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Bruneck ist rote Zone

Foto: SABES/ 123rf

Der Sanitätsbetrieb hat über die Städte Bruneck und Klausen einen lokalen Lockdown verhängt. Auch Gais, Olang, Kaltern und Natz-Schabs sind nun rote Zone.

Mittlerweile gibt es in Südtirol 33 Risikogemeinden.

Mit Bruneck und Klausen kamen am Freitag zwei neue Städte dazu. Die zweiwöchigen Einschränkungen – Friseure und Schönheitssalons müssen schließen, die Ein- und Ausreise ist nur noch aus Arbeits- und Gesundheitsgründen erlaubt, ab der zweiten Mittelschule müssen alle SchülerInnen in den Fernunterricht – treten mit Samstag in Kraft.

Der Sanitätsbetrieb hat auch über die Gemeinden Gais, Olang, Kaltern und Natz-Schabs den lokalen Lockdown verhängt.

Als gelbe Zone, die unter besonderer Beobachtung stehen, wurden folgende Gemeinden eingestuft: Brixen, Lajen, St. Martin in Thurn, Karneid, Tscherms, Altrei und Prettau.

Und das ist die offizielle Mitteilung, die am Freitagabend veröffentlicht wurde:

Weitere sechs Südtiroler Gemeinden gelten ab morgen (7. November) als „rote Zone“ und sind einschränkenderen Bestimmungen gegen die Verbreitung des Coronavirus unterworfen. Es handelt sich dabei um die Gemeinden Bruneck, Gais, Kaltern, Klausen, Natz-Schabs und Olang. Die Entscheidung ist am heutigen (6. November) Nachmittag auf Vorschlag von Gesundheitslandesrat Thomas Widmann und auf der Grundlage der Daten des Südtiroler Sanitätsbetriebs von Landeshauptmann Arno Kompatscher getroffen worden. Somit gelten in diesen sechs Gemeinden die einschränkenden Bestimmungen, wie sie bereits in weiteren 27 der 116 Südtiroler Gemeinden zur Anwendung kommen.

Einschränkungen für 14 Tage

Der Landeshauptmann hat die Verordnung (Nr. 67), mit der die Sondermaßnahmen für die so genannten Cluster-Gemeinden erlassen werden, am heutigen Nachmittag unterzeichnet. Die Maßnahmen treten um Mitternacht in Kraft und gelten vorerst 14 Tage lang bis zum 20. November 2020.

Die Einstufung als Cluster-Gemeinde, also als Gemeinde mit einem hohen Infektionsgeschehen, erfolgt auf der Grundlage verschiedener Indikatoren, die der Südtiroler Sanitätsbetrieb ermittelt, darunter die Neuinfektionen im Verhältnis zur Einwohnerzahl. Überschreiten diese die drei Neuansteckungen je 1000 Einwohner am Tag oder zehn auf 1000 Einwohner in zwei Wochen, so werden die Gemeinden unter die Lupe genommen und das Infektionsgeschehen anhand der Anzahl der Infektionsherde analysiert. Berücksichtigt werden dabei zudem die Anzahl der symptomatischen, positiv getesteten Personen, die Zahl der Krankenhaus-Aufnahmen mit entsprechendem Schweregrad und die Anzahl der Personen in Quarantäne.

Die neue Verordnung Nr. 67 liegt der Presseaussendung bei und kann – wie alle bisherigen Verordnungen – im Corona-Webportal des Landes Südtirol eingesehen werden. Im Corona-Portal ist zudem auch die neue Selbsterklärung zu finden.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (17)

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  • andreas

    Ganz Südtirol rote Zone und gut ist, was soll das „unter Beobachtung“?
    Die Sanität kennt sowieso nicht die genauen Zahlen der Infizierten, da sie es nicht auf die Reihe bekommen, die Tests koordiniert auszuführen, die Betroffenen zeitnah zu benachrichtigen und die Statistiken immer aktuell zu halten.

    In einem Dorf waren z.B. 66 Positive und 60 in Quarantäne.
    Die die Positiven in Quarantäne sind, frag ich mich wo die 6 rumgelaufen sind und ob es vielleicht die der Carabinierikaserne wären, welche alle positiv sind.

