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Die neuen Schulregeln

(Foto: LPA/ Unsplash)

Südtirols Kindergärten und Schulen ändern ab Montag coronabedingt ihren Betrieb. Worauf sich Lehrer, Eltern und Schüler einstellen müssen.

Hauptsächlich Fernunterricht findet vom 16. bis zum 20. November 2020 an allen Schulen Südtirols statt. An den Kindergärten und an den Grundschulen werden die pädagogische Begleitung und der Unterricht in Präsenz eingeschränkt. Diese Neuerungen gelten für beinahe alle Kinder, Schülerinnen und Schüler – mit einigen Ausnahmen. Die Familien sind bereits informiert.

Wesentliche Änderungen im Kindergarten- und Schulbetrieb werden am Freitag, 13. November 2020, mit der Verordnung Nr. 69 von Landeshauptmann Arno Kompatscher in Kraft treten. Kindergärten und Grundschulen bleiben in der Woche vom 16. November bis einschließlich 20. November 2020 geöffnet, die pädagogische Begleitung und der Unterricht in Präsenz werden allerdings nur für Kinder gewährleistet, deren Eltern, beziehungsweise Erziehungsverantwortliche, in essenziellen Diensten oder systemrelevanten Berufen tätig sind. Eine weitere Ausnahme gilt für Kinder von Eltern oder Erziehungsverantwortlichen, die sich in einer nachweislich schwierigen sozialen Situation befinden und keine Möglichkeit haben, ihre Kinder zu betreuen. Dafür müssen die Eltern, beziehungsweise die Erziehungsverantwortlichen, einen Antrag in Form einer Selbsterklärung um Zulassung zum Unterricht oder zur pädagogischen Begleitung in Präsenz ausfüllen und an den Schulen und Kindergärten einreichen.

Kindergärten

Die pädagogische Begleitung in Präsenz wird an den deutschsprachigen Kindergärten vom 16. bis einschließlich 20. November eingeschränkt. Eltern, beziehungsweise Erziehungsverantwortliche, die in essenziellen Diensten oder systemrelevanten Berufen tätig sind, oder Eltern oder Erziehungsverantwortliche, die sich in einer nachweislich schwierigen sozialen Situation befinden und keine Möglichkeit zur Betreuung ihrer Kinder haben, können einen Antrag auf Zulassung zur pädagogischen Begleitung in Präsenz einreichen. Dieser muss direkt am Kindergarten in Papierform abgegeben oder via E-Mail direkt an den Kindergarten (nicht an die Direktion) gesandt werden. Ebenfalls einen Antrag auf Zulassung zur pädagogischen Begleitung in Präsenz können jene Eltern und Erziehungsverantwortlichen stellen, die – unabhängig von der Berufskategorie – ein Kind mit einer Beeinträchtigung im Sinne des Staatsgesesetzes 104/92 betreuen. Für alle anderen Kinder ist die pädagogische Begleitung in Präsenz ausgesetzt.

Grundschulen

An den deutschsprachigen Grundschulen findet vom 16. bis 20. November Fernunterricht statt. Für Kinder, deren Eltern in essenziellen Diensten oder systemrelevanten Berufen tätig sind, wird Präsenzunterricht angeboten, ebenso für jene Schülerinnen und Schüler mit einer Beeinträchtigung gemäß Staatsgesetz 104 aus dem Jahr 1992 oder für jene Eltern von Grundschülerinnen und Grundschülern, die sich – unabhängig von der Berufskategorie – in einer nachweislich schwierigen Situation befinden. Der Antrag auf Zulassung zum Unterricht in Präsenz muss direkt an der Schule in Papierform abgegeben oder via E-Mail direkt an die Schule (nicht an die Direktion) gesandt werden.

Mittelschulen

Auch an den Mittelschulen findet vom 16. bis 20. November 2020 hauptsächlich Fernunterricht statt. Zum Präsenzunterricht können wiederum Schüler und Schülerinnen mit einer Beeinträchtigung gemäß Gesetz 104/92 kommen oder jene, die sich in einer schwierigen sozialen Situation befinden, die (anders als im Kindergarten und in der Grundschule) vom Sozialsprengel begleitet wird. Der Antrag auf Zulassung zum Unterricht in Präsenz muss via E-Mail an die jeweilige Direktion gesandt werden.

Oberschulen

Wie bisher wird an den Oberschulen Fernunterricht angeboten. Ausnahme sind auch hier Schüler und Schülerinnen mit einer Beeinträchtigung gemäß Gesetz 104/92 oder jene, deren Familien sich in einer schwierigen sozialen Situation befinden, die (anders als im Kindergarten und in der Grundschule, aber gleich wie in der Mittelschule) vom Sozialsprengel begleitet wird. Der entsprechende Antrag muss via E-Mail an die jeweilige Direktion geschickt werden.

Anträge sind bis 13. November vorzulegen

Der Antrag um Zulassung zum Unterricht in Anwesenheit oder um Zulassung zur pädagogischen Begleitung in Präsenz muss bis Freitag, 13. November 2020, (12 Uhr) im jeweiligen Kindergarten, der jeweiligen Schule oder Direktion eingereicht werden.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (16)

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  • prophet

    Der LH sollte seine Koffer packen…. Selber ohne Maske und Abstandsregeln unterwegs….und jetzt sind die Bürger schuld!

  • n.g.

