofern das funktioniert, also sich genügend Personen testen lassen (und die positiven dann auch entsprechen isolieren), ist diese Strategie sicherlich an Effizienz kaum zu übertreffen. Man zieht die symptomatisch UND asymptomatisch Infizierten damit aus dem Verkehr, alle anderen können weiterarbeiten und es ist kein kompletter lockdown nötig um die Zahlen runterzubringen.

    Ich bin gespannt.

    • markp.

      Richtig effizient ist das ganze aber erst dann, wenn die Grenzen zugemacht werden, keiner mehr rein- oder rauskommt und man dann in paar Wochen den Massentest erneut wiederholt.
      Denn es reicht wenn unmittelbar nach diesem ersten Test das Virus von Touristen, Arbeitern oder was weiß ich… reingeschleppt wird und es geht wieder von vorne los.
      Vielleicht wütet das Virus nicht wie es gerade jetzt wütet, aber ausgemerzt ist es nur wegen einem Massentest auch nicht, wenn man nicht danach auch noch weitere Schritte einleitet.

  • sepp

    Du die guten herrn kenn sich nimmer aus sell ischs problem der widmann und do zerzer moan no olm sie sein die beschten leido hobmos ihnen zu verdonken das soweit kemm isch weils grössere hamplmänner nirgends gib af den planeten

  • seppen

    mag‘ sein, dass da gelinde gesagt (!) nicht alles rund gelaufen ist. politiker-bashing bringt uns indes allerdings auch nicht weiter, es ist tatsächlich auch an uns, dem volk, hier mitzumachen …

  • severine

    I find den Massentest guet…und wenn’s net viel nutzt,so können wir wenigstens stolz sein es ausprobiert zu hobn,,Olm No besser als drhuem ummerhockn und gescheit redn ,wie so einige,, hoffentlich sehen das der Grossteil der Südtiroler auch so,,Lg

    • markp.

      „und wenn’s net viel nutzt,so können wir wenigstens stolz sein es ausprobiert zu hobn“

      ??

      Wenn er nichts nutzt, dann sind Millionen von Geldern verputzt worden, die man für die Unterstützung von Familien/kleinen Firmen benutzt hätte werden können.

      Nichts gegen den Massentest, aber Gott sei Dank übernehmen jetzt die Gemeinden die Organisation und nicht das Land und werden dabei von wirklich guten Leuten unterstützt.
      Denn würde das Land mit ihren Voll… die Organisation übernehmen, sähe es ganz übel aus.

  • fronz

    Ein Blick auf die ersten Online-Anmeldungen zeigt, dass das Interesse der Bürger groß ist.
    Isch jo logisch, die meisten Firmen zwingen die Arbeiter. Test oder in unbezahlten Urlaub.

  • severine

    100 Prozent ist nichts im Leben,,gar nichts

  • yannis

    Albrecht Storz
    19. NOVEMBER 2020 UM 8:18 UHR

    „97 Prozent falsch positiv getestet dü“97 Prozent falsch positiv getestet dürfte ein grober Übersetzungsfehler sein.“

    Nein, das ist ein Verständnisfehler Ihrerseits. Die Tests sind, wenn man nach der Anwesenheit von Virenbruchstücken fragt, bis zu 99% richtig –

    ABER wenn man mit dem Test die Frage beantworten will ob jemand an Covid-19 erkrankt ist, oder infiziert ist oder infektiös ist, so ist der Test bei positivem Ergebnis zu 97% falsch.

    Bitte verstehen Sie, dass „Fälle“ eine völlig falsche Wortwahl ist, mit der man uns an der Nase herumführt.

    Das Gericht macht es völlig richtig: es fragt, ob man auf der Grundlage des Testergebnisses einschneidende Maßnahmen ergreifen darf. Einschneidende gesundheitspolitische Maßnahmen dürfen aber nur beim Vorliegen einer Infektiosität ergriffen werden.

    Und genau die weist der Test NICHT NACH! Kann er nicht. Der Test ist dazu schlicht ungeeignet.

    Verstehen Sie, dass man Ihnen aus Politik und Medien Sand in die Augen streut, indem man genau diesen Punkt falsch darstellt.

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