    • kirke

      An der Ausbreitung der positiv getesteten Personen kann man klar erkennen, dass die Masken völlig nutzlos sind und auch alle anderen Massnahmen nur Schikanen sind und waren.

    • ronvale

      Es braucht schließlich jemanden, der Strafzettel verteilt.

      Ja, wenn die Sanität so effizient funktionieren würde wie das Beamtentum dem das Ausstellen von Strafzetteln obliegt, dann wären wir nicht Schlusslicht in Europa. Aber wir haben ja immerhin noch Innsbruck zur Not.

      Da vergisst der ach so adrette und stolze Italiener-Südtiroler seine Oesterreicherwitze und lässt sich doch tatsächlich zu einer Behandlung in einem Spitzenkankenhaus nördlich des Brenners herab. Dafür sind die Oesis und, falls es hart auf hart kommt, auch die Piefkes gut genug.

  • fronz

    Scheinbar hat die Sanität immer noch zu wenig Arbeit. Die sollen sich besser auf die Arbeit im Krankenhaus orientieren.

  • morgenstern

    Wenn man vor Weihnacht wieder alles aufsperren will, sollte man bald aufhören mit diesem Kasperletheater sonst wird’s nichts mit der Wintersaison.

  • andimaxi

    Kein Konzept, keinen Sinn, nur Panik.

  • nix.nuis

    Die Kriterien für die Einstufung der Gemeinden als rote/gelbe Zone basieren doch auch nur auf zufälligen Daten.
    Die Positiv-Zahlen eines jeden Tages/einer Woche werden herangezogen.

    Immerhin gibt es Leute, welche das Testergebnis bereits am Tag nach dem Abstrich bekommen – andere wiederum warten eine Woche auf das Ergebnis…
    …also basieren die statistischen Werte immer nur auf Zufall!!

    Wie „andreas“ schon schreibt, setzt die ganze Provinz rot! Das tägliche tröpfchenweise Zaubern mit den neuen roten Gemeinden ist doch nur Zeichen von Angst und Hilflosigkeit…

  • heiterbiswolkig

    Halb so wild. Im Prinzip läuft alles so weiter wie vor der roten Zeit. Die Unterschiede zur vorroten Zeit sind marginal und die Auwirkungen auf die Zahlen werden es deshalb auch sein.

    • nix.nuis

      Ganz so stimmt das nicht. In gewissen kleinen Gemeinden bist du ganz schön ein armer Hund, wenn du – außer für Arbeit und Doktor – nicht raus darfst…
      Da würde ich mir doch lieber eine rote Provinz wünschen…!

    • n.g.

      Ganz genau! Von gestern auf Morgen werde ich in Bruneck keinen Unterschied bemerken. Hauptsache ne Verordnung kam raus. Da sich die täglich ändern, genau wie unsere *Passierscheine*, wirds schwieriger Recht von Unrecht zu unterscheiden. Gehe Morgen Lotto spielen. Da ists so ähnlich…! Bin überzeugt, die mauscheln das privat bei nem Bierchen aus und wenns dann zu viel des Guten… wissen sie nicht mehr was sie für Regeln gemacht haben. Nüchtern kann das ja nicht passieren.

  • huggy

    Unter Durnwalder hätte es so einen Scheiß nicht gegeben. In so einem relativ kleinen Land die Gemeinden gegeneinander ausspielen. Das Chaos pur frei nach Kompatscher, Widmann, Zerzer, L Achammer oder wie die Experten noch heißen

  • ahaa

    Gerüchten zu Folge wurde wegen der Gemeinde Mitarbeiter geschlossen. Angeblich sollen nur noch 5 Polizisten aktiv sein. Der Rest hockt in Karantäne. Soviel zu den Masken und ihren Gläubigen.

  • andi182

    Man kann auch alles übertrieben.
    Bars bis 18 Uhr und Restaurants bis
    20 Uhr wäre eine Lösung gewesen.
    Ob rote Zone oder nicht!!

  • n.g.

    Durnwalder hatte nich Eier in der Hose. Die Politiker von heute scheinen schon kastriert zur Welt gekommen zu sein!

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