    Systemrelevant ist für mich das Unwort des Jahres!

    Würden man im Landtag, in der Sanität und bei den Beamten alle nicht systemrelevanten Leute rauswerfen, wäre es um einiges besser! So manch Euner würde sich wundern wie wichtig er war!

  • sepp

    liebe elternund bitte alle persönlich ban superlandesrat untershreiben lassen ohne maske er nimmts auchnett oernst mit der maske

  • panettone

    Wie genau soll das in den Grundschulen funktionieren? Fernunterricht und Präsenzunterricht? Da bräuchte es ja das doppelte Personal.. Da ist Chaos vorprogrammiert…

  • goggile

    IHR FLASCHENWÄHLER! ERST ZULETZT ALLE MEHRHEITLICH SVP GEWÄHLT! ALSO PAPPN HEBN UND GEHT UNTER ALLE ZUSAMMEN! NICHTMAL DIE FRÙHJAHRSDIKTATUR HAT EUCH AUGEN GEÖFFNET!

    FALLITI!

  • george

    ‚prohhet u. co.‘, wer überträgt das SARS-CoV-2, etwas de LH oder doch hauptsächlich ihr Leugner, die ihr keine Vorsicht walten lässt und immer alle Gefahr abstreitet?
    Genau ihr seid die Schlimmsten und schiebt dann alle Schuld auf jene, die dann eingreifen müsen.

  • n.g.

    @george Findest du es gut die Schuld nur bei denen zu suchen? Hast Recht, die haben sicher am wenigsten dazu beigetragen um den Virus unter Kontrolle zu halten. Aber um so eine zweite Welle in dem Ausmaß auszulösen hat sich der Grossteil der Menschen nicht daran gehalten! Von Fehlern der Politk, alle in Urlaub fahren zu lassen usw. ganz abgesehen!
    Ist es nicht so, dass die Politik von einer zweiten Welle gewarnt hat aber absolut nichts dagegen getan hat, diese frühzeitig zu verhindert? Sie sagte nur, Leute passt auf und hat aufs Beste gehofft.Wenn sie wie jetzt, die Schuld nur in den Bürgern sieht, dann hat sie nach dem Lockdown im Frühjahr versagt. Sie hätte wissen müssen, dass ihr Wunschdenken versagen MUSS! WO WAR PLAN B? Da war nur hoffen, sonst NICHTS!
    Immer wieder vergleiche ich es mit einer Horde Kinder! Wer glaubt die machen wad man will, IRRT!

    • n.g.

      Umgekehrt dann die Südtiroler mit Verordnungen zu erschlagen erzeugt noch mehr Gegenwehr! Jedenfalls ich, warte auf die dritte Welle. Gehts normal, sind die meisten schon krank gewesen oder tot. Aber was wenn nicht dann wirds noch mehr Menschen geben die sich auflehnen!
      Das ist dann nicht Schuld der Menschen, das ist Schuld der dummen Politik!

      • n.g.

        Die Antwort der Politiker ist und war einzig und alleine:Pflaster drauf, es wird wieder!
        Anstatt vorher zu gucken, dass gar nichts passiert, bzw.sich endluch einzugestehen, den Leuten die Wahrheit zu sagen, dass immer Unfälle passieren!
        In dem Punkt muss ich sogar manchem Leugner Recht geben.
        Ausgeschlossen sind weisserhelge, prophet und gestiefelter, das sind hirnlose Dumpfbacken!

  • ahaa

    Am 20. Ist noch nicht Saisonsstart… Es wird verlängert werden. Mit Sicherheit ist am Mittwoch den 16. Dezember wieder offen. Habe heute im Postkasten eine Einladung zum Essen. usw. bekommen…. Ist die Post so langsam oder wissen andere mehr.???

    • n.g.

      Verlass dich drauf, es wird aufgehen! So wichtig sind Leben auch wieder nicht. Politiker haben auch Grenzen die sie nicht überschreiten.
      Wobei ich zum Teil sogar zustimme, das Leben geht weiter, the show must go on. War so, bleibt so.

  • stoanscheisserkoarl

    Politische Inkompetenz wird hier auf dem Rücken der Kinder ausgetragen. Selbst die vormals vereinte Elternfront wird in eine Zweiklassengesellschaft aufgeteilt, wobei die geringe Auswahl an Kindern vollen Unterricht geniest, während andere unter gedemütigter elterlicher Betreuung vor dem Computer hockt und zusehen darf! Eine tolle Show!

  • stefanhhh

    Soviel Inkompetenz auf einem Haufen wie derzeit in der Landesregierung und an der Spitze einiger Ämter haben wir selten gehabt.

    Und eines zeigt sich auch. In guten Zeiten milliarden verteilen und ein fleißiges gehorchsames Volk regieren ist was anderes wie Krisenmanagement. Jetzt kommen auch die Fehler der letzten Jahrzehnte ans Tageslicht, sie Schule, Sanität, Transport und Effizienz Verwaltung. Wir brauchen neuen Wind und Profis, nicht überforderte möchtegern-WirtschaftsLR und SanitätsLR

    • george

      Schimpft doch nicht immer nur auf die Politik, schimpft auf jene auch im Volk, die das verursacht haben und sich an keine Vorsichtmaßnahme halten. Denkt nach, was ihr selbst zur Meisterung dieser Situation beigetragen habt und beiträgt und kehrt dann vor der eigenen Tür.

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